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Nachrichtenwerttheorie & "gatekeeper"-Forschung

Titre: Nachrichtenwerttheorie & "gatekeeper"-Forschung

Dossier / Travail , 2006 , 18 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Oliver Köller (Auteur)

Médias / Communication - Théorie, Modèles, Définitions
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit setzt sich mit objektiven & subjektiven Kriterien der "news"-Selektion auseinander. Dabei werden die gängigen "item"-Kataloge der am meisten von der Presse verwendeten Merkmale vorgestellt. Im zweiten Teil werden heuristische Suchfilter einzelner Medienmitarbeiter diskutiert, diese dann im institutionellen Kontext eingebettet und mit dem Gesamtmarkt wie den Rezipienten rückgekoppelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort & Einleitung
    • Verortung im Kontext
    • Ein kurzer genealogischer Abriss
  • Nachrichtenwerttheorie - Die objektive/intersubjektive Komponente
    • Beispiele
      • Der Faktorkatalog von Johan Galtung & Mari H. Ruge
      • Die Faktorenkataloge von Winifred Schulz bzw. Joachim F. Staab
    • Zwischenbewertung
      • Kritik
      • Weiterführendes/Anknüpfendes
  • “gatekeeper-Forschung” - Die subjektive Komponente
    • Begriffliches & Definition
    • Diverse Studienansätze in drei Kategorien
      • Individuelle Studien: David M. Whites “Mr. Gates”
      • Institutionelle Untersuchungen
      • Der kybernetische Zugang
    • Fazit
      • Kritik
      • Weiterführendes/Anknüpfendes
  • Ausblick: online-Medien
  • Bibliographie

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert zwei eng miteinander verwandte theoretische Modelle: die Nachrichtenwerttheorie und die „gatekeeper“-Forschung. Im Zentrum steht die Frage, wie Nachrichten im weitesten Sinne ausgewählt werden, um die in jeder Sprache vorhandene Redundanz auf ein erträgliches und sinnvolles Maß zu reduzieren.

  • Analyse der Nachrichtenwerttheorie und ihrer objektiven/intersubjektiven Komponente
  • Untersuchung der „gatekeeper“-Forschung und ihrer subjektiven Komponente
  • Behandlung der genealogischen Entwicklung beider Theorien
  • Kritischer Vergleich von Nachrichtenwerttheorien und „gatekeeper“-Forschung
  • Ausblick auf die Rolle beider Theorien im Kontext von Online-Medien

Zusammenfassung der Kapitel

  • Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz der Nachrichtenwerttheorie und der „gatekeeper“-Forschung in der Kommunikationstheorie. Es stellt die grundlegende Frage nach der Auswahl von Nachrichten und dem Umgang mit Redundanz.
  • Das zweite Kapitel beleuchtet die Nachrichtenwerttheorie aus historischer und theoretischer Perspektive. Es stellt verschiedene Faktorkataloge vor, die als Kriterien zur Nachrichtenselektion dienen, und diskutiert Kritikpunkte sowie Weiterentwicklungen der Theorie.
  • Das dritte Kapitel behandelt die „gatekeeper“-Forschung. Es definiert den Begriff „gatekeeper“ und stellt verschiedene Studienansätze vor, die sich mit der subjektiven Komponente der Nachrichtenselektion befassen. Das Kapitel analysiert auch die Kritik an der „gatekeeper“-Forschung und zeigt Weiterentwicklungen und neue Ansätze auf.

Schlüsselwörter

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Schlüsselbegriffen wie Nachrichtenwerttheorie, „gatekeeper“-Forschung, Faktorkataloge, Selektionsroutinen, „news-bias“, Journalismus, Kommunikationstheorie, Medienforschung, Redundanz, Online-Medien.

Häufig gestellte Fragen

Was besagt die Nachrichtenwerttheorie?

Die Theorie besagt, dass Ereignisse bestimmte Merkmale (Nachrichtenfaktoren) besitzen müssen, damit sie von Journalisten als berichtenswert eingestuft und zu Nachrichten verarbeitet werden.

Wer sind „Gatekeeper“ in der Kommunikationswissenschaft?

Gatekeeper sind Medienmitarbeiter (z.B. Redakteure), die an zentralen Punkten im Informationsfluss entscheiden, welche Meldungen veröffentlicht werden und welche nicht.

Was ist der Faktorkatalog von Galtung und Ruge?

Es ist einer der bekanntesten Kataloge von Nachrichtenfaktoren, der Merkmale wie Frequenz, Schwellenwert, Eindeutigkeit und kulturelle Nähe als Auswahlkriterien definiert.

Gibt es eine subjektive Komponente bei der Nachrichtenauswahl?

Ja, die Gatekeeper-Forschung (z.B. die „Mr. Gates“-Studie von White) zeigt, dass persönliche Einstellungen und institutionelle Zwänge die Selektion von Nachrichten massiv beeinflussen.

Wie verändern Online-Medien die klassischen Selektionsprozesse?

Der Ausblick der Arbeit beleuchtet, wie Online-Plattformen die Gatekeeper-Rolle verändern, da Informationen nun direkter und mit weniger Filtern die Rezipienten erreichen können.

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Résumé des informations

Titre
Nachrichtenwerttheorie & "gatekeeper"-Forschung
Université
LMU Munich  (IfKW)
Cours
Kommunikationstheorie
Note
3,0
Auteur
Oliver Köller (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
18
N° de catalogue
V179895
ISBN (ebook)
9783656024262
ISBN (Livre)
9783656024101
Langue
allemand
mots-clé
nachrichtenwerttheorie gatekeeper selektion news value agenda
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Oliver Köller (Auteur), 2006, Nachrichtenwerttheorie & "gatekeeper"-Forschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179895
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Extrait de  18  pages
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