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Kritik an der EWU. Die Eurokrise und das optimale Währungsgebiet.

Titre: Kritik an der EWU. Die Eurokrise und das optimale Währungsgebiet.

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 24 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Marco Aulbach (Auteur)

Economie politique - Théorie et Politique monetaire
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Résumé Extrait Résumé des informations

“... Europe exemplifies a situation unfavourable to a common currency. It is composed of sepa-rate nations, speaking different languages, with different customs, and having citizens feeling far greater loyalty and attachment to their own country than to a common market or to the idea of Europe.”
frei nach Professor Milton Friedman, The Times 19.09.97

Immer mehr Bürger der Eurozone wachsen auf, ohne jemals eine eigene, nationale Währung kennen gelernt zu haben. Zusätzlich existieren zwischen den meisten EU Staaten keine Wech-selkurse. In Folge dessen wird die Gemeinschaftswährung immer mehr zur Selbstverständlich-keit. Dennoch wurde das Prestigeprojekt Euro bereits vor Einführung und zuletzt in der Finanz-krise von einigen Ökonomen und Politikern mit Skepsis betrachtet. Bereits 1997, zwei Jahre vor Einführung des Euros als Buchgeld (Giralgeld), äußerte der Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman seine Bedenken über die Einführung der Gemeinschaftswährung. Seine Vor-behalte scheinen nicht ungerechtfertigt zu sein, wie man an der Eurokrise sieht. Immer wieder vertraten Volkswirte die Ansicht, dass eine Einheitswährung aufgrund der nationalen Eigenhei-ten der Länder zu vielfältigen Problemen führen könnten.

Als einer der Ersten beschäftigte sich der Volkswirt Robert Mundell 1961 mit der Theorie eines optimalen Währungsraums. Seine Veröffentlichung „A Theory of Optimum Currency Areas“ in der Fachzeitschrift The American Economic Review legte den Grundstein für viele weitere Überlegungen. Die wichtigsten Ansätze von Mundell, McKinnon und Kenen werden im weiteren Verlauf der Arbeit verdeutlicht (Kapitel 2). Ziel der Ökonomen war es herauszufinden, unter welchen Voraussetzungen politisch unabhängige Staaten ein gemeinsames Währungsgebiet bilden sollten. Ohne diese Kriterien bzw. ohne Einhaltung der Kriterien, könnte ein solcher Wäh-rungsraum mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringen.

Wie die Eingangsfrage schon anklingen lässt, handelt es sich bei der EWU um keinen optima-len Währungsraum. Die Frage, warum die EWU keinen solchen Raum darstellt, wird ebenfalls in dieser Seminararbeit analysiert (Kapitel 4). Schließlich soll noch ein Blick auf die aktuelle Krise in der Eurozone unter Berücksichtigung der Theorien zu optimalen Währungsgebieten geworfen werden (Kapitel 5).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. THEORIEN DER 1960-ER JAHRE ÜBER EINEN OPTIMALEN WÄHRUNGSRAUM
2.1 Theorie eines optimalen Währungsraum nach Robert A. Mundell (Faktormobilität)
2.2 Theorie eines optimalen Währungsraum nach Ronald I. McKinnon (Offenheitsgrad)
2.3 Theorie eines optimalen Währungsraum nach Peter B. Kenen (Branchenvielfalt)

3. Kriterium der politischen Reformfähigkeit in der EWU

4. Bewertung der Europäischen Währungsunion als optimaler Währungsraum
4.1 Bewertung des Kriteriums Faktormobilität in der EWU
4.1.1 Bewertung der Preis- und Lohnflexibilität in der EWU
4.1.2 Bewertung der Arbeitskräftemobilität in der EWU
4.2 Bewertung des Kriteriums Offenheitsgrad in der EWU
4.3 Bewertung des Kriteriums Branchenvielfalt in der EWU
4.4 Bewertung des neuen Kriteriums der politischen Reformfähigkeit in der EWU

5. Ursachen der Eurokrise in der EWU
5.1 Unzureichende Konvergenzkriterien in der EWU
5.2 Fehlen einer gemeinsamen Fiskalpolitik in der EWU
5.3 Steigende Auslandsverschuldung der EWU Krisenländer

6. Fazit

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein optimaler Währungsraum?

Nach Robert Mundell ist dies ein geografisches Gebiet, in dem eine gemeinsame Währung ökonomisch effizienter ist als nationale Währungen, sofern Kriterien wie Faktormobilität erfüllt sind.

Warum gilt die EWU oft nicht als optimaler Währungsraum?

Kritiker führen die geringe Arbeitskräftemobilität, mangelnde Lohnflexibilität und die großen wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten als Gegenargumente an.

Was besagt das Kriterium der "Faktormobilität"?

Es besagt, dass Arbeit und Kapital innerhalb des Währungsraums frei beweglich sein müssen, um wirtschaftliche Schocks in einzelnen Regionen ohne Wechselkursanpassungen auszugleichen.

Welche Rolle spielt die Fiskalpolitik in der Eurokrise?

Das Fehlen einer gemeinsamen Fiskalpolitik (zentrale Steuern und Ausgaben) erschwert es der Eurozone, gezielt auf Krisen in einzelnen Ländern zu reagieren und finanzielle Transfers zu leisten.

Was war Milton Friedmans Kritik am Euro?

Friedman warnte, dass die Einführung einer Gemeinschaftswährung in politisch unabhängigen Nationen mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen zu massiven Spannungen führen würde.

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Résumé des informations

Titre
Kritik an der EWU. Die Eurokrise und das optimale Währungsgebiet.
Université
University of Applied Sciences Aschaffenburg
Cours
FuP Volkswirtschaft
Note
1,7
Auteur
Marco Aulbach (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
24
N° de catalogue
V211322
ISBN (ebook)
9783656390732
ISBN (Livre)
9783656391647
Langue
allemand
mots-clé
Volkswirtschaft EWU Europäische Währungsunion Robert Mundell Mundell-Fleming-Modell EU Währungsunion Eurozone Finanzkrise Euro Eurokrise Bankenkrise Finanzsystem Finance Optimaler Währungsraum Ronald I. McKinnon Peter B. Kenen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marco Aulbach (Auteur), 2012, Kritik an der EWU. Die Eurokrise und das optimale Währungsgebiet., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211322
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Extrait de  24  pages
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