In der Arbeit wird Erich Frieds Übersetzung von Sylvia Plaths Gedicht "Daddy" untersucht. Besonders eingegangen wird auf den Umgang mit deutschen Wörtern im amerikanischen Original und die Verwendung von Wörtern aus dem nationalsozialistischen Spracharchiv.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Bibliografisches und textexterne Merkmale
- Daddy vs. Papi – Erich Frieds Übersetzung
- Aufbau
- Syntax
- Interpunktion
- Rhythmus
- Zusammenfassung
- Lexik
- Erweiterungen / Veränderungen / Hinzufügungen
- Slang-Ausdrücke
- Deutsche Sprache und Nationalsozialismus
- ,,And the language obscene“ – Deutsche Wörter im Original
- Nationalsozialistisches Spracharchiv
- Der Diskurs über den Nationalsozialismus
- Aufbau
- Resümee
- Bibliographie
- Primärliteratur
- Sekundärliteratur
- Weitere Quellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert Erich Frieds Übersetzung von Sylvia Plaths Gedicht „Daddy“ aus ihrem Band „Ariel“. Der Fokus liegt auf der Rezeption von Plaths Werk im deutschen Sprachraum und der Übersetzungsstrategie von Erich Fried. Besonderes Augenmerk wird auf die Verwendung von Begriffen aus dem nationalsozialistischen Spracharchiv gelegt, sowohl im Original als auch in der deutschen Übersetzung.
- Rezeption von Sylvia Plaths Werk „Ariel“ im deutschen Sprachraum
- Analyse von Erich Frieds Übersetzungsstrategie
- Untersuchung der Verwendung von Begriffen aus dem nationalsozialistischen Spracharchiv in „Daddy“
- Vergleich zwischen dem Originaltext und der deutschen Übersetzung
- Diskussion der Übersetzbarkeit des Gedichts „Daddy“
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt Erich Fried als Übersetzer vor. Sie erläutert die Rezeption von Sylvia Plaths Werk im deutschen Sprachraum und die Bedeutung von Frieds Übersetzung für die Verbreitung von Plaths Dichtung.
Das zweite Kapitel befasst sich mit bibliografischen und textexternen Merkmalen von „Ariel“, insbesondere den Änderungen am Originalmanuskript durch den Herausgeber Ted Hughes.
Das dritte Kapitel analysiert Erich Frieds Übersetzung von „Daddy“ im Detail. Es untersucht den Aufbau des Gedichts, die Syntax, die Interpunktion, den Rhythmus und die lexikalischen Besonderheiten.
Der Fokus des vierten Kapitels liegt auf der Verwendung von Begriffen aus dem nationalsozialistischen Spracharchiv im Original und in der Übersetzung. Es werden die Schwierigkeiten bei der Übersetzung dieser Begriffe diskutiert und die Relevanz dieses Aspekts für das Verständnis des Gedichts hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Sylvia Plath, Erich Fried, Übersetzung, Rezeption, Nationalsozialismus, Spracharchiv, „Daddy“, „Ariel“, Intertextualität, Gender Studies, Trauma, Vater-Tochter-Beziehung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptthema dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit analysiert Erich Frieds Übersetzung von Sylvia Plaths bekanntem Gedicht „Daddy“ aus dem Band „Ariel“ und untersucht dabei die Rezeption im deutschen Sprachraum.
Welche Rolle spielt der Nationalsozialismus in der Analyse?
Ein zentraler Fokus liegt auf der Verwendung von Begriffen aus dem nationalsozialistischen Spracharchiv, die sowohl im amerikanischen Original als auch in der deutschen Übersetzung vorkommen.
Welche sprachlichen Aspekte der Übersetzung werden untersucht?
Die Untersuchung umfasst den Aufbau des Gedichts, die Syntax, die Interpunktion, den Rhythmus sowie lexikalische Besonderheiten wie Slang-Ausdrücke und Erweiterungen.
Warum wird die Rolle von Ted Hughes erwähnt?
Das zweite Kapitel befasst sich mit den Änderungen, die Ted Hughes als Herausgeber am Originalmanuskript von „Ariel“ vorgenommen hat.
Wird die Übersetzbarkeit des Gedichts kritisch hinterfragt?
Ja, die Arbeit diskutiert explizit die Schwierigkeiten bei der Übersetzung von NS-Begriffen und die allgemeine Übersetzbarkeit von Plaths komplexer Lyrik.
- Arbeit zitieren
- Anna Lindner (Autor:in), 2006, "In the German tongue...", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87180