In der vorliegenden Arbeit will ich mich näher mit der Entstehung und Entwicklung der Bilder als Elementen menschlicher Kultur beschäftigen; ihre Entwicklung und Bedeutung von den Anfängen bis hin zu medialen Bilderfluten der Gegenwart. Aus der Betrachtung der prähistorischen Bedeutung von Bildern – solchen der realen Wahrnehmung, des physiologischen Sehens, ebenso wie solchen der Imagination, der phantasierten oder geträumten Erfahrung – lässt sich eine vorkulturelle Prägung erahnen – ein Tag- und Nacht-Leben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Bild
- Definition - Bild
- Ursprung des Bildes
- Der Traum
- Vom Sehen
- Kultur
- Kulturelle Formen des Bildes
- Bilder und ihre Funktion für den Menschen
- Bilder in technischen Medien
- Fotografie
- Film und Fernsehen
- Bilderflut
- Digitalisierung und Virtualität
- Verlust des Körpers
- Schlußbemerkung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entstehung und Entwicklung des Bildes als Element menschlicher Kultur. Sie untersucht die Entwicklung und Bedeutung von Bildern von den Anfängen bis hin zu den medialen Bilderfluten der Gegenwart. Dabei werden die prähistorische Bedeutung von Bildern – sowohl die der realen Wahrnehmung und des physiologischen Sehens als auch die der Imagination, der phantasierten oder geträumten Erfahrung – betrachtet und eine vorkulturelle Prägung – ein Tag- und Nacht-Leben – erahnt.
- Die Definition und Doppeldeutigkeit des Begriffs „Bild“
- Der Ursprung des Bildes und seine archetypische Faszination
- Die Bedeutung des Traums und seiner bildhaften Darstellung für die kulturelle Entwicklung
- Die Rolle des Sehsinns und seine Verbindung zum menschlichen Bewusstsein
- Der Einfluss der Digitalisierung und Virtualität auf die Wahrnehmung von Bildern
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Arbeit und ihre Ziele vor, indem sie die Bedeutung der Bilder im Laufe der Menschheitsgeschichte hervorhebt. Kapitel 1 definiert den Begriff "Bild" und beleuchtet dessen Doppeldeutigkeit, die sich aus der etymologischen Herkunft ableitet. Kapitel 1.2 befasst sich mit dem Ursprung des Bildes und der archetypischen Faszination, die vom Bild ausgeht. Der Traum wird in Kapitel 1.3 als Urphänomen des Menschen betrachtet, der die kulturelle und mediale Entwicklung entscheidend prägte. Kapitel 1.4 analysiert die Rolle des Sehsinns und seine Verbindung zum menschlichen Bewusstsein.
Schlüsselwörter
Bild, Kultur, Geschichte, Medien, Traum, Sehen, Wahrnehmung, Imagination, Digitalisierung, Virtualität, Fotografie, Film, Fernsehen, Bilderflut,
Häufig gestellte Fragen
Wie wird der Begriff „Bild“ in dieser Arbeit definiert?
Der Begriff wird in seiner Doppeldeutigkeit betrachtet: als Abbild der realen Wahrnehmung und als Produkt der inneren Imagination oder Träume.
Welche Bedeutung hat der Traum für die Entstehung von Bildern?
Der Traum gilt als Urphänomen, das die Fähigkeit zur bildhaften Vorstellung und damit die kulturelle Entwicklung des Menschen maßgeblich geprägt hat.
Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf unsere Bildwahrnehmung?
Die Digitalisierung führt zu einer „Bilderflut“ und einer Virtualität, die den physischen Bezug zum Körper und zur Realität verändern kann.
Was ist mit der „archetypischen Faszination“ von Bildern gemeint?
Es beschreibt die tief verwurzelte, menschliche Reaktion auf visuelle Symbole, die über rein rationale Erklärungen hinausgeht.
Welche Rolle spielen technische Medien wie die Fotografie?
Technische Medien haben die Funktion von Bildern verändert, indem sie die Reproduzierbarkeit erhöhten und die Art und Weise, wie wir Geschichte dokumentieren, revolutionierten.
- Citar trabajo
- Doris Ruckenstuhl (Autor), 2002, Phänomen 'Bild' - von der Traumwelt bis zum Cyberspace, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44499