La question de la nationalité congolaise n’est définitivement résolue. Elle repose, actuellement, sur un double principe d’unicité et d’exclusivité. Elle ne peut donc être détenue concurremment avec une autre nationalité. Elle est soit d’origine soit d’acquisition. La proposition déposée à l’Assemblée nationale par le député Nsingi Pululu sur la nationalité congolaise suscite beaucoup de débats. Son auteur Noel Tshiani entend verrouiller les fonctions de souveraineté aux seuls congolais de père et de mère. Malheureusement une telle initiative ne peut aboutir sans une modification préalable de la Constitution. En effet, la question de la nationalité dans cette constitution du 18 février 2006 est une de ses faiblesses. On rendit extensif ce qui était restrictif. Cette option permet d’estimer que la nationalité congolaise est une « nationalité de compromis ». Ceci est soutenable en raison des frustrations et crises politiques ayant conduit à l’élaboration premièrement de la loi sur la nationalité congolaise le 12 décembre 2004 et deuxièmement à l’élaboration de la Constitution du 18 février 2006 telle que modifiée et complétée à ce jour par la loi modificative de 2011.
Inhaltsverzeichnis
- INTRODUCTION
- 1. L'accession à l'indépendance : Quid de la nationalité congolaise
- 1.1. La 1ère République : Un peuple sans identité ?
- a. L'époque du Congo belge
- b. La 1ère République
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Geschichte und den aktuellen Stand der Nationalität im Kongo, insbesondere im Kontext der politischen Debatte um die „Congolité“ und ihre Relevanz für die Ausübung von Souveränitätsfunktionen.
- Entwicklung der Definition von Nationalität im Kongo von 1885 bis heute
- Analyse der aktuellen Gesetzgebung und der Debatte um die „Congolité“
- Bedeutung der Nationalität für die politische Partizipation und die Ausübung von Souveränitätsfunktionen
- Juristische und soziologische Perspektiven auf die Frage der Nationalität
- Historische und aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit der Nationalität
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Debatte um die „Congolité“ und ihre Bedeutung für den Zugang zu politischen Ämtern im Kongo. Kapitel 1 befasst sich mit der Frage der Nationalität im Kontext der Unabhängigkeit des Kongos und analysiert die Entwicklung der Nationalitätsdefinition in der ersten Republik.
Schlüsselwörter
Nationalität, Kongo, Congolité, Geschichte, Recht, Politik, Souveränität, Identität, Unabhängigkeit, Constitution, Rechtsgeschichte, Soziologie.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter dem Begriff der "Congolité"?
Es handelt sich um eine politische Debatte im Kongo, die darauf abzielt, Souveränitätsfunktionen nur Personen vorzubehalten, deren beide Elternteile kongolesischer Herkunft sind.
Wie ist die kongolesische Staatsbürgerschaft heute geregelt?
Sie basiert auf den Prinzipien der Einheit und Exklusivität, was bedeutet, dass man keine zweite Staatsangehörigkeit neben der kongolesischen besitzen darf.
Gab es während der Kolonialzeit eine kongolesische Identität?
In der Zeit des Belgisch-Kongo war die Bevölkerung rechtlich unterworfen; eine eigenständige nationale Identität entwickelte sich erst massiv im Zuge der Unabhängigkeitsbestrebungen.
Warum wird die Verfassung von 2006 als "Kompromiss" bezeichnet?
Nach Jahren des Bürgerkriegs mussten verschiedene politische Fraktionen Zugeständnisse bei der Definition der Nationalität machen, um Stabilität zu sichern.
Welche Rolle spielt die Abstammung für politische Ämter?
Aktuelle Gesetzesvorschläge versuchen, den Zugang zu hohen Staatsämtern an die Abstammung ("Vater und Mutter") zu binden, was jedoch verfassungsrechtlich umstritten ist.
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- Grâce Kashama Matolu (Autor), 2023, Réflexion sur la nationalité congolaise. De 1885 à nos jours, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1359828