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Tot sind alle Götter: nun wollen wir dass der Übermensch lebe!

Titre: Tot sind alle Götter: nun wollen wir dass der Übermensch lebe!

Essai Scientifique , 2000 , 6 Pages , Note: Sehr gut

Autor:in: Martin Stepanek (Auteur)

Philologie Allemande - Sémiotique, Pragmatique, Sémantique
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Nietzsche schickt den 30-jährigen Zarathustra mit schier unglaublicher Nachricht auf Reisen: Gott ist tot.1 Mit dieser lapidaren, wie gleichwohl revolutionären Feststellung scheint die Erde und deren Menschengesellschaft ihrem letzten allem übergeordneten und daher ordnenden Konzept beraubt, dem letzten traditionellen Anker der Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die radikalsten gesellschaftlichen und politischen Veränderungen ausgesetzt ist. Der beginnende Wirtschafts- und Bildungskapitalismus, der Motor dieser Veränderungen, der die agrarische Feudalgesellschaft schon Jahrhunderte hinter sich gelassen hat, sorgt für tiefe Verunsicherung in allen Schichten. In dieser von Umwälzung gekennzeichneten Zeit kommt der von Zarathustra proklamierte Tod Gottes daher einer letzten großen kopernischen Revolution gleich, die die letzten verbleibenden Hierarchien und traditionellen Definitionen endgültig außer Kraft setzt bzw. über den Haufen wirft.
Wenn Gott tot ist, welches Gesetz ist dann noch allgemein gültig? Der liebe Gott, der große Gott, Inbegriff und Garant für das Gute und Gerechte, mitunter auch für Strenge und Härte, aber auf jeden Fall die unfehlbare oberste Instanz in spirituellen, moralischen, gesellschaftlichen, vor allem aber auch in politischen Fragen (- die König- und KaiserInnen von Gottes Gnaden sehen wir bei diesem Punkt bedächtig mit den Köpfen nicken -). Dieser Gott soll nun wahrlich tot sein?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Zarathustras Botschaft
    • Der Tod Gottes und seine Folgen
    • Zarathustra und der Übermensch
    • Die Überwindung des Menschen
    • Der Übermensch als Ziel
    • Der Weg zum Übermenschen
    • Die Zerstörung der alten Tafeln
    • Die Guten und Gerechten als Feinde

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Martin Stepanek beleuchtet in seinem Werk „Tot sind alle Götter: nun wollen wir daß der Übermensch lebe!“ Friedrich Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ und die darin enthaltene Botschaft vom Tod Gottes und der Entstehung des Übermenschen. Die Analyse konzentriert sich auf Zarathustras Vision von einer neuen Menschheitsstufe und die Herausforderungen, die mit ihrer Erreichung verbunden sind.

  • Der Tod Gottes und seine Auswirkungen auf die Menschheitsgeschichte
  • Die Rolle des Körpers und der menschlichen Schaffenskraft im Leben
  • Die Vision vom Übermenschen und seine Bedeutung für die Zukunft der Menschheit
  • Die Kritik an traditionellen Moralvorstellungen und der Aufruf zur Überwindung der „guten“ und „gerechten“ Menschen
  • Die Notwendigkeit des Untergangs und der Selbstüberwindung als Weg zum Übermenschen

Zusammenfassung der Kapitel

Das Werk beginnt mit der Vorstellung von Zarathustras Botschaft vom Tod Gottes und den damit verbundenen Folgen für die Gesellschaft. Es wird gezeigt, wie Zarathustra die Menschheit zum Übermenschen führen will, indem er die Überwindung traditioneller Moralvorstellungen und die Befreiung vom Glauben an Gott fordert.

Der Fokus liegt auf der Bedeutung des Körpers und der menschlichen Schaffenskraft für das Leben. Zarathustra betont die Notwendigkeit, die alten Werte und Normen zu zerstören und den Weg zum Übermenschen einzuschlagen, der den Menschen transzendiert und ein höheres Wesen darstellt.

Der Text untersucht die Herausforderungen, die mit dieser Transformation verbunden sind. Er analysiert die Rolle des Untergangs und der Selbstüberwindung als Weg zum Übermenschen und stellt die „guten“ und „gerechten“ Menschen als Gegner der neuen Vision dar.

Schlüsselwörter

Das Werk konzentriert sich auf die Themen Tod Gottes, Übermensch, Überwindung des Menschen, Körper und Geist, Schaffen, Zerstörung der alten Tafeln, Moral, Religion, Gesellschaft und die Bedeutung der menschlichen Selbstverwirklichung. Es analysiert die Philosophie Friedrich Nietzsches und seine Vision einer neuen Menschheitsstufe.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Nietzsches Ausspruch „Gott ist tot“?

Dieser Ausspruch symbolisiert das Ende der religiösen Deutungshoheit und den Verlust eines übergeordneten moralischen Ankers in der modernen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Wer ist der „Übermensch“ in Zarathustras Lehre?

Der Übermensch ist Nietzsches Vision einer neuen Menschheitsstufe, die traditionelle Moralvorstellungen überwindet und durch Selbstüberwindung und eigene Schaffenskraft neue Werte setzt.

Welche Rolle spielt der Körper in dieser Philosophie?

Nietzsche betont die Bedeutung des Körpers und der irdischen Existenz gegenüber rein spirituellen oder jenseitigen Konzepten der Religion.

Warum sieht Zarathustra die „Guten und Gerechten“ als Feinde?

Weil sie an alten, starren Werten festhalten und den Fortschritt zum Übermenschen sowie die notwendige Zerstörung der „alten Tafeln“ verhindern.

Was ist der Weg zum Übermenschen?

Der Weg führt über den „Untergang“ des bisherigen Menschen und die radikale Selbstüberwindung, um Platz für ein höheres Wesen und neue Lebensentwürfe zu schaffen.

Fin de l'extrait de 6 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Tot sind alle Götter: nun wollen wir dass der Übermensch lebe!
Université
University of Nottingham  (German Department)
Note
Sehr gut
Auteur
Martin Stepanek (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
6
N° de catalogue
V9634
ISBN (ebook)
9783638162838
Langue
allemand
mots-clé
Nietzsche Zarathustra Übermensch
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martin Stepanek (Auteur), 2000, Tot sind alle Götter: nun wollen wir dass der Übermensch lebe!, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9634
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Extrait de  6  pages
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