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Der Ausgleich von 27 v. Chr

Titel: Der Ausgleich von 27 v. Chr

Hausarbeit , 2005 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Melissa Wilke (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Als Octavian am 13. Januar 27 v. Chr. auf seine außerordentlichen Vollmachten, die er im Bürgerkrieg gegen Antonius und Kleopatra erhalten hatte, verzichtete und somit in den nächsten zwei Tagen die Verfassung der Republik dem Schein nach wiederherstellte, hat er eine neue Regierungsform erschaffen, die fast drei Jahrhunderte bestehen blieb und jede monarchische Regierung in Europa prägte. Doch wie kam es zu diesem Ausgleich? Was veranlasste Octavian dazu seine Stellung im Staat aufzugeben, nur um im Schein der Republik eine noch größere Stellung einzunehmen? Warum ernannte er sich nicht zum König oder Diktator? War der Ausgleich ein spontaner Akt oder war er geplant? Wie groß waren die neuen Vollmachten, die der Princeps vom Senat erhielt und welche Rolle spielte die religiöse Erhöhung des Augustus? In dieser Arbeit werden nicht nur diese Fragen erörtert sondern auch ein Einblick in die Zukunft vorgenommen. War das Prinzipat wirklich eine wiederhergestellte Republik oder eine Monarchie? Diese Frage wird anhand der römischen Prinzipatsverfassung ausgearbeitet, die aufzeigt, wie sich die einzelnen Organe der Republik im Prinzipat weiterentwickelt haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Der Weg zum Ausgleich
    • Die Notwendigkeit einer neuen Ordnung und die Vorbereitungen in den Jahren nach dem Bürgerkrieg
  • Die Rückgabe der Republik am 13. bis 16. Januar 27 v. Chr.
    • Die Macht des Princeps
      • Die Provinzen
      • Die besonderen Ehrungen
  • Republica restituta oder Monarchie
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit untersucht den Ausgleich von 27 v. Chr., in dem Octavian auf seine außerordentlichen Vollmachten verzichtete und scheinbar die Verfassung der Republik wiederherstellte. Es wird erörtert, wie dieser Ausgleich zustande kam und welche Rolle Octavian dabei spielte. Die Arbeit analysiert auch die Auswirkungen des Ausgleichs auf die zukünftige Entwicklung des Römischen Reiches und die Frage, ob das Prinzipat tatsächlich eine wiederhergestellte Republik oder eine Monarchie war.

  • Die Notwendigkeit eines neuen Ordnungsmodells nach dem Bürgerkrieg
  • Die Rolle von Octavian beim Ausgleich und seine strategischen Überlegungen
  • Die Auswirkungen des Ausgleichs auf die Machtverteilung und die Verfassung der Republik
  • Die Entwicklung des Prinzipats und die Frage nach seiner Definition als Republik oder Monarchie

Zusammenfassung der Kapitel

  • Einleitung: Die Einleitung stellt den Ausgleich von 27 v. Chr. in den historischen Kontext und formuliert die zentralen Forschungsfragen der Arbeit.
  • Der Weg zum Ausgleich: Dieses Kapitel analysiert die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, denen Octavian nach dem Bürgerkrieg gegenüberstand. Es beleuchtet die Notwendigkeit einer neuen Ordnung und die Vorbereitungen, die Octavian in den Jahren nach dem Bürgerkrieg traf, um seine Macht zu festigen.
  • Die Rückgabe der Republik am 13. bis 16. Januar 27 v. Chr.: Dieses Kapitel beschreibt den Akt der „Rückgabe“ der Republik durch Octavian und untersucht die Rolle der Macht des Princeps und die darin enthaltenen Machtbefugnisse.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Prinzipat, Augustus, Octavian, Ausgleich, Bürgerkrieg, Verfassung, Macht, Republik, Monarchie, Konsulatsverfassung, Princeps.

Häufig gestellte Fragen

Was geschah beim Ausgleich von 27 v. Chr.?

Octavian verzichtete offiziell auf seine außerordentlichen Vollmachten aus der Zeit des Bürgerkriegs und stellte zum Schein die republikanische Verfassung wieder her, was den Beginn des Prinzipats markierte.

Warum nannte sich Octavian nicht einfach König oder Diktator?

Octavian wollte das Schicksal Caesars vermeiden. Durch die Bewahrung der republikanischen Fassade konnte er seine Alleinherrschaft legitimieren, ohne den Widerstand der Nobilität zu provozieren.

Welche Machtbefugnisse behielt der Princeps nach dem Ausgleich?

Er behielt die Kontrolle über die wichtigen Grenzprovinzen und das Heer und erhielt besondere Ehrungen sowie religiöse Erhöhungen, die seine Stellung absicherten.

War das Prinzipat eine echte Republik oder eine Monarchie?

Obwohl es als "republica restituta" (wiederhergestellte Republik) bezeichnet wurde, handelte es sich de facto um eine verschleierte Monarchie, in der alle Fäden beim Princeps zusammenliefen.

Welche Rolle spielte der Senat im neuen System?

Der Senat blieb als Verwaltungsorgan bestehen, verlor jedoch seine tatsächliche politische Entscheidungsgewalt an den Princeps und diente oft nur noch der Akklamation seiner Beschlüsse.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Ausgleich von 27 v. Chr
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Veranstaltung
Proseminar
Note
1,7
Autor
Melissa Wilke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
12
Katalognummer
V47713
ISBN (eBook)
9783638445955
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ausgleich Proseminar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melissa Wilke (Autor:in), 2005, Der Ausgleich von 27 v. Chr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47713
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Leseprobe aus  12  Seiten
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