Wirtschaftliche Probleme von Entwicklungsländern weisen höchst differente Formen auf, die kaum übergreifen oder gar global einheitlich dargestellt werden könnten. Die Rahmenbedingungen der politischen Systeme, die klimatischen Voraussetzungen, die kulturellen und geschichtlichen Hintergründe und schließlich die individuelle topografische Lage der betroffenen Staaten sind derart verschieden, dass keine direkten Vergleiche möglich sind oder gar die Erarbeitung einer einheitlichen Vorgehensweise zur Behebung der wirtschafltichen Probleme zu realisieren wäre.
Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in die wirtschaftliche Situation der sogenannten Entwicklungsländer geben. Die Betrachtung dreier Länder erfolgt hier exemplarisch für die drei Makroregionen Lateinamerika, südliches Afrika und Südostasien. Das in dieser Arbeit verwendete Zahlenmaterial bezieht sich zu einem großen Teil auf die Länder Bolivien, Malawi und Laos, die stellvertretende Daten liefern konnten, anhand derer eine Einschätzung der wirtschaftlichen Probleme möglich ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die ausgewählten Länder als Stellvertreter ihrer Region
- Bolivien
- Malawi
- Laos
- Die wirtschaftliche Situation
- Kennzahlen der Wirtschaft Boliviens, Malawis und Laos
- Der primäre Sektor und seine Relevanz
- Entwicklung und Infrastruktur
- Der Außenhandel
- Die Außenhandelsbilanzen
- Der Handel mit Industrienationen
- Die Rohstoffabhängigkeit der Erzeugerstaaten
- Preisstabilisierung durch Rohstoffabkommen
- Die Verschuldung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit soll einen Einblick in die wirtschaftliche Situation von Entwicklungsländern geben, ohne dabei den Anspruch auf generelle Gültigkeit für einzelne Staaten zu erheben. Exemplarisch werden drei Länder aus den Makroregionen Lateinamerika, südliches Afrika und Südostasien betrachtet.
- Wirtschaftliche Probleme von Entwicklungsländern
- Stellvertretende Betrachtung von Bolivien, Malawi und Laos
- Wirtschaftliche Kennzahlen und Entwicklung
- Bedeutung des primären Sektors
- Außenhandel und Rohstoffabhängigkeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wirtschaftlichen Probleme von Entwicklungsländern und stellt die drei Länder Bolivien, Malawi und Laos als exemplarische Beispiele für die drei Makroregionen Lateinamerika, südliches Afrika und Südostasien vor.
- Die ausgewählten Länder als Stellvertreter ihrer Region: Dieses Kapitel stellt die drei Länder anhand ihrer wirtschaftlichen Lage, klimatischen Bedingungen und historischen Hintergründe vor.
- Die wirtschaftliche Situation: Dieses Kapitel analysiert die wirtschaftliche Situation der drei Länder anhand des Bruttoinlandsprodukts, des Bruttosozialproduktes und des primären Sektors. Darüber hinaus werden die Bedeutung der Infrastruktur und ihre Entwicklung beleuchtet.
- Der Außenhandel: In diesem Kapitel werden die Außenhandelsbilanzen der drei Länder analysiert und die Auswirkungen der Rohstoffabhängigkeit und des Handels mit Industrienationen auf die wirtschaftliche Entwicklung untersucht.
Schlüsselwörter
Entwicklungsländer, Wirtschaftliche Probleme, Bolivien, Malawi, Laos, Bruttoinlandsprodukt, Bruttosozialprodukt, Primärer Sektor, Infrastruktur, Außenhandel, Rohstoffabhängigkeit, Preisstabilisierung, Verschuldung.
Häufig gestellte Fragen
Warum werden Bolivien, Malawi und Laos in der Arbeit verglichen?
Diese drei Länder dienen als exemplarische Beispiele für die wirtschaftlichen Probleme in den Makroregionen Lateinamerika, südliches Afrika und Südostasien.
Was sind die Hauptursachen für wirtschaftliche Probleme in Entwicklungsländern?
Die Arbeit nennt politische Systeme, klimatische Bedingungen, kulturelle Hintergründe und die geografische Lage als entscheidende, aber höchst unterschiedliche Faktoren.
Welche Rolle spielt der primäre Sektor in diesen Staaten?
Der primäre Sektor (Landwirtschaft, Rohstoffabbau) ist oft die wichtigste Wirtschaftssäule, führt jedoch zu einer riskanten Rohstoffabhängigkeit auf dem Weltmarkt.
Wie wirkt sich die Verschuldung auf die Entwicklung aus?
Hohe Auslandsschulden schränken den finanziellen Spielraum für notwendige Investitionen in Infrastruktur und Bildung massiv ein und bremsen so das Wachstum.
Was versteht man unter Rohstoffabkommen zur Preisstabilisierung?
Es handelt sich um internationale Vereinbarungen, die darauf abzielen, die starken Preisschwankungen von Exportgütern der Entwicklungsländer abzufedern, um Planungssicherheit zu schaffen.
- Arbeit zitieren
- Jens Hasekamp (Autor:in), 2002, Wirtschaftliche Probleme der Entwicklungsländer - an den Beispielen Bolivien, Malawi und Laos, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9455