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Federico Fellini - „La Dolce Vita“

Eine Untersuchung in Hinblick auf autobiografische Züge

Title: Federico Fellini - „La Dolce Vita“

Term Paper , 2007 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nina Gottschalk (Author)

Romance Studies - Italian and Sardinian Studies
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit wird der Film „La Dolce Vita“ von Federico Fellini behandelt. Das Hauptaugenmerk richtet sich darauf, wie Fellinis Biografie auf diesen einwirkt.
Ziel der Arbeit ist es, zu zeigen, dass der Einfluss Fellinis auf den Film weit über die Rolle des bloßen Autors hinausgeht, da „La Dolce Vita“ zahlreiche autobiografische Züge aufweist. Doch wie viel von Fellini als Person ist im „Süßen Leben“ tatsächlich wieder zu finden?
Dazu wird zunächst der zeitgeschichtliche Hintergrund beleuchtet. Wie sehr wurde Italien und Fellini mit ihm von Kirche, Faschismus und Kriegszeit beeinflusst? Wie schlug sich die neorealistische Strömung auf die Kultur nieder?
Gegenstand des nächsten Kapitels ist die Biografie dieses eigenwilligen Regisseurs. Wie stark prägten ihn Kindheit und Jugend in Rimini? Wie gestalteten sich sein Leben und seine Arbeit in Rom? Was macht seine Werke so besonders?
Anschließend erfolgt eine Auseinandersetzung mit allgemeinen und inhaltlichen Aspekten des Films. In diesem Kapitel soll die eigentliche Frage dieser Arbeit beantwortet werden, indem geklärt wird, inwiefern Federico Fellinis Leben seinen Film im Einzelnen prägte. Da „La Dolce Vita“ 1960 uraufgeführt wurde, wird danach gefragt, von welchen kulturellen, politischen und sozialen Faktoren Italien in dieser Zeit bewegt wurde.
Abschließend erfolgt eine Zusammenstellung der Ergebnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zeitgeschichtlicher Hintergrund

2.1 Katholizismus

2.2 Faschismus

2.3 Krieg, Nachkriegszeit und Neorealismus

2.4 Die 50er Jahre

3 Biografie

3.1 Kindheit und Jugend in Rimini

3.2 Anfänge in Rom

3.3 Durchbruch als Regisseur/ Filmografie

3.4 Besonderheiten Fellinis Arbeitsweise

4 Der Film „La Dolce Vita“

4. 1 Inhalt

4.2 Besetzung

4.3 Reaktionen

4.4 Autobiografische Elemente

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Film „La Dolce Vita“ von Federico Fellini unter dem Aspekt der autobiografischen Prägung. Ziel ist es aufzuzeigen, wie stark Fellinis eigene Lebensgeschichte, seine Erfahrungen und sein Umfeld in die filmische Darstellung einfließen und inwiefern die Hauptfigur Marcello Rubini als Spiegelbild des Regisseurs fungieren kann.

  • Analyse des zeitgeschichtlichen Einflusses auf Fellinis Werk (Kirche, Faschismus, Neorealismus).
  • Biografische Aufarbeitung von Fellinis Werdegang vom Karikaturisten zum Filmemacher.
  • Untersuchung der Entstehungsgeschichte und der inhaltlichen Struktur von „La Dolce Vita“.
  • Darstellung der autobiografischen Elemente und deren Abgrenzung zur fiktionalen Handlung.

Auszug aus dem Buch

3.4 Besonderheiten Fellinis Arbeitsweise

Über Federico Fellini wird gesagt, er sei ein Zauberkünstler des Kinos, ein Magier, der das Publikum zu einer Reise verführen will. „Er bringe die Leute zum Bahnhof […] aber er setze sie nicht in einen bestimmten Zug.“ Fellini setzt auf Phantasie und Imagination statt auf Handlung und Aussage. Mit ihm beginnt man eine Reise in die innere Dimension, in der Erlebnisse in surrealistischen Bildern formuliert werden. Seine Filme sind ein Labyrinth aus Erinnerungen, Träumen, Emotionen und Ängsten. Er arbeitet mit Bildern und Symbolen, die suggestive Kraft besitzen. Die Bedeutung seiner Werke ist nie eindeutig, je nach Betrachter können sie völlig unterschiedlich interpretiert werden. Nicht alles muss am Ende des Films geklärt sein, Fellini bietet weder Lösungen noch Methoden, weder Erläuterungen noch Selbstinterpretationen an. Stattdessen sollen die Zuschauer hinterher weiterdenken und weiterfragen. Auch warnt er vor Überinterpretation. „Ich bin weder Sittenrichter noch Pfarrer, noch Politiker. Ich bin nur ein Erzähler, und Filmemachen ist mein Beruf.“

Fellinis Filme entstehen nicht durch ausformulierte Ideen, sondern anhand von Fragmenten ästhetischer Inhalte, durch Anhäufung genialer Trümmer und Skizzen. Er besitzt eine scharfe Beobachtungsgabe und charakterisiert seine Figuren mit wenigen Strichen treffend. Für den Film „La Dolce Vita“ skizziert er zum Beispiel die Rolle des Marcello, in dem er einen Mann in einem Boot zeichnet, dessen übergroßer Penis bis auf den Meeresgrund reicht, wo ihn Nixen umschwimmen. Vermutlich soll dies Marcellos Fixierung auf Frauen andeuten. Den Paparazzo zeichnet er nackt, nur mit Kamera und Schuhen. Schließlich zeichnet diesen seelenlosen Reporter seine unermüdliche Jagd nach neuen Skandalfotos aus. Für Fellini werden Gestalten erst deutlich, wenn er sie zeichnet und sie entwickeln während des Zeichnens ein Eigenleben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Darstellung des Forschungsinteresses an Fellinis „La Dolce Vita“ und der zentralen Frage nach autobiografischen Einflüssen.

2 Zeitgeschichtlicher Hintergrund: Einordnung der prägenden historischen Faktoren Italiens wie Faschismus, Katholizismus und Neorealismus.

3 Biografie: Überblick über den Lebensweg Fellinis von seiner Kindheit in Rimini bis zur Etablierung als eigenwilliger Filmemacher.

4 Der Film „La Dolce Vita“: Analyse von Inhalt, Besetzung, gesellschaftlicher Rezeption und den autobiografischen Spiegelungen im Film.

5 Zusammenfassung: Resümee der Untersuchung und Bestätigung der These, dass der Film tief in Fellinis Biografie verwurzelt ist.

Schlüsselwörter

Federico Fellini, La Dolce Vita, Autobiografie, Filmgeschichte, Italien, Neorealismus, Marcello Mastroianni, Rom, Regiestil, Gesellschaftskritik, Katholizismus, Faschismus, Kindheit, Erinnerung, Filmproduktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Federico Fellinis Film „La Dolce Vita“ hinsichtlich der Frage, inwieweit das Werk autobiografisch geprägt ist und wie Fellinis eigene Lebensumstände den Film beeinflusst haben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen Italiens, Fellinis Biografie, seine spezifische Arbeitsweise sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Film selbst.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass der Einfluss Fellinis als Person auf „La Dolce Vita“ weit über die bloße Autorenschaft hinausgeht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive und analytische Aufarbeitung von biografischen Daten, historischen Quellen und filmtheoretischen Ansätzen, um Parallelen zwischen dem Regisseur und seiner Hauptfigur aufzudecken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den zeitgeschichtlichen Hintergrund, die Biografie Fellinis, die Entstehungsgeschichte des Films sowie eine Untersuchung spezifischer autobiografischer Elemente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Federico Fellini, Autobiografie, Neorealismus, Filmgeschichte, Rom, Marcello Mastroianni und die gesellschaftliche Dekadenz der 50er Jahre.

Wie wichtig ist der „Neorealismus“ für den Film?

Der Neorealismus bildete das kulturelle Umfeld, in dem Fellini sich entwickelte und das er später mit seinen Werken, insbesondere „La Dolce Vita“, künstlerisch weiterentwickelte und hinterfragte.

Warum wird die Rolle des „Marcello“ als autobiografisch bezeichnet?

Die Figur spiegelt laut Fellinis eigenen Aussagen und verschiedenen Analysen Parallelen zu seinem Leben wider, etwa in Bezug auf die Herkunft aus der Provinz, das Leben als Journalist in Rom und die innere Zerrissenheit.

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Details

Title
Federico Fellini - „La Dolce Vita“
Subtitle
Eine Untersuchung in Hinblick auf autobiografische Züge
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Institut für Romanistik)
Course
Seminar Italienische Landeskunde
Grade
1,3
Author
Nina Gottschalk (Author)
Publication Year
2007
Pages
26
Catalog Number
V93911
ISBN (eBook)
9783638070614
Language
German
Tags
Federico Fellini Dolce Vita“ Seminar Italienische Landeskunde
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Gottschalk (Author), 2007, Federico Fellini - „La Dolce Vita“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93911
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