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Gesellschaft im Wandel - Die Entwicklung der germanischen Gesellschaftsstruktur in der Zeit der Völkerwanderung und die Frage nach einer germanischen Identität

Titel: Gesellschaft im Wandel - Die Entwicklung der germanischen Gesellschaftsstruktur in der Zeit der Völkerwanderung und die Frage nach einer germanischen Identität

Hausarbeit , 2012 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Maria Hesse (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Völkerwanderung – das Interesse an dieser Epoche ist ungebrochen. Einer der Gründe dafür dürfte sein, dass Europa und die Mittelmeerwelt in dieser Zeit dramatischen Umwälzungen ausgesetzt waren, welche sich in nahezu allen Lebensbereichen zeigten. Vieles in Politik und Wirtschaft, Religion, Gesellschafts- und Alltagskultur veränderte sich und historische Weichen wurden gestellt, die für die kommenden Jahrhunderte die Entwicklungen prägten. Nach einer anfänglichen Begriffsklärung soll sich die vorliegende Arbeit mit der Entwicklung der germanischen Gesellschaft während der Völkerwanderungszeit beschäftigen und aufzeigen, dass die Veränderungen dieser Zeit einen Grundstein für die im Frühmittelalter auf das römische Reich nachfolgenden Staaten legten und somit wesentlich zur Wandlung der europäischen Landkarte beitrugen. Außerdem soll der Frage nach einer germanischen Identität nachgegangen werden.
Aufgrund des regen Interesses mangelt es nicht an Literatur zu dieser Epoche. Viele Aspekte sind bereits betrachtet worden. Doch wird auch deutlich, dass die Völkerwanderungszeit für die heutige Forschung ein großes Potential für Diskussionen und kontroverse Meinungen birgt. Einer der Gründe dafür ist sicherlich, dass nahezu keine schriftlichen Quellen der Germanen existieren, sondern wir uns auf Quellen aus römischer Sicht, beispielsweise die Germania des Tacitus, berufen müssen. Mit diesen Quellen ist stets kritisch umzugehen, da subjektive Meinungen und Absichten des Autors in keinster Weise ausgeschlossen werden können. Deshalb sind auch viele Interpretationen möglich, die wiederum verschiedene Blickwinkel auf das Leben und somit auch die Gesellschaft der Germanen eröffnen – eine Schwierigkeit, aber auch eine Chance für interessante Betrachtungen.

Leseprobe


Inhalt

1. Einleitung

2. Begriffliche Erläuterungen
2.1. Die Völkerwanderung
2.2. Die Barbaren

3. Ethnogenese und Identität – Selbstdefinition und ethnische Prozesse während der Völkerwanderung
3.1. Ethnische Prozesse

4. Germanische Gesellschaft am Beginn des 1. Jahrtausends
4.1. Strukturelle Gliederung der germanischen Gesellschaft
4.2. Die sozialökonomisch und politische Gliederung der germanischen Gesellschaft

5. Die Germanen und das römische Reich – Integration und Akkulturation zur Zeit der Völkerwanderung
5.1. Germanische Söldner im römischen Heer
5.2. Integration ins römische Reich – dediticii, coloni und foederati

6. Neue Staaten entstehen – Veränderungen in der germanischen Gesellschaft und Politik
6.1. Das Heermeisteramt
6.2. Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Kultur

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter der Völkerwanderung?

Die Völkerwanderung bezeichnet eine Epoche zwischen dem 4. und 6. Jahrhundert, in der großräumige Wanderbewegungen vor allem germanischer Stämme zu dramatischen politischen und sozialen Umwälzungen in Europa und dem Mittelmeerraum führten.

Gab es eine einheitliche germanische Identität?

Die Forschung geht davon aus, dass Identität eher durch ethnogenetische Prozesse entstand. "Germanen" war oft eine Fremdbezeichnung der Römer; die Stämme selbst definierten sich eher über Abstammungssagen, Heeresgruppen oder Gefolgschaften.

Wie war die germanische Gesellschaft strukturiert?

Die Gesellschaft war am Beginn des 1. Jahrtausends in Freie, Halbfreie und Unfreie gegliedert. Während der Völkerwanderung gewannen kriegerische Gefolgschaften und ein stärker ausgeprägtes Heerkönigtum an Bedeutung.

Welche Rolle spielten Germanen im römischen Reich?

Germanen waren nicht nur Gegner, sondern oft Teil des Reiches – als Söldner im Heer (foederati), als Siedler (coloni) oder sogar in höchsten militärischen Ämtern wie dem Heermeisteramt.

Warum sind schriftliche Quellen über die Germanen problematisch?

Es existieren kaum eigene Schriftzeugnisse. Die meisten Informationen stammen von römischen Autoren wie Tacitus, deren Berichte oft subjektiv gefärbt waren oder bestimmten politischen Absichten dienten.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesellschaft im Wandel - Die Entwicklung der germanischen Gesellschaftsstruktur in der Zeit der Völkerwanderung und die Frage nach einer germanischen Identität
Hochschule
Universität Kassel  (Gesellschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Seminar Spätantike und Völkerwanderung
Note
1,3
Autor
Maria Hesse (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
14
Katalognummer
V199714
ISBN (eBook)
9783656261988
ISBN (Buch)
9783656263166
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spätantike Germanen germanische Gesellschaft Germanische Identität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Hesse (Autor:in), 2012, Gesellschaft im Wandel - Die Entwicklung der germanischen Gesellschaftsstruktur in der Zeit der Völkerwanderung und die Frage nach einer germanischen Identität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199714
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Leseprobe aus  14  Seiten
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