In dieser Arbeit soll dargestellt werden, inwieweit der Einsatz der Heiligen Elisabeth von Thüringen im Kontext des Biografischen Lernens im Religionsunterricht sinnvoll ist und welche Chancen und Grenzen damit verbunden sein können. Um diese Themenstellung umfassend zu erläutern, werden nach der Einleitung im zweiten Kapitel die Grundlagen zum Biografischen Lernen und Lernen an Biografien definiert. Das dritte Kapitel beschäftigt sich näher mit den zentralen Lebensstationen der Elisabeth von Thüringen, wobei in dieser Arbeit nur auf ausgewählte Aspekte eingegangen werden kann. Im vierten Kapitel werden explizit die Chancen und Grenzen herausgearbeitet, so dass im letzten Kapitel die Bezüge der erarbeiteten Inhalte zu der Vorlesung "Praktische Theologie im Kontext" erörtert werden können.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Biografisches Lernen und Lernen an Biografien
- 2.1 Definitionen Biografisches Lernen und Lernen an Biografien
- 2.2 Wandel der Relevanz des Biografischen Lernens
- 2.3 Zur Bedeutung im Religionsunterricht
- 3. Lebensstationen der Elisabeth von Thüringen
- 3.1 Kindheit und Jugend
- 3.2 Leben am Fürstenhof und Leben für die Armen
- 3.3 Verhältnis zu Konrad von Marburg
- 4. Biografisch Lernen an Elisabeth von Thüringen - Chancen und Grenzen
- 4.1 Konsumkritisches Leben
- 4.2 Gottes- und Nächstenliebe
- 4.3 Einstellung zu Familie und Kindern
- 5. Bezug zur Vorlesung „Praktische Theologie im Kontext“
- 5.1 Postmoderne als Herausforderung im Religionsunterricht
- 5.2 Der Mensch mit seiner Biografie im Mittelpunkt des Religionsunterrichts
- 5.3 Bezüge zu Feldern einer kontextuellen praktischen Theologie
- 5.3.1 Lehrer als Vorbilder
- 5.3.2 Diakonie - Die soziale Dimension des Christentums
- 6. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Eignung der Heiligen Elisabeth von Thüringen als Beispiel für biografisches Lernen im Religionsunterricht. Sie beleuchtet die Chancen und Grenzen dieses Ansatzes und setzt ihn in den Kontext der praktischen Theologie. Die Arbeit definiert zunächst biografisches Lernen und dessen Wandel in der Relevanz. Anschließend werden zentrale Lebensstationen Elisabeths vorgestellt.
- Biografisches Lernen und Lernen an Biografien
- Lebensstationen der Heiligen Elisabeth von Thüringen
- Chancen und Grenzen des biografischen Lernens am Beispiel Elisabeths
- Bezug zur Praktischen Theologie im Kontext
- Relevanz von Vorbildern in der heutigen Gesellschaft
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Frage nach der Relevanz von Vorbildern in einer individualisierten Gesellschaft. Sie argumentiert für die Bedeutung von Vorbildern im Lernprozess und führt die Heilige Elisabeth von Thüringen als Fallbeispiel ein. Der Fokus liegt auf der Untersuchung der Chancen und Grenzen des Einsatzes Elisabeths im Religionsunterricht im Kontext des biografischen Lernens. Die Struktur der Arbeit wird im Anschluss vorgestellt.
2. Biografisches Lernen und Lernen an Biografien: Dieses Kapitel definiert den Begriff des biografischen Lernens und des Lernens an Biografien. Es wird der Unterschied und die Verbindung zwischen beiden Lernformen erläutert. Der Wandel der Relevanz des biografischen Lernens wird im historischen Kontext der Nachkriegszeit und der heutigen Gesellschaft diskutiert, mit dem Fokus auf die Entwicklung von der Heldenverehrung hin zu einer differenzierteren Auseinandersetzung mit Vorbildern. Die Bedeutung der individuellen Lebensgestaltung und die kritische Auseinandersetzung mit fremden Biografien werden hervorgehoben.
3. Lebensstationen der Elisabeth von Thüringen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über ausgewählte Lebensstationen Elisabeths. Obwohl nur ausgewählte Aspekte behandelt werden, wird versucht, einen umfassenden Eindruck ihres Lebens zu vermitteln, um die Grundlage für die spätere Diskussion der Chancen und Grenzen des biografischen Lernens an ihrem Beispiel zu legen. Die einzelnen Abschnitte behandeln Kindheit, Jugend, ihr Leben am Hof und ihr Wirken für die Armen und ihr Verhältnis zu Konrad von Marburg.
4. Biografisch Lernen an Elisabeth von Thüringen - Chancen und Grenzen: Dieses Kapitel widmet sich der zentralen Fragestellung der Arbeit. Es analysiert die Chancen und Grenzen des Einsatzes von Elisabeths Biografie im Religionsunterricht. Es werden Aspekte wie ihr konsumkritisches Leben, ihre Gottes- und Nächstenliebe sowie ihre Einstellung zu Familie und Kindern im Detail untersucht und als potenzielle Lernbausteine für den Religionsunterricht diskutiert. Die Ambivalenzen und Widersprüche in Elisabeths Leben werden als Lernchancen betrachtet.
5. Bezug zur Vorlesung „Praktische Theologie im Kontext“: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Arbeit im Kontext der Vorlesung „Praktische Theologie im Kontext“ eingeordnet. Die Herausforderungen der Postmoderne für den Religionsunterricht, die Bedeutung der Biografie des Menschen im Mittelpunkt des Religionsunterrichts und die Rolle von Lehrern als Vorbilder sowie die soziale Dimension des Christentums werden im Lichte der vorangegangenen Kapitel diskutiert.
Schlüsselwörter
Biografisches Lernen, Lernen an Biografien, Elisabeth von Thüringen, Religionspädagogik, Religionsunterricht, Vorbilder, Nächstenliebe, Postmoderne, Praktische Theologie, Konsumkritik, Heilige.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu "Biografisches Lernen an Elisabeth von Thüringen"
Was ist der Hauptfokus dieser Arbeit?
Die Arbeit untersucht die Eignung der Heiligen Elisabeth von Thüringen als Beispiel für biografisches Lernen im Religionsunterricht. Sie analysiert die Chancen und Grenzen dieses Ansatzes und setzt ihn in den Kontext der praktischen Theologie.
Welche Themen werden behandelt?
Die Arbeit behandelt folgende Themen: Definition und Relevanz des biografischen Lernens, zentrale Lebensstationen Elisabeths von Thüringen, Chancen und Grenzen des biografischen Lernens an ihrem Beispiel, Bezug zur Praktischen Theologie (im Kontext der Postmoderne), die Rolle von Vorbildern im Religionsunterricht und die Bedeutung der individuellen Lebensgestaltung.
Wie ist die Arbeit strukturiert?
Die Arbeit gliedert sich in sechs Kapitel: Einleitung, Biografisches Lernen und Lernen an Biografien, Lebensstationen Elisabeths von Thüringen, Biografisches Lernen an Elisabeth von Thüringen – Chancen und Grenzen, Bezug zur Vorlesung „Praktische Theologie im Kontext“ und Fazit. Jedes Kapitel wird in der Zusammenfassung der Kapitel detailliert beschrieben.
Was wird unter „biografischem Lernen“ verstanden?
Die Arbeit definiert den Begriff des biografischen Lernens und des Lernens an Biografien und erläutert den Unterschied und die Verbindung zwischen beiden Lernformen. Sie diskutiert den Wandel der Relevanz des biografischen Lernens im historischen Kontext und hebt die Bedeutung der individuellen Lebensgestaltung und die kritische Auseinandersetzung mit fremden Biografien hervor.
Welche Aspekte von Elisabeths Leben werden behandelt?
Die Arbeit beleuchtet ausgewählte Lebensstationen Elisabeths, darunter ihre Kindheit, Jugend, ihr Leben am Hof, ihr Wirken für die Armen und ihr Verhältnis zu Konrad von Marburg. Diese Aspekte dienen als Grundlage für die Diskussion der Chancen und Grenzen des biografischen Lernens an ihrem Beispiel.
Welche Chancen und Grenzen des biografischen Lernens an Elisabeths Beispiel werden diskutiert?
Die Arbeit analysiert Chancen und Grenzen, indem sie Aspekte wie Elisabeths konsumkritisches Leben, ihre Gottes- und Nächstenliebe und ihre Einstellung zu Familie und Kindern untersucht. Ambivalenzen und Widersprüche in ihrem Leben werden als Lernchancen betrachtet.
Welchen Bezug hat die Arbeit zur Praktischen Theologie?
Die Arbeit setzt die Ergebnisse in den Kontext der Vorlesung „Praktische Theologie im Kontext“. Sie diskutiert die Herausforderungen der Postmoderne für den Religionsunterricht, die Bedeutung der Biografie des Menschen im Mittelpunkt des Religionsunterrichts, die Rolle von Lehrern als Vorbilder und die soziale Dimension des Christentums.
Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?
Schlüsselwörter sind: Biografisches Lernen, Lernen an Biografien, Elisabeth von Thüringen, Religionspädagogik, Religionsunterricht, Vorbilder, Nächstenliebe, Postmoderne, Praktische Theologie, Konsumkritik, Heilige.
Für wen ist diese Arbeit relevant?
Diese Arbeit ist relevant für Studierende der Religionspädagogik, der Theologie und für alle, die sich für biografisches Lernen, die Heilige Elisabeth von Thüringen und die Rolle von Vorbildern in der Gesellschaft interessieren.
- Quote paper
- Theresa Sammereier (Author), 2019, Lernen an fremden Biografien. Chancen und Grenzen von Elisabeth von Thüringen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1022963