Diese Arbeit geht auf den Vergleich zwischen Face-to-Face (persönlicher) Kommunikation und digitaler Kommunikation über das Internet. Anhand des Vier-Seiten-Modells von Friedemann Schulz von Thun und dem unscheinbaren Wort "Mhm" wird genauer beleuchtet, ob und wie bestimmte Faktoren Einfluss auf die Wirkung einer Nachricht haben und wann Missverständnisse entstehen können.
Das Wort "Emoji" stammt aus dem Japanischen: "e" steht für "Bild" und "moji" für "Buchstabe" oder "Zeichen". Emojis sind kleine digitale Abbildungen verschiedener Gesichtsausdrücke, Handbewegungen, Personen und Ereignisse aus unserem Alltag, die einem Gespräch Persönlichkeit und Lebendigkeit verleihen. Diese Bildzeichen variieren zwar in ihrem Aussehen je nach Betriebssystem (bspw. Android; Apple etc.), vereinfachen jedoch das kontextabhängige Verständnis einer digitalen Konversation, indem sie die Nachricht durch Hinzufügen einer bildlich dargestellten Emotion, Aktivität oder ähnlichem entsprechend konnotieren, ohne ein Gefühl versprachlichen zu müssen. Obwohl bereits empirische Ergebnisse existieren, die zeigen, dass der Gebrauch von Emojis das Verständnis und die Wahrnehmung emotionaler Inhalte
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung.
- Der Begriff der Kommunikation
- Das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun
- Sachinhalt
- Selbstoffenbarung
- Beziehung
- Appell
- Kongruente und inkongruente Nachrichten
- Das Wort „,Mhm\"- Bedeutungen und Auswirkungen..
- „Mhm“.
- Phatische Kommunikation......
- Face-to-Face Kommunikation
- Chat- Kommunikation
- Gegenüberstellung von „,Face-to-Face\"- und digitaler Kommunikation...
- Resümee.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Einfluss non-verbaler Mittel, insbesondere Emojis, auf die Kommunikation im digitalen Raum. Sie analysiert die Auswirkungen dieser Mittel auf die vier Seiten einer Nachricht im Sinne des Vier-Seiten-Modells von Schulz von Thun. Die Arbeit untersucht, wie Emojis die Interpretation von Botschaften beeinflussen und wie sie zu Missverständnissen führen können.
- Der Einfluss non-verbaler Mittel auf die Kommunikation.
- Die Anwendung des Vier-Seiten-Modells von Schulz von Thun auf digitale Kommunikation.
- Die Bedeutung von Emojis in der digitalen Kommunikation.
- Die Analyse von Missverständnissen und Mehrdeutigkeiten in der digitalen Kommunikation.
- Der Vergleich von Face-to-Face- und digitaler Kommunikation.
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung beschreibt die Entwicklung der digitalen Kommunikation und die zunehmende Bedeutung von Emojis in dieser Form des Austauschs. Sie führt den Leser in die Thematik der Hausarbeit ein und erläutert die Forschungsfrage.
- Der Begriff der Kommunikation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Kommunikation und beleuchtet verschiedene Aspekte des Informationsaustauschs, insbesondere das erste Axiom von Paul Watzlawick.
- Das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun: In diesem Kapitel werden die vier Seiten einer Nachricht nach Schulz von Thun erläutert und auf die Kommunikation im digitalen Raum übertragen. Der Fokus liegt auf dem Einfluss von Emojis auf die Interpretation der einzelnen Seiten.
- Kongruente und inkongruente Nachrichten: Dieses Kapitel untersucht die Bedeutung kongruenter und inkongruenter Nachrichten im Kontext von Emojis und deren Einfluss auf die Verständlichkeit von Botschaften.
- Das Wort „,Mhm\"- Bedeutungen und Auswirkungen: Dieses Kapitel analysiert das Wort „Mhm“ als non-verbales Kommunikationsmittel in verschiedenen Kontexten. Es beleuchtet die Bedeutung von „Mhm“ im Rahmen der phatischen Kommunikation sowie in Face-to-Face- und Chat-Kommunikation.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Kommunikation, Non-verbale Kommunikation, Emojis, Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun, Missverständnisse, digitale Kommunikation, Face-to-Face-Kommunikation, phatische Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun?
Das Modell besagt, dass jede Nachricht vier Ebenen hat: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. In der digitalen Kommunikation fehlen oft non-verbale Signale für diese Ebenen.
Welche Rolle spielen Emojis in Chats?
Emojis fungieren als Ersatz für Mimik und Gestik. Sie helfen dabei, die emotionale Ebene einer Nachricht zu klären und Missverständnisse zu vermeiden.
Können Emojis auch Missverständnisse verursachen?
Ja, da Emojis je nach Betriebssystem unterschiedlich aussehen können oder von verschiedenen Personen kulturell und individuell unterschiedlich interpretiert werden.
Was bedeutet das Wort „Mhm“ in der Kommunikation?
„Mhm“ ist ein phatisches Signal. Face-to-Face signalisiert es meist Aufmerksamkeit, in einem Chat kann es ohne Kontext jedoch als Desinteresse oder Genervtheit missverstanden werden.
Was ist der Unterschied zwischen kongruenten und inkongruenten Nachrichten?
Kongruente Nachrichten sind stimmig (Wortwahl und Emoji passen zusammen). Inkongruente Nachrichten senden widersprüchliche Signale (z. B. Kritik kombiniert mit einem Lach-Emoji), was den Empfänger verwirrt.
- Arbeit zitieren
- Nina Seebauer (Autor:in), 2022, Face-to-Face vs. Digitale Kommunikation. Die Rolle von Emojis im Verständnis und bei Missverständnissen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1408026