Der folgende Text beschäftigt sich mit den Problemen und Hindernissen des Benchmarking in der Praxis und mit den vorhandenen Lösungsansätzen.
Der Begriff des Benchmarking stammt aus der Entstehungsphase dieses Management-Tools in den siebziger Jahren und ist hergeleitet von dem englischen Wort „Benchmark“. Dieses bedeutet soviel wie Höhenmarke oder Orientierungswert und ist als Höhenunterschied zu einem gegebenen Punkt zu verstehen. Im wirtschaftlichen Zusammenhang steht der Begriff des Benchmarking somit für die Orientierung eines Unternehmens oder eines Unternehmensbereiches an einem besseren (oder dem Besten) Unternehmen oder Unternehmensbereich.
Dieses Bestreben nach dem Erreichen der „best practice“ bringt in der praktischen Umsetzung viele Probleme und Umsetzungshindernisse mit sich, die im Folgenden beschrieben werden. Einer kurzen allgemeinen Darstellung des Benchmarking folgt die Beschreibung der einzelnen Phasen des Benchmarking-Prozesses mit den jeweils ihnen eigenen Schwierigkeiten und Grenzen.
Ziel dieser Arbeit ist es allerdings nicht nur auf die Probleme hinzuweisen, sondern auch das Vorzuschlagen von Lösungsansätze und das Betrachten von Praxisbeispielen in Unternehmen, die das Benchmarking erfolgreich umgesetzt haben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Allgemeine Beschreibung des Benchmarking
- Probleme und Hindernisse
- Planungsphase
- Analysephase
- Aktionsphase
- Kontrollphase
- Lösungsansätze in der Praxis
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Herausforderungen und Lösungsansätzen im Bereich des Benchmarking in der Praxis. Es werden die verschiedenen Phasen des Benchmarking-Prozesses beleuchtet und die jeweiligen Probleme sowie Hindernisse analysiert. Darüber hinaus werden praxisnahe Beispiele und Lösungsstrategien vorgestellt, die den erfolgreichen Einsatz des Benchmarking unterstützen sollen.
- Analyse der Probleme und Hindernisse beim Benchmarking
- Beschreibung der einzelnen Phasen des Benchmarking-Prozesses
- Vorstellung von Lösungsansätzen und Praxisbeispielen
- Erörterung der Bedeutung von Kennzahlen und Messgrößen
- Untersuchung der Herausforderungen bei der Partnerwahl und Datenerhebung
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema Benchmarking ein und erläutert die grundlegenden Konzepte und den historischen Hintergrund. Es werden die Ziele der Arbeit vorgestellt und die wesentlichen Fragestellungen definiert.
2. Allgemeine Beschreibung des Benchmarking
In diesem Kapitel wird das Benchmarking als Management-Tool näher betrachtet. Die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und Vorteile des Benchmarking werden dargestellt und die wichtigsten Unterscheidungskriterien erläutert, wie z.B. internes und externes Benchmarking.
3. Probleme und Hindernisse
3.1 Planungsphase
Die Planungsphase des Benchmarking-Prozesses ist von verschiedenen Herausforderungen geprägt. Die Auswahl des Benchmarking-Objekts, die Bildung eines Teams und die Festlegung von Messgrößen stellen wichtige Aufgaben dar, die sorgfältig geplant und umgesetzt werden müssen.
3.2 Analysephase
Die Analysephase umfasst die Sammlung und Analyse von Daten, die für den Vergleich der eigenen Leistung mit der des Benchmarking-Partners notwendig sind. Hierbei können Schwierigkeiten bei der Datenerhebung und der Interpretation der Ergebnisse auftreten.
3.3 Aktionsphase
Die Aktionsphase zielt darauf ab, die Erkenntnisse aus der Analysephase in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Die Umsetzung der erarbeiteten Lösungsansätze erfordert eine sorgfältige Planung und die Überwindung von Widerständen innerhalb des Unternehmens.
3.4 Kontrollphase
Die Kontrollphase dient der Überprüfung der Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen und der Anpassung des Benchmarking-Prozesses. Die Evaluation der Ergebnisse ist unerlässlich, um den Erfolg des Benchmarking-Prozesses zu gewährleisten.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themengebiete der Hausarbeit sind: Benchmarking, Management-Tool, Prozessmanagement, kontinuierliche Verbesserung, Best Practice, Planungsphase, Analysephase, Aktionsphase, Kontrollphase, Kennzahlen, Messgrößen, Partnerwahl, Datenerhebung, Datenauswertung, Implementierung, Erfolgsfaktoren.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Benchmarking?
Benchmarking ist ein Management-Tool, bei dem ein Unternehmen seine Prozesse und Leistungen mit denen des "Besten" (Best Practice) vergleicht, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
Welche Phasen umfasst ein Benchmarking-Prozess?
Der Prozess gliedert sich klassischerweise in die Planungsphase, Analysephase, Aktionsphase und Kontrollphase.
Was sind typische Hindernisse in der Analysephase?
Herausforderungen sind oft die schwierige Datenerhebung bei Konkurrenten, mangelnde Vergleichbarkeit der Kennzahlen und die Interpretation komplexer Ergebnisse.
Wie findet man den richtigen Benchmarking-Partner?
Die Partnerwahl erfordert eine sorgfältige Recherche nach Unternehmen, die in den relevanten Bereichen Spitzenleistungen erbringen, wobei auch branchenfremde Unternehmen in Betracht kommen können.
Warum scheitern Benchmarking-Projekte oft in der Aktionsphase?
Häufig mangelt es an der konsequenten Umsetzung der Erkenntnisse, an internen Widerständen gegen Veränderungen oder an fehlenden Ressourcen für die Implementierung.
Was ist der Unterschied zwischen internem und externem Benchmarking?
Internes Benchmarking vergleicht Abteilungen innerhalb desselben Unternehmens, während externes Benchmarking den Vergleich mit Wettbewerbern oder branchenfremden Vorbildern sucht.
- Arbeit zitieren
- Elin Tiedemann (Autor:in), 2007, Strategien für den erfolgreichen Einsatz von Benchmarking, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89845