Im Rahmen der Arbeit wird sich mit der Frage beschäftigt, inwiefern Lessing Rousseaus Frauenideal anhand seines Dramas "Emilia Galotti", welches seine Uraufführung 1772 hatte, kritisiert. Dies ist von Bedeutung, da festgehalten werden muss, dass Rousseaus Frauenbild in der Aufklärung nicht nur Zuspruch findet. Dazu wird im Folgenden Rousseaus Frauenbild skizziert. Dies geschieht anhand des Vergleiches zwischen Rousseaus Sophie und Lessings Emilia, da beide Frauengestalten durchaus Parallelen aufweisen. Ferner werden die Probleme und die Folgen, die in Emilia Galotti durch das ideale Frauenbild entstehen, anhand der Figur Emilia aufgeführt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Frau der Aufklärung
- Rousseaus Weiblichkeitsideal
- Parallelen zwischen Rousseaus „Sophie“ und Lessings „Emilia“
- Lessings Kritik an Rousseaus Weiblichkeitsideal anhand Emilia Galotti
- Die Frau als Objekt
- Der Begriff der Tugend und die mangelnde Aufklärung
- Emilia als Opfer der eigenen Unmündigkeit
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Kritik Lessings an Rousseaus Frauenideal anhand seines Dramas „Emilia Galotti“. Dabei wird untersucht, inwiefern Lessings Drama die problematischen Aspekte von Rousseaus Vorstellung der weiblichen Rolle in der Aufklärung aufzeigt.
- Rousseaus Frauenbild in der Aufklärung
- Die Rolle der Frau im 18. Jahrhundert
- Das Konzept der Tugend und die weibliche Unschuld
- Die Kritik an der weiblichen Unmündigkeit
- Parallelen zwischen Rousseaus Sophie und Lessings Emilia
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt Lessings Drama „Emilia Galotti“ im Kontext der Aufklärung und der verschiedenen Frauenideale vor. Sie führt Rousseaus Frauenbild als maßgebendes Ideal der Zeit ein und deutet auf die Kritik Lessings an diesem Ideal hin.
Die Frau der Aufklärung
Dieses Kapitel skizziert Rousseaus Weiblichkeitsideal anhand seines Werkes „Emile oder Über die Erziehung“, insbesondere „Sophie oder Die Frau“. Es werden Rousseaus Ansichten über die Natur des weiblichen Geschlechts und die Rolle der Frau in der Gesellschaft vorgestellt.
Rousseaus Weiblichkeitsideal
Dieser Abschnitt beleuchtet Rousseaus Vorstellung vom weiblichen Wesen und seinen Thesen zur weiblichen Empfindsamkeit und Unterordnung. Es wird erläutert, wie Rousseau die Frau als Wesen definiert, das vom Mann abhängig und für das häusliche Leben bestimmt ist.
Parallelen zwischen Rousseaus „Sophie" und Lessings „Emilia"
Dieser Abschnitt untersucht die Parallelen zwischen Rousseaus „Sophie“ und Lessings „Emilia“. Es wird festgestellt, dass beide Figuren in ihren Charakterzügen und Lebensumständen Gemeinsamkeiten aufweisen.
Lessings Kritik an Rousseaus Weiblichkeitsideal anhand Emilia Galotti
Dieses Kapitel analysiert Lessings Kritik an Rousseaus Frauenideal anhand seines Dramas „Emilia Galotti“. Es werden die problematischen Aspekte von Rousseaus Vorstellung der weiblichen Rolle in der Aufklärung dargestellt.
Die Frau als Objekt
Dieser Abschnitt untersucht, wie die Frau in Lessings Drama als Objekt männlicher Begierde dargestellt wird.
Der Begriff der Tugend und die mangelnde Aufklärung
Dieser Abschnitt analysiert den Begriff der Tugend in Lessings Drama und zeigt, wie die weibliche Unschuld als oberstes Ziel dargestellt wird, was auf eine mangelnde Aufklärung der Frauen hindeutet.
Emilia als Opfer der eigenen Unmündigkeit
Dieser Abschnitt untersucht, wie Emilia als Opfer ihrer eigenen Unmündigkeit dargestellt wird und zeigt, wie sie durch gesellschaftliche Erwartungen und männliche Dominanz gefangen gehalten wird.
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Rousseau, Lessing, Frauenideal, Weiblichkeit, Aufklärung, Tugend, Unschuld, Emilia Galotti, Sophie, Unmündigkeit, Geschlechterrollen.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2014, Das Drama "Emilia Galotti" von G. E. Lessing. Die Problematisierung des empfindsamen Frauenbilds der Aufklärung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/993843