Die folgende Arbeit befasst sich primär mit Konrad von Megenbergs "Buch der Natur" und der im Werk enthaltenen Kräuterforschung; sie geht also der Frage nach, wie Megenberg Kräuterforschung betrieb und wie er diese textuell sowie auch bildlich umsetzte - das Letztere wird kunstgeschichtlich analysiert. Außerdem wird ein Aufrollen der Mediengeschichte des Buches geboten, ebenso eine Darlegung der Inkunabelkunde und ein Vergleich anhand zweier weiterer mittelalterlicher Kräuterbuchautoren: Albertus Magnus und Hildegard von Bingen. Als Ausblick wird der Kräutergarten im Klostergarten des Mittelalters thematisiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zielstellung der Arbeit
- Hauptteil
- Konrad von Megenberg: sein wissenschaftliches Werk
- Das Buch der Natur - Megenbergs zentrales Werk über Natur und Mensch
- Eine kunstgeschichtliche Analyse des Buches der Natur
- Der Inkunabeldruck
- Die Mediengeschichte
- Das Verhältnis von Text und Bild
- Eine Analyse der Kräuterforschung Megenbergs
- Das Kräuterbuch: Definition, Herkunft und Entwicklung im Mittelalter
- Die Anwendung der Kräuter nach Megenberg
- Kongruenz und Divergenz: die Verwendung der Kräuter nach Albertus Magnus und Hildegard von Bingen im Vergleich mit Megenberg
- Albertus Magnus
- Hildegard von Bingen
- Schluss
- Ausblick: Der Kräutergarten im mittelalterlichen Klostergarten
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht Konrad von Megenbergs Buch der Natur und seine Kräuterforschung, fokussiert auf die textuelle und bildliche Darstellung der Kräuter und die kunstgeschichtliche Analyse dieser. Weitere Schwerpunkte sind die Mediengeschichte des Buches, die Inkunabelkunde und ein Vergleich mit mittelalterlichen Kräuterbuchautoren wie Albertus Magnus und Hildegard von Bingen. Abschließend wird der Kräutergarten im Klostergarten des Mittelalters beleuchtet.
- Analyse der Kräuterforschung von Konrad von Megenberg
- Kunstgeschichtliche Analyse des Buches der Natur
- Mediengeschichte des Buches der Natur
- Vergleich mit Albertus Magnus und Hildegard von Bingen
- Der Kräutergarten im Klostergarten
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt Konrad von Megenbergs Buch der Natur und seine Kräuterforschung in den Mittelpunkt und gibt einen Überblick über die Forschungsfragen und methodischen Ansätze.
- Konrad von Megenberg: sein wissenschaftliches Werk: Hier wird der bedeutende Wissenschaftsautor des Spätmittelalters vorgestellt, seine Bildung und sein Lebenswerk, einschließlich seiner anderen Schriften.
- Das Buch der Natur - Megenbergs zentrales Werk über Natur und Mensch: Dieser Abschnitt beschreibt die Entstehungsgeschichte, Struktur und Inhalte des Buches, seine Bedeutung als kulturgeschichtliches Werk in deutscher Sprache und seinen Bezug zum Werk von Thomas von Cantimpré.
- Eine kunstgeschichtliche Analyse des Buches der Natur: Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Drucktechnik des Buches, der Inkunabelkunde und der Mediengeschichte. Er erläutert auch die Wechselwirkung zwischen Text und Bild im Buch.
- Eine Analyse der Kräuterforschung Megenbergs: Dieser Abschnitt definiert den Begriff des Kräuterbuches, untersucht seine Entwicklung im Mittelalter und analysiert Megenbergs eigene Kräuterforschung. Er vergleicht Megenbergs Erkenntnisse mit denen von Albertus Magnus und Hildegard von Bingen.
Schlüsselwörter
Konrad von Megenberg, Buch der Natur, Kräuterforschung, Inkunabeldruck, Mediengeschichte, Albertus Magnus, Hildegard von Bingen, Klostergarten, mittelalterliche Kräuterbücher, Botanik, Heilpflanzen, Naturgeschichte, Kulturgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das „Buch der Natur“ von Konrad von Megenberg?
Es ist eines der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Werke des Spätmittelalters in deutscher Sprache, das Wissen über Natur und Mensch zusammenfasst.
Wie betrieb Megenberg seine Kräuterforschung?
Die Arbeit untersucht, wie Megenberg botanisches Wissen textuell und bildlich umsetzte, wobei insbesondere das Verhältnis von Text und Bild analysiert wird.
Mit welchen anderen Autoren wird Megenberg verglichen?
Es erfolgt ein Vergleich mit den Kräuterbüchern von Albertus Magnus und Hildegard von Bingen.
Was bedeutet „Inkunabelkunde“ im Kontext dieser Arbeit?
Die Inkunabelkunde befasst sich mit den frühen Drucken (Wiegendrucken) des Werkes vor dem Jahr 1500 und deren mediengeschichtlicher Bedeutung.
Welche Rolle spielten Klostergärten für die Kräuterforschung?
Die Arbeit bietet einen Ausblick auf den mittelalterlichen Kräutergarten als praktischen Ort der Kultivierung und Erforschung von Heilpflanzen.
- Quote paper
- Travis Puhl (Author), 2020, Die Kräuterforschung Konrad von Megenbergs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962542