Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle die Ideologie in der Erklärung von Täterschaft spielt. Dabei wird untersucht, inwieweit Ideologien Einfluss auf das soziale Umfeld nehmen und welches Konfliktpotenzial Ideologien aufweisen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Internalisierung von Ideologien
- Ideologien als Einflussfaktor auf das soziale Umfeld
- Aus Ideologien resultierendes Konfliktpotential
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Rolle von Ideologien bei der Erklärung von Täterschaft im Völkermord. Sie analysiert, wie Ideologien sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene das Handeln beeinflussen können.
- Definition von Täterschaft im Völkermord und die Rolle des,,dolus specialis"
- Internalisierung von Ideologien und ihre Auswirkungen auf das Individuum
- Ideologien als Einflussfaktor auf das soziale Umfeld und die Entstehung von Konflikten
- Die Rolle von Ideologien im Kontext des Holocausts
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Dieses Kapitel stellt das Thema der Arbeit vor, definiert Täterschaft im Völkermord und bietet einen Überblick über die weiteren Kapitel.
Internalisierung von Ideologien
Dieses Kapitel untersucht, wie Ideologien von Individuen verinnerlicht werden und wie diese Internalisierung das Handeln beeinflusst. Es werden zwei Aneignungsmuster - Hingabe und Annahme - analysiert und anhand von Beispielen aus der aktuellen Literatur erläutert.
Ideologien als Einflussfaktor auf das soziale Umfeld
Dieses Kapitel betrachtet die Rolle des sozialen Umfelds bei der Entstehung von Täterschaft im Völkermord und wie Ideologien auf Makroebene das Individuum beeinflussen können. Es wird argumentiert, dass Genozide soziale Phänomene sind, die durch das Zusammenspiel vieler Individuen entstehen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Ideologie, Täterschaft, Völkermord, Internalisierung, soziales Umfeld, Konfliktpotential und Holocaust.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielt Ideologie bei der Entstehung von Völkermord?
Ideologien dienen oft als Rechtfertigung für Gewalt und helfen dabei, Opfergruppen zu entmenschlichen und Täter zur Mitwirkung zu motivieren.
Was bedeutet „Internalisierung“ einer Ideologie?
Internalisierung beschreibt den Prozess, bei dem Individuen ideologische Überzeugungen so tief verinnerlichen, dass sie ihr Handeln und Weltbild bestimmen.
Was ist der „dolus specialis“ im Kontext von Völkermord?
Es handelt sich um die „besondere Absicht“, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören.
Wie beeinflussen Ideologien das soziale Umfeld?
Ideologien schaffen einen sozialen Rahmen, in dem Gewalt als notwendig oder moralisch richtig erscheint, und üben Druck auf das Individuum aus, sich der Gruppe anzupassen.
Gibt es unterschiedliche Muster der ideologischen Aneignung?
Die Arbeit unterscheidet zwischen „Hingabe“ (aktive Überzeugung) und „Annahme“ (passive Akzeptanz) von Ideologien durch die Täter.
Ist Täterschaft im Völkermord ein rein individuelles Phänomen?
Nein, die Arbeit argumentiert, dass Genozide soziale Phänomene sind, die durch das komplexe Zusammenspiel von Makro-Ideologien und sozialem Umfeld entstehen.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2020, Welche Rolle spielen Ideologien in der Erklärung von Täterschaft?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/912904