1. Voraussetzungen
1.1 Bedingungsanalyse (Lerngruppensituation)
Die Klasse KK 1/1 wird die Berufsschule mit dem Abschluss "Kaufmann für Bürokommunikation" im Jahre 2004 abschließen und befindet sich zur Zeit im zweiten Ausbildungsjahr.
Die unterschiedlichen Vorbildungen und damit auch die heterogene Zusammensetzung der Klasse zu Beginn der Ausbildung sind aus der Grafik ersichtlich.
Alle 20 Schülerinnen und Schüler (im folgenden Text nur noch Schüler genannt) sind Auszubildende der Deutschen Telekom AG. Hierbei durchlaufen die Schüler mehrere Abteilungen an verschiedenen Standorten (insbesondere auch in „T-Punkten“). Teilweise sind die Schüler während Ihrer fachpraktischen Ausbildung auch im Bundesland Sachsen (Dresden) eingesetzt. Die Klasse besteht zu 95,0 % aus jungen Damen. Die Altersstruktur liegt zwischen 18 und 22 Jahren.
Die erreichten Notendurchschnitte in Rechnungswesen liegen größtenteils bei guten bis sehr guten Leistungen nach dem ersten Ausbildungsjahr (Leistungsvermögen). Die Schüler haben ein vergleichbares Leistungsniveau erreicht. Die Norm der Klasse liegt höher als bei anderen Schulklassen des KOSZ. Nur die Schülerin Juliane Sch. hat Probleme, die Logik des Rechnungswesens zu verstehen. Sie muss versuchen, ihre fachlichen Defizite durch Initiative und „Hausarbeit“ zu verringern. Gute Ansätze sind vorhanden. In einigen Gesprächen konnte ich ihr neben dem Unterricht einige Grundlagen näher bringen. In einer anderen Klasse wäre sie jedoch hinsichtlich der „Gaußschen Normalverteilung“ im Mittelfeld angesiedelt. Das Niveau der Klasse ist somit generell als hoch anzusehen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Voraussetzungen
- 1.1 Bedingungsanalyse (Lerngruppensituation)
- 1.2 Allgemeine materiell-technische Voraussetzungen im Klassenraum
- 2. Sequenzplanung Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation
- 3. Ziele und Sachanalyse
- 3.1 Ziel der aktuellen Unterrichtsstunde
- 3.2 Sachanalyse/Didaktische Reduktion
- 4. Verlaufsplanung der aktuellen Unterrichtsstunde
- 5. Überlegungen zur Planung der Unterrichtsstunde
- 6. Sitzplan Klasse KK 1/1
- 7. Literaturverzeichnis/Quellenverzeichnis
- 8. Abkürzungsverzeichnis
- 9. Anlagen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Unterrichtsentwurf für die Klasse KK 1/1, Kaufleute für Bürokommunikation im zweiten Ausbildungsjahr, befasst sich mit dem Thema Handelskalkulation im Fach Rechnungswesen. Die Unterrichtseinheit zielt darauf ab, den Schülern die Grundlagen der Handelskalkulation zu vermitteln und ihnen zu ermöglichen, diese in praktischen Situationen anzuwenden.
- Erläuterung der wesentlichen Elemente der Handelskalkulation
- Anwendung der Kalkulationsformeln in verschiedenen Praxisbeispielen
- Analyse und Interpretation von Kalkulationsergebnissen
- Bedeutung der Handelskalkulation für die betriebliche Entscheidungsfindung
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil des Entwurfs befasst sich mit den Voraussetzungen für die Unterrichtseinheit. Er analysiert die Lerngruppensituation, einschließlich der unterschiedlichen Vorbildungen und Lernvoraussetzungen der Schüler, sowie die materiellen und technischen Bedingungen im Klassenraum. Dieser Teil erläutert auch die besonderen Herausforderungen, die sich aus der Heterogenität der Lerngruppe ergeben, wie z. B. der Umgang mit der Schülerin Juliane Sch., die Schwierigkeiten mit dem Rechnungswesen hat.
Schlüsselwörter
Handelskalkulation, Rechnungswesen, Kaufleute für Bürokommunikation, Lernvoraussetzungen, heterogene Lerngruppe, didaktische Reduktion, Internet Cafe, Unterrichtsmethoden, Praxisbezug
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Thema der Unterrichtseinheit für Kaufleute für Bürokommunikation?
Das Thema ist die Handelskalkulation als Teilbereich der Absatzwirtschaft im Fach Rechnungswesen für Auszubildende im zweiten Lehrjahr.
Wie wird die heterogene Zusammensetzung der Klasse berücksichtigt?
Der Entwurf analysiert die unterschiedlichen Vorbildungen der 20 Schüler (hauptsächlich junge Frauen der Deutschen Telekom AG) und plant individuelle Hilfestellungen für leistungsschwächere Schüler ein.
Welche Ziele verfolgt die aktuelle Unterrichtsstunde zur Handelskalkulation?
Schüler sollen die wesentlichen Elemente der Kalkulation verstehen, Formeln in Praxisbeispielen anwenden und die Bedeutung für betriebliche Entscheidungen erkennen.
Was bedeutet „didaktische Reduktion“ in diesem Kontext?
Es bezeichnet die Vereinfachung komplexer Sachverhalte des Rechnungswesens auf das für die Schüler wesentliche Maß, um den Lernerfolg in der vorgegebenen Zeit sicherzustellen.
Welche Rolle spielt der Praxisbezug im Entwurf?
Die Handelskalkulation wird anhand von Beispielen wie einem Internet Cafe oder konkreten Szenarien aus dem kaufmännischen Alltag der Auszubildenden vermittelt.
- Arbeit zitieren
- Manfred Lenzen (Autor:in), 2002, Handelskalkulation als Teilbereich der Absatzwirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13787