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Jean-Jacques Rousseau zwischen Demokratie und Totalitarismus

Titel: Jean-Jacques Rousseau zwischen Demokratie und Totalitarismus

Hausarbeit , 2017 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Aleksandr Klenov (Autor:in)

Politik - Grundlagen und Allgemeines
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Kaum ein Philosoph wird so kontrovers diskutiert wie Jean-Jacques Rousseau. Für manche ist er der Vater der modernen Demokratie, für andere ist er ein Wegbereiter des Totalitarismus. Der von Rousseau in seinem Werk „Der Gesellschaftsvertrag“ entfaltete Kontraktualismus mit dem zentralen Begriff der „volonté générale“ als dem einzig wahren, auf das Allgemeinwohl gerichteten Willen ist für diese Kontroverse verantwortlich.

In der vorliegenden Hausarbeit liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf der Interpretation des rousseauschen Kontraktualismus und der Suche nach Indizien für die Widerlegung beziehungsweise für die Bestätigung der These, Rousseaus Werk enthalte eine Rechtfertigung des Totalitarismus. Daher lautet die zentrale Frage in dieser Hausarbeit: Was spricht für und was spricht gegen die oben erwähnte Totalitarismus These?

Die Arbeit an dieser Fragestellung und die Auseinandersetzung mit Rousseaus Kontraktualismus im Allgemeinen erscheint vor allem dann wichtig und interessant, wenn man bedenkt, dass Rousseaus Werk seit dem späten 18. Jahrhundert bis in unsere Zeit hinein die Diskussion über Demokratie nachhaltig prägt und beeinflusst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Rousseaus Kontraktualismus
  • Interpretationen
    • Der demokratische Rousseau
    • Der totalitäre Rousseau
  • Untersuchung der Positionen anhand des Textes/eigene Interpretation
  • Fazit/Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Interpretation von Jean-Jacques Rousseaus Kontraktualismus und der Debatte um seine mögliche Rechtfertigung des Totalitarismus. Sie untersucht, ob Rousseaus Werk „Der Gesellschaftsvertrag“ und seine zentrale Idee der „volonté générale“ Anhaltspunkte für eine totalitäre Auslegung bieten.

  • Analyse des Rousseauschen Kontraktualismus und der „volonté générale“
  • Untersuchung der verschiedenen Interpretationen des Werkes
  • Diskussion der Argumente für und gegen die Totalitarismus-These
  • Eigeninterpretation des Werkes
  • Bedeutung von Rousseaus Werk für die aktuelle Debatte um Demokratie

Zusammenfassung der Kapitel

Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den kontroversen Charakter von Rousseaus Werk und die Relevanz seiner Ideen für die Diskussion über Demokratie hervorhebt. Im zweiten Kapitel wird Rousseaus Kontraktualismus mit seinen zentralen Begriffen wie der „volonté générale“ erläutert. Das dritte Kapitel stellt verschiedene Interpretationen des Werkes gegenüber, wobei die Argumentation von Iring Fetscher (der demokratische Rousseau) und J. L. Talmon (der totalitäre Rousseau) im Fokus stehen. Im vierten Kapitel wird die eigene Interpretation des Werkes vorgestellt, bevor die Arbeit mit einem Fazit abschließt, das die Ergebnisse in die zuvor präsentierte Diskussion einordnet.

Schlüsselwörter

Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen wie dem Kontraktualismus, der „volonté générale“, der Interpretation von Rousseaus Werk und der Debatte um Demokratie und Totalitarismus. Weitere wichtige Begriffe sind natürliche Freiheit, bürgerliche Freiheit, sittliche Freiheit, Allgemeinwille und Partikulare Interessen. Die Arbeit bezieht sich auch auf relevante Werke von Iring Fetscher und J. L. Talmon.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird Jean-Jacques Rousseau so kontrovers diskutiert?

Rousseau wird einerseits als Vater der modernen Demokratie und andererseits als Wegbereiter des Totalitarismus gesehen, primär aufgrund seines Konzepts der „volonté générale“.

Was versteht Rousseau unter der „volonté générale“?

Die „volonté générale“ (Allgemeinwille) ist der einzig wahre, auf das Gemeinwohl gerichtete Wille der Gesellschaft, der im Zentrum von Rousseaus Gesellschaftsvertrag steht.

Welche gegensätzlichen Interpretationen werden in der Arbeit untersucht?

Die Arbeit kontrastiert die demokratische Interpretation (z. B. von Iring Fetscher) mit der totalitären Auslegung (z. B. von J. L. Talmon).

Was ist die zentrale Fragestellung dieser Hausarbeit?

Die Arbeit untersucht, welche Argumente für und gegen die These sprechen, dass Rousseaus Werk eine Rechtfertigung für totalitäre Systeme enthalten könnte.

Welche Rolle spielt der „Gesellschaftsvertrag“ in der Analyse?

Der „Gesellschaftsvertrag“ ist das Hauptwerk, an dem der rousseausche Kontraktualismus und die daraus resultierenden politischen Implikationen analysiert werden.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Jean-Jacques Rousseau zwischen Demokratie und Totalitarismus
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die Politikwissenschaft
Note
2,0
Autor
Aleksandr Klenov (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V955710
ISBN (eBook)
9783346295361
ISBN (Buch)
9783346295378
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jean-Jacques Rousseau Demokratie Totalitarismus Gesellschaftsvertrag Politik Politikwissenschaft volonté générale Kontraktualismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Aleksandr Klenov (Autor:in), 2017, Jean-Jacques Rousseau zwischen Demokratie und Totalitarismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/955710
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Leseprobe aus  16  Seiten
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