Dieses Portfolio wurde im Rahmen des Seminars "Einführung in die interkulturelle Wirtschaftskommunikation" während des Sommersemesters 2016 an der Universität Heidelberg angefertigt. Das Portfolio baut auf Anhaltspunkten des Seminars auf und fasst die wichtigsten Inhalte zusammen, die im Seminar behandelt wurden. Das Portfolio hat zum Ziel, die Arbeitsergebnisse des Seminars zusammenzutragen und sie gesondert zu reflektieren. Zunächst bietet die Seminarbeschreibung einen zusammenfassenden Überblick über das Seminar. Darauf folgt die Ausgangsreflexion, um sich den eigenen Wissensstand zu Beginn des Seminares bewusst zu machen.
Die Kommunikation fördert den Austausch von Ideen und Humankapital weltweit. Dadurch finden kulturelle, soziale und politische Ausdrücke Eingang in eine Gesellschaft des 21. Jahrhunderts mit einem eigenen Bewusstsein. Vor diesem Hintergrund bietet das Proseminar "Einführung in die Wirtschaftskommunikation" Inhalte an, die im Zusammenhang mit der Kommunikation, Kultur und Interkulturalität stehen. Des Weiteren wird ein ganzheitliches Verständnis der interkulturellen Phänomene angestrebt. So werden den Studierenden die Grundlagen interkultureller Kommunikation in der Wirtschaft nähergebracht, sowie ein kontrastiver Ansatz zum Verständnis der Veränderungen in Kultursystemen vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1. Seminarbeschreibung
- 1.2. Ausgangsreflexion
- 3. Grundverständnis: Kultur und Kommunikation
- 3.1. Kultur- die sichtbare Unsichtbarkeit
- 3.2. Der Kulturbegriff in Bedeutungskontexten
- 3.3. Kultur als Orientierungssystem
- 4. Kulturmodelle
- 4.1. Überblick über die prominenten Strukturmodelle
- 4.1.1. Das kulturelle Eisbergmodell
- 4.1.2. Die Kulturzwiebel
- 5. Kulturerfassungsansätze
- 5.1. Kulturstandards – verstehen, erfassen, orientieren
- 5.2. Kulturdimensionen nach Geert Hofstede
- 5.3. Kulturdimensionen nach Fons Trompenaars: Zeitverständnis als Kulturdimension
- 5.4. High- bzw. Low-Kontext Kulturdimensionen nach Hall - die Sprache im Kulturkontakt
- 6. Unternehmenskultur: Über Annahmen und Überzeugungen eines Unternehmens
- 6.1. Das Drei-Ebenen-Modell von Edgar Schein
- 6.2. Der kohärenzorientierte Ansatz von Klaus P. Hansen: Multikollektivität
- 6.3. Transkulturalität: Gegenentwurf zur Multi- und Interkulturalität
- 7. Abschließende Reflexion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Portfolio, entstanden im Rahmen des Seminars „Einführung in die interkulturelle Wirtschaftskommunikation", fasst die wichtigsten Inhalte des Seminars zusammen und reflektiert die Arbeitsergebnisse. Das Portfolio soll ein umfassendes Verständnis der interkulturellen Phänomene vermitteln und die Grundlagen der interkulturellen Kommunikation in der Wirtschaft näherbringen. Darüber hinaus wird ein kontrastiver Ansatz vorgestellt, um die Veränderungen in Kultursystemen besser zu verstehen.
- Das Wesen von Kultur und Kommunikation
- Die Bedeutung von Kulturmodellen und Kulturerfassungsansätzen
- Die Rolle der Unternehmenskultur in der interkulturellen Wirtschaftskommunikation
- Der Einfluss der Globalisierung auf die interkulturelle Kommunikation
- Die Herausforderungen und Chancen der interkulturellen Wirtschaftskommunikation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung bietet einen Überblick über das Seminar und die Ausgangsreflexion des Autors. Kapitel 3 beleuchtet das Grundverständnis von Kultur und Kommunikation, unterstreicht die Vielschichtigkeit des Kulturbegriffs und analysiert dessen Relevanz in verschiedenen Bedeutungskontexten. Kapitel 4 erforscht die wichtigsten Strukturmodelle der Kultur, darunter das kulturelle Eisbergmodell und die Kulturzwiebel. In Kapitel 5 werden verschiedene Kulturerfassungsansätze vorgestellt, die den Vergleich und das Verständnis von Kultursystemen ermöglichen, wie z.B. die Kulturdimensionen nach Hofstede und Trompenaars sowie die High- bzw. Low-Kontext Kulturdimensionen nach Hall. Schließlich befasst sich Kapitel 6 mit der Unternehmenskultur und analysiert verschiedene Modelle, wie z.B. das Drei-Ebenen-Modell von Schein und den kohärenzorientierten Ansatz von Hansen.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter des Textes umfassen: interkulturelle Wirtschaftskommunikation, Kultur, Kommunikation, Kulturmodelle, Kulturerfassungsansätze, Unternehmenskultur, Globalisierung, Transkulturalität, Multikulturalität.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der interkulturellen Wirtschaftskommunikation?
Das Ziel ist ein ganzheitliches Verständnis interkultureller Phänomene und die Vermittlung von Grundlagen für eine erfolgreiche Kommunikation in globalen Geschäftskontexten.
Was besagt das kulturelle Eisbergmodell?
Es verdeutlicht, dass nur ein kleiner Teil von Kultur sichtbar ist (Sprache, Kleidung), während die Mehrheit (Werte, Annahmen) unsichtbar unter der Oberfläche liegt.
Welche Kulturdimensionen nach Geert Hofstede werden behandelt?
Das Portfolio thematisiert Ansätze zur Erfassung von Kulturen, wozu auch Hofstedes Dimensionen wie Machtdistanz oder Individualismus gehören.
Was ist der Unterschied zwischen High- und Low-Kontext Kulturen?
Nach Edward T. Hall wird in High-Kontext Kulturen viel Information indirekt über den Kontext vermittelt, während Low-Kontext Kulturen (wie Deutschland) direkt und explizit kommunizieren.
Was versteht man unter Transkulturalität?
Transkulturalität ist ein Gegenentwurf zur Interkulturalität, der davon ausgeht, dass Kulturen heute durch Globalisierung stark miteinander verflochten und nicht mehr klar abgrenzbar sind.
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- Manina D. (Author), 2016, Einführung in die Wirtschaftskommunikation. Grundlagen und Reflektion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/999140