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Die 'traditionelle Syntaxauffassung' der deutschen Sprache. Die Grenzen aus dem Blickwinkel der deskriptiven Grammatik

Titre: Die 'traditionelle Syntaxauffassung' der deutschen Sprache. Die Grenzen aus dem Blickwinkel der deskriptiven Grammatik

Dossier / Travail de Séminaire , 2017 , 24 Pages , Note: 1.7

Autor:in: Gabriella Adamsetsch (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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Das Ziel der Arbeit ist es, konkrete Probleme und Limits der präskriptiven Satzglied- und Wortartentheorie zu benennen und sie durch das ‚Instrumentarium‘ und die Logik der deskriptiven Syntax zu klären. Während das erste Kapitel die exemplifizierten Problemfälle der traditionellen Sicht auf Wortarten und Satzgliedfunktionen benennt, betrachtet das zweite Kapitel die Grenzen der präskriptiven Sicht auf die Satzstruktur im Kontext der Linearität der syntaktischen Relationen, der begrifflichen ‚Starrheit‘ und der methodologischen ‚sprachpraxisfernen‘ Schlichtheit. Das dritte Kapitel veranschaulicht die strukturmäßige sowie empirische Herangehensweise an die Probleme der Wortart- und Satzgliedfunktionstheorien durch Konstituentenkategorien, -relationen und Phrasenstrukturgrammatik. Das gleiche Kapitel befasst sich mit dem qualitativ neuen begrifflichen ‚Inventar‘, dem deskriptiv-generativen methodologischen ‚Instrumentarium‘ der K-Syntax (X-bar Theorie, Strukturbaum oder a-Bewegung) und mit der Mehrdimensionalität der syntaktischen Relationen. Das dritte Kapitel diskutiert die syntaktischen Relationen und Konstituenten des Deutschen in einer generativen Logik, bringt die methodologischen Vorteile der deskriptiven Herangehensweise an syntaktische Kategorien zum Vorschein und veranschaulicht somit noch einmal die Limits der traditionellen Sicht auf die Syntax der deutschen Sprache.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG: DIE LÜCKEN IN DER TRADITIONELLEN AUFFASSUNG DER WORTARTEN UND SATZGLIEDFUNKTIONEN VOR DEM HINTERGRUND DER DESKRIPTIVEN HERANGEHENSWEISE AN DIE SYNTAX

KAPITEL 1: DIE BESTIMMUNG DER PROBLEME DER NORMATIVEN SICHT AUF DIE DEUTSCHE SYNTAX

1.1. Die Wortartentheorie aus dem Blickwinkel der präskriptiven Grammatik

1.2. Die Problemfälle der traditionellen Grammatik in Hinsicht auf die Theorie der Satzgliedfunktionen

KAPITEL 2: DIE GRENZEN DER LINEAREN SICHT AUF DIE WORTARTENTHEORIE UND DIE THEORIE DER SATZGLIEDFUNKTIONEN

2.1. Die Einschränkungen der Linearität der traditionellen Syntax bezüglich der Wortartentheorie

2.2. Die Limits der linearen Herangehensweise an die Theorie der Satzgliedfunktionen

KAPITEL 3: DIE ‚K-SYNTAX‘ UND IHR ‚INSTRUMENTARIUM‘ ALS EINE GENERATIV-DESKRIPTIVE LÖSUNG DER PROBLEME DER TRADITIONELLEN SICHT AUF DIE SATZGLIEDFUNKTIONEN UND WORTARTEN

3.1. Die ‚Werkzeuge‘ des deskriptiven Models – Konstituententests, Konstituentenstruktur und Konstituenzrelationen – weiten die Grenzen des traditionellen Verstehens der Wörter aus

3.2. Die Phrasenstrukturgrammatik, neue Begrifflichkeit und das generativ-deskriptive ‚Inventar‘ der K-Syntax bezüglich der Theorie der Satzgliedfunktionen

ZUSAMMENFASSUNG: DAS DESKRIPTIV-GENERATIVE MODEL ALS ‚SPIEGEL‘ DER LIMITS UND DISKREPANZEN DER NORMATIVEN SYNTAXAUFFASUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die methodologischen Schwächen und starren Grenzen der traditionellen Schulgrammatik bei der Bestimmung von Wortarten und Satzgliedfunktionen. Ziel ist es, diese Defizite durch das Instrumentarium und die Logik der deskriptiv-generativen Syntax (K-Syntax) aufzuzeigen und zu überwinden, um eine präzisere, empirisch fundierte Analyse der deutschen Satzstruktur zu ermöglichen.

  • Kritik an der präskriptiven Sichtweise auf Wortarten und Satzglieder
  • Grenzen der linearen Syntaxbetrachtung im Deutschen
  • Einführung deskriptiv-generativer Konzepte (Konstituenten, Phrasenstrukturgrammatik)
  • Anwendung des K-Syntax-Instrumentariums (X-bar-Theorie, Theta-Rollen, alpha-Bewegung)
  • Überwindung traditioneller Klassifizierungsprobleme durch ein mehrdimensionales Modell

Auszug aus dem Buch

3.1. Die ‚Werkzeuge‘ des deskriptiven Models – Konstituententests, Konstituentenstruktur und Konstituenzrelationen – weiten die Grenzen des traditionellen Verstehens der Wörter aus.

Die deskriptive Grammatik kehrt von der rein linearen Sicht auf die Wortartentheorie ab. Nämlich, die Grenzen der traditionellen Syntaxauffassung werden von den Anhängern der deskriptiven Sicht dadurch erweitert, indem sie ein neues methodologisches Format und qualitativ neuen syntaktischen Kategorien den Problemen der Schulgrammatik zugrunde legen: sich empirisch ergebende Konstituenten mit den ‚unveränderlichen‘ Markierungskategorien (KNG, Genus Verbi, Tempus, Wortkategorien etc.) und die Mehrdimensionalität (‚Strukturmäßigkeit‘) der Konstituenzrelationen (Eisenberg 2006: 13-38).

Alle Sätze bestehen aus Konstituenten, die, in ihrer Reihe, aus kleineren Konstituenten bestehen, unter denen die Kleinsten die ‚Wörter‘ sind. „[Konstituentenkategorien] sind zum Teil das, was traditionell als Wortarten bezeichnet [wird][. Aber] auch größere Einheiten fallen unter die Konstituentenkategorien, die die in älteren Grammatiken […] kein Kategorienname zur Verfügung steht“ (Eisenberg 2006: 22). Die Konstituentenphrase als Entität und Basis der hierarchisierten Gliederung ermöglicht die strukturelle Satzbetrachtung, erklärt alle syntaktischen Strukturen im Satz mehrdimensional und erlaubt neue Relationen in der Satzstruktur (Clément 2005: 126-133).

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: DIE LÜCKEN IN DER TRADITIONELLEN AUFFASSUNG DER WORTARTEN UND SATZGLIEDFUNKTIONEN VOR DEM HINTERGRUND DER DESKRIPTIVEN HERANGEHENSWEISE AN DIE SYNTAX: Die Einleitung benennt die Unzulänglichkeiten der Schulgrammatik bei der Definition von Wortarten und Satzgliedern und führt die deskriptiv-generative Perspektive als Lösungsweg ein.

KAPITEL 1: DIE BESTIMMUNG DER PROBLEME DER NORMATIVEN SICHT AUF DIE DEUTSCHE SYNTAX: Dieses Kapitel analysiert die methodologischen Schwächen der präskriptiven Grammatik, insbesondere die starre und kontextunabhängige Bündelung von Wortartmerkmalen.

KAPITEL 2: DIE GRENZEN DER LINEAREN SICHT AUF DIE WORTARTENTHEORIE UND DIE THEORIE DER SATZGLIEDFUNKTIONEN: Hier werden die Grenzen der linearen Satzbetrachtung diskutiert, die komplexe sprachliche Phänomene und hybride Kategorien nicht adäquat erfassen kann.

KAPITEL 3: DIE ‚K-SYNTAX‘ UND IHR ‚INSTRUMENTARIUM‘ ALS EINE GENERATIV-DESKRIPTIVE LÖSUNG DER PROBLEME DER TRADITIONELLEN SICHT AUF DIE SATZGLIEDFUNKTIONEN UND WORTARTEN: Dieses Kapitel stellt das deskriptive Instrumentarium wie Konstituententests, Phrasenstrukturgrammatik und X-bar-Theorie vor, um eine präzisere syntaktische Analyse zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Deskriptive Grammatik, K-Syntax, Schulgrammatik, Konstituenten, Phrasenstrukturgrammatik, X-bar-Theorie, Satzgliedfunktionen, Wortartentheorie, Theta-Rollen, alpha-Bewegung, Tiefenstruktur, Oberflächenstruktur, Syntaxanalyse, Konstituententests, Generative Linguistik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Kritik an der traditionellen, präskriptiven Schulgrammatik und stellt ihr ein deskriptiv-generatives Modell zur Analyse der deutschen Syntax gegenüber.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Kategorisierung von Wortarten, die Bestimmung von Satzgliedfunktionen und die Anwendung syntaktischer Analysemodelle auf problematische sprachliche Konstruktionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Schwachstellen der normativen Syntaxauffassung aufzudecken und aufzuzeigen, wie deskriptive Werkzeuge zu einem tieferen Verständnis der Sprachstruktur führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der deskriptiv-generativen Grammatik genutzt, inklusive Konstituentenanalyse, Phrasenstrukturregeln und Konzepte wie X-bar-Theorie und Theta-Rollen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Probleme der traditionellen Grammatik, kritisiert die lineare Sichtweise und erläutert detailliert das Instrumentarium der K-Syntax zur Lösung dieser Probleme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie K-Syntax, Konstituentenstruktur, deskriptive vs. präskriptive Grammatik und generative Syntax definiert.

Wie unterscheidet die K-Syntax Wortarten von der traditionellen Grammatik?

Anstatt Wörter starr in traditionelle Klassen zu pressen, betrachtet die K-Syntax sie als Konstituenten mit sowohl morphologischen Oberflächenmerkmalen als auch einer tieferliegenden syntaktischen Funktion.

Warum wird die traditionelle Definition von Satzgliedern als problematisch angesehen?

Weil sie oft auf vagen, kontextabhängigen Eigenschaftsbündeln beruht, die bei komplexen oder passiven Sätzen an ihre Grenzen stößt und keine konsistente Analyse erlaubt.

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Résumé des informations

Titre
Die 'traditionelle Syntaxauffassung' der deutschen Sprache. Die Grenzen aus dem Blickwinkel der deskriptiven Grammatik
Université
Cologne University of Applied Sciences  (Institut fűr deutsche Sprache und Literatur)
Cours
Deutsche Sprachwissenschaft , Syntax
Note
1.7
Auteur
Gabriella Adamsetsch (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
24
N° de catalogue
V987701
ISBN (ebook)
9783346350282
ISBN (Livre)
9783346350299
Langue
allemand
mots-clé
syntaxauffassung sprache grenzen blickwinkel grammatik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Gabriella Adamsetsch (Auteur), 2017, Die 'traditionelle Syntaxauffassung' der deutschen Sprache. Die Grenzen aus dem Blickwinkel der deskriptiven Grammatik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/987701
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Extrait de  24  pages
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