In dieser Arbeit werden die wichtigsten digitalen Signatur-Verfahren in ihren Grundzügen erklärt und deren Sicherheit knapp erläutert.
Digitale Signatur-Verfahren sind so wichtig, dass ihre Verwendung in Deutschland durch das Signaturgesetz gesetzlich vorgeschrieben war. Nachdem dieses 2016 außer Kraft getreten ist, wurde von der Bundesnetzagentur auf die Kriterien im SOGIS-Kryptokatalog verwiesen, um weiterhin einen hohen Sicherheitsstandard zu wahren. Digitale Signaturen sind demnach von großem praktischen Nutzen, da sie nötig sind, um sicheren Datenverkehr zu gewährleisten.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Motivation
- Idee
- Sicherheit
- Angriffsziele
- Angriffstypen
- Authentizität des öffentlichen Verifikationsschlüssels
- Signaturverfahren
- Lamport-Diffie-Einmal-Signaturverfahren
- Schlüsselerzeugung
- Signatur
- Verifikation
- Sicherheit
- RSA-Signaturverfahren
- Schlüsselerzeugung
- Signatur
- Verifikation
- Sicherheit
- Blinde Signaturen
- Signatur von Nachrichten mit Redundanz
- Signatur mit Hashwert
- Signaturen aus Public-Key-Verfahren
- Digital Signature Algorithm
- Schlüsselerzeugung
- Signatur
- Verifikation
- Sicherheit
- Merkle-Signaturverfahren
- Schlüsselerzeugung
- Signatur
- Verifikation
- Sicherheit
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Seminar "Einführung in die Kryptographie" behandelt das Thema digitale Signaturen. Die Arbeit erläutert die Motivation und Notwendigkeit digitaler Signaturen, um die Integrität und Authentizität von Dokumenten zu gewährleisten, sowie die Nicht-Abstreitbarkeit der Autorenschaft zu ermöglichen. Dabei werden verschiedene Signaturverfahren vorgestellt und ihre Sicherheitsaspekte analysiert.
- Motivation und Notwendigkeit digitaler Signaturen
- Verschiedene Signaturverfahren und deren Funktionsweise
- Sicherheitsaspekte und Angriffsmöglichkeiten auf Signaturverfahren
- Authentizität des öffentlichen Verifikationsschlüssels und digitale Zertifikate
- Praktische Anwendungen von digitalen Signaturen
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel "Einführung" erläutert die Motivation und Notwendigkeit digitaler Signaturen. Es werden die Begriffe Integrität, Authentizität und Nicht-Abstreitbarkeit im Kontext digitaler Dokumente definiert und die Vorteile von digitalen Signaturen gegenüber analogen Unterschriften aufgezeigt. Außerdem wird die grundlegende Idee eines digitalen Signaturverfahrens vorgestellt, das aus einem Schlüsselerzeugungsalgorithmus, einem Signieralgorithmus und einem Verifikationsalgorithmus besteht.
Kapitel zwei "Signaturverfahren" widmet sich verschiedenen Signaturverfahren. Es werden unter anderem das Lamport-Diffie-Einmal-Signaturverfahren, das RSA-Signaturverfahren, der Digital Signature Algorithm und das Merkle-Signaturverfahren behandelt. Für jedes Verfahren werden die Schlüsselerzeugung, die Signatur und die Verifikation beschrieben, sowie die Sicherheitsaspekte und Angriffsmöglichkeiten erläutert.
Schlüsselwörter
Digitale Signaturen, Kryptographie, Integrität, Authentizität, Nicht-Abstreitbarkeit, Signaturverfahren, Schlüsselerzeugung, Signatur, Verifikation, Sicherheit, Angriffe, öffentliche Verifikationsschlüssel, digitale Zertifikate.
- Arbeit zitieren
- Mika Landeck (Autor:in), 2020, Digitale Signaturen. Das Lamport-Diffie-Einmal-Signaturverfahren, RSA-Signaturverfahren, Merkle-Signaturverfahren und der Digital Signature Algorithm, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/901646