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Raumkonzeptionen von Löw/Steets/Stoetzer im Hinblick auf den qualitativen Forschungsgegenstand "Urbane Lebenswelten – Stadtpark"

Titel: Raumkonzeptionen von Löw/Steets/Stoetzer im Hinblick auf den qualitativen Forschungsgegenstand "Urbane Lebenswelten – Stadtpark"

Essay , 2014 , 4 Seiten , Note: 2,4

Autor:in: Judith Kronschnabl (Autor:in)

Soziologie - Methodologie und Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei der Lektüre der verschiedenen Raumkonzeptionen, die im Text von Löw/Steets/Stoetzer vorgestellt wurden, soll vor allem der Vorschlag für eine raumsoziologische Konzeption von den Autoren selbst vorgestellt werden. Besonders im Hinblick auf das Thema „Park“ bzw. „Praktiken beim Grillen im Park“ gestaltet sich dieses Modell, verglichen mit den anderen (wie etwa von Lefèbvre oder Harvey) am aufschlussreichsten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Raumkonzeptionen von Löw/ Steets/ Stoetzer im Hinblick auf den qualitativen Forschungsgegenstand,,Urbane Lebenswelten - Stadtpark"
  • Literatur

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der Essay analysiert verschiedene Raumkonzeptionen, insbesondere die von Löw/ Steets/ Stoetzer, im Kontext des qualitativen Forschungsgegenstands „Urbane Lebenswelten - Stadtpark".

  • Die Relevanz der raumsoziologischen Konzeption von Löw/ Steets/ Stoetzer für die Analyse von „Praktiken beim Grillen im Park“
  • Die Dualität von Raum und die wechselseitige Beziehung zwischen Handeln und Raum
  • Die Rolle des praktischen Bewusstseins und der verinnerlichten Routinen bei der Raumkonstitution
  • Die Bedeutung von Spacing und Syntheseleistung für die räumliche Ordnung
  • Die Unterscheidung zwischen sozialen und natürlichen Räumen und die Rolle sozialer Güter in der Raumgestaltung

Zusammenfassung der Kapitel

Der Essay konzentriert sich auf die raumsoziologische Konzeption von Löw/ Steets/ Stoetzer und argumentiert, dass diese besonders relevant für die Analyse von „Praktiken beim Grillen im Park“ ist. Die Autoren erweitern die Dualität von Struktur und Handeln (Giddens) auf eine Dualität von Raum, wobei Räume als relationale (An)Ordnungen von Lebewesen und sozialen Gütern an Orten verstanden werden. Die Konstitution von Räumen basiert auf einem praktischen Bewusstsein, das sich in verinnerlichten Routinen und gewohnheitsmäßigen Handlungen manifestiert. Der Essay beleuchtet die Prozesse des Spacing und der Syntheseleistung, die die räumliche Ordnung und die Vernetzung von Menschen und sozialen Gütern im Raum bestimmen. Er betont, dass Räume stets soziale Räume sind, die durch Handeln entstehen und auf Konstruktionsleistungen basieren. Soziale Güter sind nicht passive Objekte, sondern haben einen Einfluss auf die Raumgestaltung und können zu Ein- und Ausschlüssen führen. Der Essay argumentiert, dass die Analyse sozialer Räume sowohl die Bestandteile des Raumes als auch deren Beziehungen zueinander berücksichtigen muss. Die raumsoziologische Konzeption von Löw/ Steets/ Stoetzer bietet ein geeignetes Modell für die Analyse von „Stadtpark“ als sozialem Raum, da sie die wechselseitige Beziehung zwischen Raum und Handlung betont.

Schlüsselwörter

Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Raumkonzeptionen, Raumsoziologie, Stadtpark, Praktikentheorie, soziale Räume, Spacing, Syntheseleistung, praktisches Bewusstsein, verinnerlichte Routinen, soziale Güter, Handlung, Raumkonstitution, Stadt- und Raumsoziologie.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die raumsoziologische Konzeption von Löw, Steets und Stoetzer?

Sie verstehen Räume als relationale (An)Ordnungen von Lebewesen und sozialen Gütern, die durch Handeln und Konstruktionsleistungen entstehen.

Was bedeuten "Spacing" und "Syntheseleistung"?

Spacing beschreibt das Platzieren von Menschen und Gütern, während die Syntheseleistung die geistige Verknüpfung dieser Elemente zu einer räumlichen Ordnung darstellt.

Wie wird das Thema "Stadtpark" in dieser Arbeit analysiert?

Der Stadtpark wird als sozialer Raum betrachtet, in dem spezifische Praktiken (wie das Grillen) die räumliche Struktur durch verinnerlichte Routinen konstituieren.

Welche Rolle spielen "soziale Güter" im Raum?

Soziale Güter sind keine passiven Objekte; sie beeinflussen die Raumgestaltung und können zu sozialen Ein- oder Ausschlüssen führen.

Wie unterscheidet sich dieses Modell von klassischen Raumkonzepten?

Im Gegensatz zu rein geografischen Modellen betont es die Dualität von Raum und Handeln, wobei Raum sowohl Voraussetzung als auch Ergebnis sozialen Handelns ist.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Raumkonzeptionen von Löw/Steets/Stoetzer im Hinblick auf den qualitativen Forschungsgegenstand "Urbane Lebenswelten – Stadtpark"
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Qualitative Forschung - Urbane Lebenswelten
Note
2,4
Autor
Judith Kronschnabl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
4
Katalognummer
V281122
ISBN (eBook)
9783656747376
Sprache
Deutsch
Schlagworte
raumkonzeptionen löw/steets/stoetzer hinblick forschungsgegenstand urbane lebenswelten stadtpark
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Judith Kronschnabl (Autor:in), 2014, Raumkonzeptionen von Löw/Steets/Stoetzer im Hinblick auf den qualitativen Forschungsgegenstand "Urbane Lebenswelten – Stadtpark", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281122
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Leseprobe aus  4  Seiten
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