Ziel dieser Arbeit ist es, einen groben Überblick über die Modellierung umweltökonomischer Fragestellungen zu geben, indem zwei Wirtschaftsmodelle vorgestellt werden, welche mit unterschiedlichen theoretischen Hintergründen versuchen, Interdependenzen zwischen Ökonomie und Ökologie abzubilden.
Der Fokus der Umweltökonomik liegt auf der Analyse von Wirkungszusammenhängen zwischen menschlichem Handeln und der Natur in ihrer Eigenschaft als physikalische Umwelt. Da Modelle als formale Abbildungen eines realen, komplexen Systems angesehen werden können und sich unter einem realen, komplexen System der in der Umweltökonomik zu untersuchende Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Handeln als einer Form des menschlichen Handelns und der Natur verstehen lässt, umfasst die Modellierung umweltökonomischer Zusammenhänge folglich, diese Interdependenzen in formalen Modellen zu erfassen. Ziel ist hierbei das Durchführen von Simulationen und Prognosen, um beispielsweise die Wirkung umweltpolitischer Instrumente wie Steuern auf die Umwelt zu analysieren oder umgekehrt die Folgen der Umweltverschmutzung für das wirtschaftliche Wachstum zu erfassen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Systematisierung umweltökonomischer Modelle
- Das GINFORS - Modell
- Das GEM-E3-Modell
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Modellierung umweltökonomischer Zusammenhänge. Sie analysiert verschiedene Modelle, die die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Umwelt erfassen, und beleuchtet deren Stärken und Schwächen.
- Systematisierung umweltökonomischer Modelle
- Anwendung von Input-Output-Modellen in der Umweltökonomie
- Das GINFORS-Modell als Beispiel für ein globales Interindustrie-Prognosemodell
- Das GEM-E3-Modell als ein Beispiel für ein allgemeines Gleichgewichtsmodell für Energie und Umwelt
- Bewertung der Modellierungsansätze und ihrer Eignung für die Analyse umweltökonomischer Fragestellungen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Modellierung umweltökonomischer Zusammenhänge ein und erläutert die Relevanz dieser Fragestellung. Es skizziert den Aufbau der Arbeit und stellt die zentralen Forschungsfragen vor.
- Systematisierung umweltökonomischer Modelle: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wichtigsten Modellierungsansätze in der Umweltökonomie. Es beleuchtet verschiedene Modelltypen, ihre Stärken und Schwächen sowie ihre Anwendungsgebiete.
- Das GINFORS - Modell: Dieses Kapitel widmet sich dem Global Interindustry Forecasting System (GINFORS) und erläutert dessen Struktur, Funktionsweise und Anwendungsbereiche. Es analysiert die Eignung des Modells für die Untersuchung umweltökonomischer Zusammenhänge.
- Das GEM-E3-Modell: Dieses Kapitel untersucht das General Equilibrium Model for Energy, Environment Interactions (GEM-E3) und beleuchtet dessen Besonderheiten. Es analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Verwendung dieses Modells zur Analyse umweltökonomischer Fragestellungen.
Schlüsselwörter
Umweltökonomie, Modellierung, Input-Output-Modelle, GINFORS, GEM-E3, Energie, Emissionen, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Ressourcenmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel umweltökonomischer Modelle?
Sie dienen dazu, Wechselwirkungen zwischen wirtschaftlichem Handeln und der Natur abzubilden, um Simulationen und Prognosen (z. B. zu CO2-Steuern) durchzuführen.
Was zeichnet das GINFORS-Modell aus?
GINFORS ist ein globales Interindustrie-Prognosemodell, das ökonomische Daten mit Umweltindikatoren für viele Länder verknüpft.
Wie funktioniert das GEM-E3-Modell?
Es ist ein allgemeines Gleichgewichtsmodell, das speziell die Interaktionen zwischen Energie, Wirtschaft und Umwelt auf europäischer Ebene analysiert.
Warum nutzt man Input-Output-Modelle in der Umweltökonomie?
Diese Modelle ermöglichen es, die Verflechtungen zwischen verschiedenen Wirtschaftssektoren und deren jeweiligen Ressourcenverbrauch bzw. Emissionen detailliert darzustellen.
Was sind die Folgen von Umweltverschmutzung für das Wachstum?
Modelle zeigen, dass Ressourcenknappheit und Umweltschäden langfristig das wirtschaftliche Wachstum bremsen können, sofern keine technologischen Anpassungen erfolgen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2009, Modellierung umweltökonomischer Zusammenhänge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/922095