In der vorliegenden Arbeit wird die Krankheit Borderline dargestellt, mit Ursache, mögliche Therapie-Modelle, und den Folgen für Betroffene sowie dem Umfeld der Erkrankten. Ein Leben mit Borderline ist möglich, wenn eine geeignete Therapie ausgewählt wurde und diese auch erfolgreich abgeschlossen wurde. Der Behandelnde muss alle Aspekte und Details erfassen um ein gutes Ergebnis für seinen Patienten erzielen zu können. Diese Aufgabe erfordert ein hohes Maß an Geduld und Ausdauer, von beiden Parteien. Rückschläge sollten stets mit einkalkuliert werden. Austausch mit anderen Therapeuten und Erfahrung bzw. Spezialisierung auf diesem Gebiet verhelfen oft zu besseren Ergebnissen und Erfolgen für den Erkrankten.
Der Begriff Borderline kommt aus dem Englischen und bedeutet Grenze, aber auch Abgrenzung oder Grenzbereich. Diese Erkrankung fällt in das Gebiet der Psychologie/Psychiatrie und ist als Persönlichkeitsstörung im ICD-10 klassifiziert (F60.31 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Borderline-Typ).
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung in das Thema Borderline
- 2. Diagnose und Therapieverfahren
- 2.1 Schematherapie / schemafokussierte Therapie (SFT)
- 2.2 Dialektisch behaviorale Therapie (DBT)
- 2.3 Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT)
- 2.4 Transference Focussed Therapy (TFP; übertragungsfokussierte Psychotherapie)
- 2.5 Medikamente
- 3. Die Folgen für den Borderliner
- 3.1 Die Folgen für den Betroffenen selbst
- 3.2 Die Folgen einer Borderlineerkankung für nahe Angehörige/Partner
- 3.3 Die Folgen für den Betroffenen in der Gesellschaft
- 4. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema der Borderline-Persönlichkeitsstörung und analysiert die Folgen, die diese Erkrankung für Betroffene, deren Angehörige und die Gesellschaft hat. Der Fokus liegt dabei auf der Beschreibung der Erkrankung, den Diagnose- und Therapieverfahren sowie den Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche.
- Die Entstehung und Definition der Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Diagnostische Kriterien und Therapieansätze (Schematherapie, DBT, MBT, TFP)
- Die Folgen für den Betroffenen selbst (Selbstverletzendes Verhalten, emotionale Instabilität, Suizidgedanken)
- Die Auswirkungen auf das soziale Umfeld (Beziehungen, Angehörige)
- Die gesellschaftliche Bedeutung und die Herausforderungen im Umgang mit Borderline-Patienten
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung in das Thema Borderline
Dieses Kapitel bietet eine Einführung in die Borderline-Persönlichkeitsstörung und definiert die Erkrankung anhand des ICD-10. Es wird erläutert, dass Borderline-Störungen in den meisten Fällen durch ein Trauma ausgelöst werden und Betroffene Schwierigkeiten haben, ihre eigenen Gefühle zu verarbeiten. Die hohe Prävalenz der Erkrankung und die häufige Verbindung mit Suchtproblemen werden ebenfalls angesprochen.
2. Diagnose und Therapieverfahren
Dieses Kapitel beleuchtet die enge Verbindung zwischen Diagnostik und Therapie im Kontext der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Die Herausforderungen bei der Diagnosestellung und die hohe Abbruchquote in der Therapie werden beschrieben. Es wird die Bedeutung eines vorsichtigen und einfühlsamen Umgangs mit den Patienten hervorgehoben, um Vertrauen aufzubauen und die Therapie erfolgreich zu gestalten.
3. Die Folgen für den Borderliner
Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen der Borderline-Persönlichkeitsstörung auf verschiedene Lebensbereiche des Betroffenen. Die Folgen für den Betroffenen selbst, seine Beziehungen zu Angehörigen und Partnern sowie die Herausforderungen, die er in der Gesellschaft erfährt, werden analysiert.
Schlüsselwörter
Borderline-Persönlichkeitsstörung, Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Diagnose, Therapie, Schematherapie, DBT, MBT, TFP, Selbstverletzendes Verhalten, Suizidgedanken, Beziehungen, Angehörige, Gesellschaft, Prävalenz, Trauma.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet der Begriff Borderline im klinischen Kontext?
Borderline ist als emotional instabile Persönlichkeitsstörung im ICD-10 (F60.31) klassifiziert und beschreibt einen Grenzzustand zwischen Neurose und Psychose.
Welche Therapieverfahren werden bei Borderline eingesetzt?
Zu den gängigen Verfahren gehören die Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT), die Schematherapie (SFT), die Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT) und die Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP).
Was sind typische Folgen für Betroffene einer Borderline-Störung?
Häufige Folgen sind emotionale Instabilität, selbstverletzendes Verhalten, Suizidgedanken und Schwierigkeiten bei der Verarbeitung eigener Gefühle.
Welche Auswirkungen hat die Erkrankung auf Angehörige?
Die Erkrankung belastet soziale Beziehungen und Partnerschaften stark, da die emotionale Unberechenbarkeit und Krisen der Betroffenen ein hohes Maß an Geduld und Ausdauer vom Umfeld erfordern.
Können Traumata die Ursache für Borderline sein?
Ja, in den meisten Fällen wird die Störung durch traumatische Erlebnisse ausgelöst, die dazu führen, dass Betroffene keine stabilen Bewältigungsmechanismen für ihre Emotionen entwickeln konnten.
- Citation du texte
- Daniela Rasch (Auteur), 2019, Borderline und die Folgen für Betroffene, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902663