Der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit soll auf das gemeinsame Bewegen wie auch auf dem Entspannen liegen. Die Schüler sollen ihren Körper besser wahrnehmen, um dadurch Stress erkennen und früher entgegenwirken zu können.
Im Folgenden wird näher auf die Sekundarstufe I eingegangen. Entspannungsübungen sind nicht explizit in den Rahmenplänen der fünften bis zehnten Jahrgangsstufe zu finden. Allerdings kann in Rahmenplänen der siebten bis zehnten Jahrgangsstufe das gemeinsame Bewegen gefunden werden.
Die Lerngruppe besteht aus acht Schülern des fünften Jahrgangs. Sie setzt sich sowohl aus Mädchen und Jungen zusammen. In der Klasse herrscht ein weitgehend freundliches und faires Klima. Die Schüler sind überwiegend bewegungsbegeistert und leistungsbereit. Es herrscht ein positives Schüler-Lehrer-Verhältnis. Dieses ist besonders wichtig für z. B. Entspannungsübungen. Aufgrund der Inklusion gibt es in dieser Klasse verschiedene Leistungsniveaus. Einer der Schüler ist blind. Die Lehrkraft muss besonders darauf achten, dass dieser Schüler aufmerksam ist. Außerdem ist auf eine deutliche Stimme zu achten. Von Vorteil ist es zudem, wenn einer der Mitschüler den Inklusionsschüler begleitet.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einordung in den Rahmenplan
- 2 Lerngruppenanalyse
- 3 Sachanalyse
- 3.1 Gemeinsam bewegen und entspannen
- 3.2 Knotenpunkte
- 3.3 Zu erwartende Schwierigkeiten in Bezug auf die Lerngruppe
- 4 Didaktische Analyse
- 4.1 Begrüßung und Motivation
- 4.2 Erwärmung
- 4.3 Hauptteil
- 5 Lernziele
- 6 Methodische Analyse
- 7 Tabellarische Stundenverlaufsskizze
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Unterrichtseinheit „Miteinander/Gesundheit – Gemeinsam bewegen und entspannen“ zielt darauf ab, Schülern der fünften Klasse die Bedeutung von gemeinsamen Bewegungserfahrungen und Entspannungstechniken näherzubringen. Der Fokus liegt darauf, den Schülern zu ermöglichen, ihren Körper besser wahrzunehmen, um Stress frühzeitig zu erkennen und entgegenzuwirken.
- Gemeinsames Bewegen und Entspannen als Mittel zur Stressbewältigung
- Steigerung des Körperbewusstseins und der Wahrnehmung von Stresssymptomen
- Entwicklung von Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten im Sportunterricht
- Förderung eines positiven Gruppenklimas und des gegenseitigen Vertrauens
- Einsatz von spielerischen und motivierenden Methoden im Sportunterricht
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel ordnet das Thema „Miteinander/Gesundheit – Gemeinsam bewegen und entspannen“ in den Rahmenplan des Faches Sport in Mecklenburg-Vorpommern ein und zeigt die Bedeutung von Entspannungsübungen und gemeinsamen Bewegungserfahrungen in unterschiedlichen Altersstufen auf.
Im zweiten Kapitel wird die Lerngruppe vorgestellt, die aus acht Schülern des fünften Jahrgangs besteht. Die Schüler sind überwiegend bewegungsbegeistert und leistungsbereit. Es herrscht ein positives Schüler-Lehrer-Verhältnis. Aufgrund der Inklusion gibt es in dieser Klasse verschiedene Leistungsniveaus, wobei ein Schüler blind ist. Die Lehrkraft muss besonders auf die Bedürfnisse dieses Schülers eingehen.
Im dritten Kapitel wird die Sachanalyse des Themas „Gemeinsam bewegen und entspannen“ beleuchtet. Es werden verschiedene Formen des gemeinsamen Bewegens und Entspannens vorgestellt, die Stressbewältigung fördern können. Außerdem werden die Knotenpunkte der Unterrichtseinheit, wie das gemeinschaftliche Arbeiten in der Gruppe, das Vertrauen zwischen den Schülern und die Kommunikation, herausgestellt. Abschließend werden die zu erwartenden Schwierigkeiten in Bezug auf die Lerngruppe, insbesondere die Inklusion des blinden Schülers, betrachtet.
Das vierte Kapitel widmet sich der didaktischen Analyse der Unterrichtseinheit. Hier werden die Begrüßung und Motivation der Schüler, die Erwärmung und der Hauptteil der Stunde detailliert beschrieben. Es werden spielerische Methoden eingesetzt, um die Schüler zum gemeinsamen Bewegen und Entspannen zu motivieren.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Unterrichtseinheit sind: gemeinsames Bewegen, Entspannung, Stressbewältigung, Körperwahrnehmung, Kommunikation, Kooperation, Inklusion, Gruppenklima, Vertrauen, Motivation, Spiel, Bewegungskünste, Gymnastik, Tanz.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind Entspannungsübungen im Schulalltag sinnvoll?
Sie helfen Schülern, ihren Körper besser wahrzunehmen, Stresssymptome frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Pausen die Konzentrationsfähigkeit zu steigern.
Wie können blinde Schüler in den Sportunterricht inkludiert werden?
Durch eine deutliche akustische Anleitung der Lehrkraft, die Begleitung durch Mitschüler (Buddy-System) und Übungen, die den Tastsinn und das Vertrauen fördern.
Welche Rolle spielt Vertrauen bei Entspannungsübungen?
Vertrauen ist die Basis für gemeinsames Bewegen und Entspannen. Nur in einem sicheren Gruppenklima können Schüler loslassen und sich auf die Übungen einlassen.
Gibt es Entspannungsübungen im offiziellen Rahmenplan?
In der Sekundarstufe I sind sie oft nicht explizit aufgeführt, lassen sich aber unter Themenfeldern wie „Miteinander/Gesundheit“ oder „Gemeinsam bewegen“ sehr gut integrieren.
Wie sieht eine typische Unterrichtsstunde zu diesem Thema aus?
Sie besteht meist aus einer motivierenden Begrüßung, einer spielerischen Erwärmung, einem Hauptteil mit Partnerübungen zur Körperwahrnehmung und einer abschließenden Entspannungsphase.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2015, Entspannungsübungen in der Schule. Gemeinsames bewegen und entspannen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/950445