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Planung einer Diabetes-Präventionskampagne auf Bevölkerungsebene für das Saarland

Titre: Planung einer Diabetes-Präventionskampagne auf Bevölkerungsebene für das Saarland

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2013 , 81 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Vicky Tlatlik (Auteur)

Sociologie - Médecine et Santé
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diabetes gehört zu den großen Volkskrankheiten und erfährt bis heute einen stetigen Anstieg. Zurzeit sind rund 285 Millionen Menschen, also 6,6 % der Weltbevölkerung (bezogen auf Erwachsene), von Diabetes mellitus betroffen. Rund 95 % der betroffenen Personen leiden an Typ II Diabetes, die verbleibenden 5 % entfallen auf Typ I Diabetes. Die Prognose des Deutschen Diabetikerbundes sieht für das Jahr 2030 eine Prävalenz von über 10 % vor. Aktuelle Untersuchungen haben ergeben, dass die Dunkelziffer sehr viel höher ist, als bisher angenommen. Die Anzahl der bisher unerkannten Typ II Diabetiker liegt derzeit bei ca. 8 %.

Gründe hierfür sind vor allem in den steigenden Adipositas-Erkrankungen und der stetig steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung zu finden. Die gesundheitspolitische Bedeutung für den Bund und das Saarland wird sich in den jährlichen Behandlungskosten wiederspiegeln. Diese werden sich der Entwicklung anpassen und ebenfalls stetig steigen. Dies gilt sowohl für die Bundesrepublik als auch für das Saarland.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 ANALYSE DES GESUNDHEITSPROBLEMS DIABETES MELLITUS TYP II

1.1 Definition Diabetes mellitus

1.2 Klassifikation Diabetes mellitus

1.2.1 Diabetes Typ I (5-10% der Diabetiker)

1.2.2 Diabetes Typ II (80-90%)

1.2.3 Gestationsdiabetes

1.2.4 Andere Diabetestypen

1.3 Beurteilungskriterien für einen Diabetes mellitus Typ II

1.4 Ursachen und Risikofaktoren

1.5 Pathophysiologie

1.6 Daten zur Prävalenz und Inzidenz des Diabetes mellitus Typ II weltweit, in Deutschland und speziell im Saarland

1.6.1 Daten zur Prävalenz

1.6.2 Daten zur Prävalenz (geschlechtsspezifisch, Alter, Bildungsschicht) in Deutschland

1.6.3 Daten zur Prävalenz je Bundesland

1.6.4 Prävalenz Deutschland/Saarland

1.7 Inzidenz

1.8 Dunkelziffer

1.9 Begleiterkrankungen

1.9.1 Adipositas

1.9.2 Bluthochdruck

1.9.3 Fettstoffwechselstörung

1.10 Folgeerkrankungen

1.11 Mortalität

1.12 Gesundheitspolitische Bedeutung

2 INTERVENTIONSPLANUNG

2.1 Ziele der Diabetes-Präventionskampagne

2.1.1 Grobziele

2.1.2 Teilziele

2.1.3 Feinstziel

2.2 Zielgruppe der Kampagne

2.3 Massen- und individualkommunikative Strategien und Maßnahmen zur Zielerreichung

2.3.1 Kooperationspartner (Flyer und Postkarten)

2.3.2 Radio und TV

2.3.3 Plakate

2.3.4 Apothekenumschau inklusive Gewinnspiel

2.3.5 Online-Portal inklusive Hotline

2.3.6 Saarbrücker Zeitung

2.4 Kampagnen-Slogan

2.5 Zentrale Präventionsbotschaften

3 PLANUNG EINER GROßVERANSTALTUNG „DIABETES-PRÄVENTIONSTAG“

3.1 Übergeordnete Ziele

3.2 Zielgruppe

3.3 Örtlichkeit

3.4 Akteure

3.5 Veranstaltungsmotto

3.6 Veranstaltungsprogramm

3.6.1 Zeitlicher Rahmen

3.6.2 Programm auf der Hauptbühne

3.6.3 Begründung zum Veranstaltungsprogramm

4 UMSETZUNGSPLANUNG UND KOSTENKALKULATION DER KAMPAGNE

4.1 Gesamtlaufzeit der Kampagne

4.2 Organisatorischer und zeitlicher Ablaufplan

4.3 Ressourcenplanung

4.4 Kostenplanung

5 ÜBERGEORDNETE KAMPAGNEZIELE

6 EVALUATIONSKONZEPT

7 EFFEKTIVITÄT

7.1 Die prozentuale Teilnehmerquote und der mittlere Body-Mass-Index in Abhängigkeit vom Alter und Geschlecht

7.1.1 Prozentuale Teilnehmerquote und der mittlere Body-Mass-Index von Männern

7.1.2 Prozentuale Teilnehmerquote und der mittlere Body-Mass-Index von Frauen

7.2 Absolute und prozentuale Häufigkeit verschiedener Variablen

7.2.1 Absolute und prozentuale Häufigkeit der Variable „tägliche Bewegung“

7.2.2 Absolute und prozentuale Häufigkeit der Variable „Konsum von Obst und Gemüse“

7.2.3 Absolute und prozentuale Häufigkeit der Variable „Einnahme von Medikamenten gegen Bluthochdruck“

7.2.4 Absolute und prozentuale Häufigkeit der Variable „ärztlich diagnostizierte, zu hohe Blutzuckerwerte“

7.3 Zusammenhang zwischen dem Geschlecht und dem Auftreten einer Risikovariable

7.4 Fazit

8 KOSTEN-NUTZEN-BEWERTUNG

8.1 Kostenbestandteile

8.2 Nutzeneffekte

8.3 Kosten-Nutzen-Analyse

8.4 Aufwand und Nutzen der Evaluation

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Projektarbeit ist die Planung einer Diabetes-Präventionskampagne für das Saarland, um durch gezielte Informationsvermittlung und Aufklärungsmaßnahmen auf Bevölkerungsebene das Risikobewusstsein zu erhöhen, die Dunkelziffer zu senken und langfristig die Inzidenz sowie Prävalenz des Diabetes mellitus Typ II zu reduzieren.

  • Analyse der aktuellen Diabetes-Situation im Saarland und in Deutschland.
  • Konzeption einer interdisziplinären Präventionsstrategie (Massen- und Individualkommunikation).
  • Planung einer zentralen Großveranstaltung („Diabetes-Präventionstag“).
  • Kostenkalkulation und Ressourcenplanung der Kampagnenmaßnahmen.
  • Evaluationskonzept zur Überprüfung der Wirksamkeit und Effektivität der Interventionen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch erhöhte Blutzuckerwerte charakterisiert ist (Heidemann, Du & Scheidt-Nave, 2011, S. 1). Eine Überzuckerung (Hyperglykämie) tritt bei einem Insulinmangel bzw. einer Insulinresistenz auf. Im Regelfall wird der Blutzuckerspiegel durch die Hormone Insulin (blutzuckersenkend) und durch das Glukagon (blutzuckersteigernd) konstant gehalten. Liegt eine verminderte Wirkung des Insulin vor, können die Zellen den Zucker aus dem Blut nicht mehr aufnehmen. Die Folge ist ein Blutzuckeranstieg (diabetes-ratgeber, 2011) und kann bei schwerer Hyperglykämie „[...] von klassischen Symptomen (Polyurie, Polydispie, auch als Gewichtsverlust übersetzt), Sehstörungen und Infektanfälligkeit bis hin zu Ketoazidose oder nicht-ketoazidotischem hyperosmolarem Syndrom mit einer Gefahr von Koma“ (Roden, 2004, S. 1) führen. Verschiedene Gewebe und Organe, wie z.B. die Augen, die Nerven, das Herz und die Blutgefäße, können bei chronischer Überzuckerung in Form von Langzeitschäden zu Funktionseinschränkungen führen (Roden, 2004, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 ANALYSE DES GESUNDHEITSPROBLEMS DIABETES MELLITUS TYP II: Dieses Kapitel liefert eine umfassende Darstellung der Krankheit, ihrer Klassifikation, Risikofaktoren und der aktuellen Prävalenz- sowie Inzidenzdaten in Deutschland und speziell im Saarland.

2 INTERVENTIONSPLANUNG: Hier wird das Konzept der Präventionskampagne im Saarland detailliert ausgearbeitet, inklusive der Ziele, Zielgruppen und der gewählten Kommunikationsstrategien wie Medieneinsatz und Kooperationen.

3 PLANUNG EINER GROßVERANSTALTUNG „DIABETES-PRÄVENTIONSTAG“: Dieser Teil beschreibt die Konzeption und Organisation eines zentralen Präventionstages in Saarbrücken, um durch ein breit gefächertes Angebot direkt mit der Bevölkerung und lokalen Akteuren in Kontakt zu treten.

4 UMSETZUNGSPLANUNG UND KOSTENKALKULATION DER KAMPAGNE: In diesem Kapitel werden der zeitliche Ablaufplan der gesamten Kampagne sowie die detaillierte Kalkulation der anfallenden Kosten und Investitionen dargestellt.

5 ÜBERGEORDNETE KAMPAGNEZIELE: Eine zusammenfassende Übersicht, die die Kernziele der Kampagne und die gewählten Interventionswege zur Zielerreichung strukturiert gegenüberstellt.

6 EVALUATIONSKONZEPT: Beschreibung des methodischen Ansatzes zur Messung des Kampagnenerfolgs anhand spezifischer Zielindikatoren, Erhebungsinstrumente und definierter Messzeitpunkte.

7 EFFEKTIVITÄT: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer Stichprobenauswertung von 50 Teilnehmern, um die Auswirkungen der Kampagnenmaßnahmen auf Gesundheitsvariablen wie BMI und Risikoverhalten zu analysieren.

8 KOSTEN-NUTZEN-BEWERTUNG: Eine ökonomische Analyse, die die geplanten Kosten der Kampagne dem potenziellen langfristigen Nutzen für das Gesundheitssystem gegenüberstellt.

Schlüsselwörter

Diabetes mellitus Typ II, Prävention, Saarland, Gesundheitsmanagement, Prävalenz, Inzidenz, Früherkennung, Aufklärung, Interventionsplanung, Kosten-Nutzen-Analyse, Adipositas, Gesundheitsvorsorge, Patientenberatung, Risikofaktoren, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Planung einer Diabetes-Präventionskampagne für das Saarland, um die Verbreitung von Diabetes mellitus Typ II durch Aufklärung und verbesserte Früherkennung zu reduzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Analyse der aktuellen epidemiologischen Daten, der Entwicklung konkreter Präventionsmaßnahmen, der Planung einer Großveranstaltung und der ökonomischen Bewertung der geplanten Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist die Senkung der Prävalenzrate sowie die Erhöhung des Problembewusstseins für Diabetes mellitus Typ II durch gezielte Kampagnenarbeit im Saarland.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Evaluation verwendet?

Für die Effektivitätsprüfung wurde eine Stichprobenauswertung von 50 Teilnehmern durchgeführt, wobei gesundheitsrelevante Variablen wie der Body-Mass-Index und das Risikoverhalten statistisch analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Analyse der Krankheit, die konkrete Interventionsplanung, die Planung einer Großveranstaltung sowie die detaillierte Umsetzungs- und Kostenkalkulation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Diabetes mellitus Typ II, Prävention, Gesundheitsmanagement, Saarland, Prävalenz, Früherkennung, Kosten-Nutzen-Analyse und Risikofaktoren sind die zentralen Begriffe.

Welche Rolle spielt die Dunkelziffer bei der Planung?

Die Dunkelziffer ist ein kritischer Faktor, da viele Diabetes-Erkrankungen zu spät erkannt werden. Ziel der Kampagne ist es, durch niederschwellige Testangebote diese Zahl zu verringern.

Warum wird der "Diabetes-Präventionstag" in Saarbrücken geplant?

Saarbrücken wurde als Landeshauptstadt mit der höchsten Bevölkerungsdichte im Saarland gewählt, um eine maximale Reichweite und eine hohe Erreichbarkeit für alle Bildungsschichten zu erzielen.

Wie werden die Kosten der Kampagne gerechtfertigt?

Die Arbeit argumentiert, dass die hohen Kosten der Präventionskampagne durch die langfristige Einsparung von Behandlungskosten für Folgeerkrankungen und die Reduktion von Produktionsausfällen gerechtfertigt werden.

Welchen Zweck erfüllt das "FINDRISK"-Fragebogenmodell?

Der FINDRISK-Fragebogen dient als zentrales Instrument zur Identifikation individueller Risikoparameter, um Teilnehmer für ihr persönliches Diabetes-Risiko zu sensibilisieren.

Fin de l'extrait de 81 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Planung einer Diabetes-Präventionskampagne auf Bevölkerungsebene für das Saarland
Université
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,5
Auteur
Vicky Tlatlik (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
81
N° de catalogue
V288068
ISBN (ebook)
9783656959427
ISBN (Livre)
9783656959434
Langue
allemand
mots-clé
Interdisziplinär DHfPG. Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagent Planung einer Kampagne
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Vicky Tlatlik (Auteur), 2013, Planung einer Diabetes-Präventionskampagne auf Bevölkerungsebene für das Saarland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288068
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Extrait de  81  pages
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