In dieser Arbeit erstellt die Autorin eine indikationsspezifische Trainingsplanung nach dem Phasenmodell der Nachbehandlung für einen Makrozyklus für 3 Monate. In diesem Fall ist ihr Kunde bei einem Rugby Spiel durch einen Zusammenprall unglücklich gelandet. Hierbei ist seine Schulter luxiert.
Nach verschiedenen Verletzungen diverser Beschwerdebilder folgt oft eine Physiotherapie. Nach Abschluss der "Physio-Phase" haben die Patienten eine Belastbarkeit von 70 bis 80% wiedererlangt. Dies zeigt, dass die Physiotherapie ihr Ziel erreicht hat. Nach dieser Phase kommt die Tätigkeit des Fachtrainers für Sportrehabilitation ins Spiel – das rehabilitative Training im Gesundheits- oder Fitnessstudio kann beginnen und dem Patienten helfen, die vollständige Wiederherstellung zu erlangen. An dieser Stelle darauf möchte die Autorin darauf aufmerksam machen, dass die Aufgabe eines Fitnesstrainers in der Nachbehandlung liegt, die die kurzfristige Heilbehandlung eines Arztes und die Therapie eines Physiotherapeuten und den Fortschritt der Heilung beziehungsweise das Abklingen von akuten Schmerzen voraussetzt.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Krankheitsbild Schulterluxation
- 2.1 Anatomie Schultergelenk
- 3. Definition "Sportrehabilitation"
- 3.1 Phasenmodell der Wundheilung
- 3.2 Das 4-Phasen-Modell der Rehabilitation
- 3.3 Das 5-Stufen-Modell
- 4. Anamnese/Diagnose
- 4.1 Berufsanamnese
- 4.2 Allgemeine/biometrische Daten
- 5. Tests
- 5.1 Motorische Tests
- 5.2 Muskelfunktionstest
- 5.3 Krafttest
- 6. Trainingsgrundlagen
- 6.1 Superkompensation und Trainingsprinzipien
- 6.2 Kontraindikationen
- 7. Trainingsplanung
- 7.1 ILB-Methode
- 7.2 Motivation und Compliance
- 7.3 Warm Up/Aufwärmen
- 7.4 Cool Down/Abwärmen
- 7.5 Dehnen
- 7.6 Regeneration
- 8. Trainingsdurchführung
- 8.1 Makrozyklus/Mesozyklus/Mikrozyklus
- 8.1.1 Makrozyklus
- 8.2 Mesozyklusplanung
- 8.2.1 Trainingsplan 1 - 1. Mesozyklus
- 8.2.2 Trainingsplan 2 - 2. Mesozyklus
- 8.2.3 Trainingsplan 3 - 3. Mesozyklus
- 8.3 Begründung meiner Übungsauswahl
- 8.1 Makrozyklus/Mesozyklus/Mikrozyklus
- 9. Auswertung Re-Test
- 10. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Abschlussarbeit befasst sich mit der indikationsspezifischen Trainingsplanung für die Sportrehabilitation bei einer Schulterluxation. Ziel ist es, eine detaillierte Trainingsplanung für einen 3-monatigen Makrozyklus zu erstellen, die nach dem 4-Phasenmodell der Nachbehandlung aufgebaut ist. Die Planung soll dabei auf die individuellen Bedürfnisse eines Patienten mit Schulterluxation abgestimmt sein.
- Anatomie und Funktionsweise des Schultergelenks
- Phasenmodell der Rehabilitation nach einer Schulterluxation
- Indikationsspezifische Trainingsplanung mit Übungen und Trainingsmethoden
- Motivation und Compliance des Patienten im Rehabilitationsprozess
- Relevanz der Sportrehabilitation für die vollständige Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Krankheitsbild der Schulterluxation und den Bedarf an Sportrehabilitation nach einer Verletzung vor. Kapitel 2 befasst sich mit der Anatomie des Schultergelenks und erläutert die Funktionsweise. Kapitel 3 definiert den Begriff "Sportrehabilitation" und beschreibt verschiedene Phasenmodelle der Rehabilitation, insbesondere das 4-Phasen-Modell, welches die Grundlage für die Trainingsplanung bildet. Kapitel 4 widmet sich der Anamnese und Diagnostik, die für die individuelle Gestaltung des Trainingsprogramms essentiell sind. Kapitel 5 beschreibt verschiedene Tests, die zur Beurteilung des aktuellen Leistungsstandes des Patienten eingesetzt werden. Kapitel 6 beleuchtet die Trainingsgrundlagen, wie Superkompensation und Trainingsprinzipien, sowie Kontraindikationen, die bei der Planung zu beachten sind. Kapitel 7 beschäftigt sich mit der Trainingsplanung und präsentiert die ILB-Methode, die zur Erstellung des Trainingsplans verwendet wird. Außerdem werden Themen wie Motivation, Compliance, Warm-up, Cool-down und Regeneration behandelt. In Kapitel 8 wird die Trainingsplanung im Detail vorgestellt, die sich auf die 3 Mesozyklen des Makrozyklus konzentriert. Abschließend werden die einzelnen Trainingseinheiten und Übungen begründet.
Schlüsselwörter
Schulterluxation, Sportrehabilitation, 4-Phasenmodell, Trainingsplanung, Makrozyklus, Mesozyklus, ILB-Methode, Motivation, Compliance, Übungsauswahl, Anatomie, Physiotherapie, Wiederherstellung, Funktionsfähigkeit
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des 4-Phasenmodells in der Rehabilitation?
Das Modell strukturiert den Heilungsprozess nach einer Verletzung (z.B. Schulterluxation) in aufeinanderfolgende Phasen, um die volle Belastbarkeit systematisch wiederherzustellen.
Wann beginnt die Arbeit des Fachtrainers für Sportrehabilitation?
Das Training beginnt meist nach Abschluss der Physiotherapie, wenn der Patient etwa 70 bis 80 % seiner Belastbarkeit zurückerlangt hat.
Was ist die ILB-Methode in der Trainingsplanung?
Die ILB-Methode (Individuelles Leistungsbild) dient der Bestimmung der optimalen Trainingsintensität basierend auf der aktuellen Leistungsfähigkeit des Patienten.
Welche Rolle spielt die Compliance des Patienten?
Die Therapietreue (Compliance) ist entscheidend für den Erfolg der Rehabilitation, da der langfristige Fortschritt von der regelmäßigen Durchführung der Übungen abhängt.
Welche Kontraindikationen müssen nach einer Schulterluxation beachtet werden?
Bestimmte Bewegungen, die die Schulter erneut luxieren könnten (z.B. extreme Abduktion oder Außenrotation), müssen je nach Heilungsphase vermieden werden.
- Quote paper
- Elisa Ruch (Author), 2020, Indikationsspezifische Trainingsplanung einer Schulterluxation nach dem 4-Phasenmodell für einen 3-monatigen Makrozyklus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945584