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Religiosität und Naturdarstellungen in der Lyrik des Barock

Titre: Religiosität und Naturdarstellungen in der Lyrik des Barock

Dossier / Travail , 2008 , 20 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Laura Ostermaier (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Die Literaturepoche des Barock ist die Zeit zwischen 1600 und 1720; eine Zeit, die von großen Krisen wie dem Dreißigjährigen Krieg, der Pest und Hungersnöten geprägt ist, welche das Denken grundlegend beeinflusst haben. Vanitas, die Vergänglichkeit und Nichtigkeit alles Irdischen, ist sowohl ein Grundgedanke in religiöser als auch in weltlicher Dichtung.
Da in folgender Seminararbeit genauer auf zwei religiöse Gedichte eingegangen wird, ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass eben aufgrund des Vanitas-Gedankens ein Streben auf Gott und das Jenseits hin charakteristisch ist für die Zeit des Barock. Zentraler Gedanke ist, dass die Welt von Gott geschaffen und auf das Jenseits bei ihm ausgerichtet ist.
Somit soll auch die barocke Dichtung repräsentativ sein und auf etwas Höheres verweisen.
Häufig ist innige Religiosität mit Naturdarstellungen gekoppelt. Dies ist auch der Fall bei den beiden Gedichten von Catharina Regina von Greiffenberg „Gott-lobende Frühlings-Lust“ und Friedrich Spees Werk „Liebgesang der Gesponß Jesu, im anfang der Sommerzeit“. Daher bietet sich nun eine Analyse derselben an, abschließend werden sie bezüglich ihrer Naturdarstellungen verglichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Vorbemerkung
  • Catharina Regina von Greiffenberg: Gott-lobende Frühlings-Lust
    • Form
    • Inhalt
    • Auffassung von der Aufgabe der Kunst im Denken der Dichterin
    • Die Natur als zweites Buch Gottes
  • Friedrich Spee: Liebgesang der Gesponẞ Jesu, im anfang der Sommerzeit
    • Form
    • Inhalt
    • Parallelen zur petrarkistischen Liebeslyrik
    • Parallelen zum Hohelied
  • Vergleich der Naturdarstellungen und ihrer jeweiligen Funktionalisierung in den beiden Gedichten

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Seminararbeit analysiert zwei religiöse Gedichte aus der Barockzeit, „Gott-lobende Frühlings-Lust“ von Catharina Regina von Greiffenberg und „Liebgesang der Gesponẞ Jesu, im anfang der Sommerzeit“ von Friedrich Spee. Im Fokus steht die Verbindung von Religiosität und Naturdarstellungen in der Lyrik des Barock. Die Arbeit untersucht, wie die Dichterinnen und Dichter die Natur als Spiegelbild der göttlichen Schöpfung und als Medium für die Vermittlung religiöser Ideen nutzen.

  • Religiosität und Naturdarstellung in der Barocklyrik
  • Die Natur als Ausdruck von Gottes Macht und Schönheit
  • Die Funktion der Naturbilder in den analysierten Gedichten
  • Vergleich der Naturdarstellungen und ihrer Bedeutung in den beiden Gedichten

Zusammenfassung der Kapitel

2. Catharina Regina von Greiffenberg: Gott-lobende Frühlings-Lust

Das Sonett „Gott-lobende Frühlings-Lust“ von Catharina Regina von Greiffenberg stellt den Frühling als Triumphzug Gottes dar, der die Welt mit seiner Macht und Schönheit erfüllt. Die Naturbilder wie die goldene Sonne, der Frühlingswind und die Blumen dienen als Metaphern für Gottes Größe und Liebe. Das Gedicht zeigt, wie die Dichterin die Schönheit der Schöpfung als Beweis für Gottes Existenz und als Ausdruck seiner Gnade interpretiert.

3. Friedrich Spee: Liebgesang der Gesponẞ Jesu, im anfang der Sommerzeit

Friedrich Spees Gedicht „Liebgesang der Gesponẞ Jesu“ beschreibt die Ankunft des Sommers als Zeichen der Liebe Gottes. Die Naturbilder wie die Sonne, der Gesang der Vögel und die blühende Natur dienen als Metaphern für die Liebe Gottes und seine Schöpfung. Das Gedicht stellt Parallelen zur petrarkistischen Liebeslyrik und zum Hohelied her, um die Liebe Gottes auf einer sinnlichen und poetischen Ebene zu veranschaulichen.

Schlüsselwörter

Barocklyrik, Religiosität, Naturdarstellung, Gotteslob, Schöpfung, Catharina Regina von Greiffenberg, Friedrich Spee, Sonett, Liebgesang, Frühlings-Lust, Vanitas, Petrarkismus, Hohelied

Häufig gestellte Fragen

Welche Rolle spielt die Natur in der Barocklyrik?

Die Natur wird oft als "zweites Buch Gottes" gesehen, in dem sich die Macht, Schönheit und Gnade des Schöpfers widerspiegeln.

Was bedeutet 'Vanitas' im Kontext dieser Gedichte?

Vanitas bezeichnet die Vergänglichkeit alles Irdischen, was im Barock zu einem verstärkten Streben nach Gott und dem Jenseits führte.

Worum geht es in Greiffenbergs 'Gott-lobende Frühlings-Lust'?

Das Sonett stellt den Frühling als Triumphzug Gottes dar und nutzt Naturbilder wie Sonne und Blumen als Metaphern für göttliche Größe.

Welche Bezüge nutzt Friedrich Spee in seinem Werk?

Spee stellt Parallelen zur petrarkistischen Liebeslyrik und zum biblischen Hohelied her, um die Liebe Gottes poetisch zu fassen.

Wie unterscheiden sich die Naturdarstellungen der beiden Autoren?

Die Arbeit vergleicht die Funktionalisierung der Naturbilder, wobei Greiffenberg eher die Macht Gottes und Spee eher die liebliche Zuwendung Gottes betont.

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Résumé des informations

Titre
Religiosität und Naturdarstellungen in der Lyrik des Barock
Université
University of Passau  (Philosophische Fakultät)
Cours
Literarisch tätige Frauen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts
Note
1,3
Auteur
Laura Ostermaier (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
20
N° de catalogue
V193238
ISBN (ebook)
9783656182818
ISBN (Livre)
9783656183471
Langue
allemand
mots-clé
religiosität naturdarstellungen lyrik barock
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Laura Ostermaier (Auteur), 2008, Religiosität und Naturdarstellungen in der Lyrik des Barock, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193238
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Extrait de  20  pages
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