Die zunehmende Globalisierung und politische Zusammenarbeit mit anderen, z.T. fremden Kulturen und Staaten, die sich oft noch im politischen Umbruch befinden, erfordert politische Akteure, die aktiv und vor Ort an einer demokratischen Entwicklung dieser Länder mitwirken können. Diese Arbeit befasst sich mit der internationalen Demokratisierungspolitik parteinaher politischer Stiftungen.
Im Verlauf wird zunächst die Bedeutung des Begriffs „Demokratisierung“ erläutert. Der Frage, wie sich die Staatsform Demokratie auf einen Staat übertagen lässt, dessen Volk keinerlei demokratische Erfahrung aufweist und sich in der Vergangenheit bislang nur unter anderen, nicht-demokratischen Regierungen befand, wird nachgegangen.
Ziel dieser Arbeit ist es, die internationalen Demokratieförderungsprozesse der Stiftungen exemplarisch darzustellen und durch Beispiele von globalen Projekten die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen. Dabei geht es um die Auslandsarbeit der Stiftungen, in welcher Art und Weise sie im Ausland auftreten, wie das Engagement die Bevölkerung vor Ort erreicht und welche soziokulturell begründeten Probleme bei der Förderung in sog. Transformationsstaaten auftreten können. Hierzu muss beachtet werden, dass nur ein kleiner Ausschnitt über internationale Demokratisierung gegeben werden kann, da die Stiftungen weltweit tätig sind und es eine enorme Anzahl an laufenden und eine noch größere Menge an bereits abgeschlossenen Projekten gibt. Daher ist der Blick auf die einzelnen Förderungsmaßnahmen, die hier im Vordergrund stehen werden, exemplarisch für viele andere Projekte, die in ähnlicher Weise ablaufen, zu betrachten.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Hauptteil
- II.1 Demokratisierung
- II.2 Die internationale Arbeit der deutschen parteinahen Stiftungen
- II.3 Stiftungsspezifischer Zugang
- II.3.1 Die Friedrich-Ebert-Stiftung
- II.3.2 Die Friedrich-Ebert-Stiftung über internationale Demokratieförderung
- II.3.3 Demokratisierung am Beispiel verschiedener Projekte der parteinahen Stiftungen
- II.3.4 Ein Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung
- II.3.5 Ein Projekt der Konrad-Adenauer-Stiftung
- II.3.6 Ein Projekt der Friedrich-Naumann-Stiftung
- II.3.7 Ein Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung
- III. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die internationale Demokratieförderung durch deutsche parteinahe Stiftungen. Sie beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der Demokratieförderung in Ländern mit unterschiedlichen kulturellen und politischen Kontexten. Dabei wird der Fokus auf die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung gelegt, um die theoretischen Überlegungen anhand praktischer Beispiele zu illustrieren.
- Der Begriff „Demokratisierung“ im Kontext internationaler Zusammenarbeit.
- Die Rolle deutscher parteinaher Stiftungen bei der Förderung von Demokratie weltweit.
- Die Herausforderungen und Chancen der Demokratieförderung in Transformationsstaaten.
- Der Einfluss kultureller Unterschiede auf die Umsetzung demokratischer Prozesse.
- Beispiele für konkrete Projekte der Friedrich-Ebert-Stiftung zur internationalen Demokratieförderung.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt den Leser in das Thema der internationalen Demokratieförderung durch deutsche parteinahe Stiftungen ein. Sie erläutert den Begriff „Demokratisierung“ im Kontext der globalen Zusammenarbeit und stellt die Forschungsfrage nach der Rolle und den Methoden der Stiftungen bei der Förderung von Demokratie in verschiedenen Ländern.
Der Hauptteil widmet sich zunächst dem Begriff der Demokratisierung und den Herausforderungen ihrer Anwendung in unterschiedlichen Kulturen. Anschließend werden die wichtigsten deutschen parteinahen Stiftungen vorgestellt und ihre allgemeine Arbeitsweise sowie ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit beschrieben.
Im Folgenden wird die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung im Detail analysiert, um theoretische Überlegungen mit praktischen Beispielen zu verbinden. Die Arbeit beleuchtet die konkreten Projekte der Stiftung und die Herausforderungen, die sich aus der Arbeit in Transformationsstaaten ergeben. Die Analyse zeigt, wie die Stiftung versucht, demokratische Werte in der Gesellschaft und im Regierungsapparat zu etablieren.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen der internationalen Demokratieförderung, deutschen parteinahen Stiftungen, Friedrich-Ebert-Stiftung, Transformationsstaaten, kulturelle Unterschiede, politische Bildung, demokratische Werte, Projektbeispiele und die Herausforderungen der Demokratieförderung im globalen Kontext.
- Arbeit zitieren
- Daniel Valente (Autor:in), 2006, Internationale Demokratisierungspolitik deutscher parteinaher Stiftungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66259