Die Ausgangsbasis dieser Arbeit besteht in der Annahme, dass es sich bei der Literaturkritik um eine Institution handelt. Ziel ist es daher, eine funktionelle Standortbestimmung der literaturkritischen Praxis vorzunehmen - mit besonderem Augenmerk auf den gesellschaftlichen Kontext sowie das Verhältnis zwischen Literaturkritik und Literaturwissenschaft.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung & Vorbemerkungen
- 2. Spezifika der Literaturkritik
- 3. Literaturkritik & Literaturwissenschaft
- 4. Literaturkritik - eine etablierte Institution? Versuch einer Standortbestimmung
- 5. Resümee & Fazit: Quo vadis, Literaturkritik?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit widmet sich der (west-)deutschen Literaturkritik der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit, insbesondere nach 1945. Sie untersucht die These, dass sich die Literaturkritik in Deutschland institutionalisiert hat und somit den Namen Institution verdient. Dabei soll eine Bestandsaufnahme und Standortbestimmung der Literaturkritik erfolgen, indem die funktionelle Analyse der Literaturkritik untersucht wird.
- Die Institutionalisierung der Literaturkritik in Deutschland
- Die Problematik der Literaturkritik, sowohl intern als auch extern
- Das Verhältnis zwischen Literaturkritik und Literaturwissenschaft
- Die Rolle der Literaturkritik im sozialen Kommunikationsprozess
- Die Entwicklung und Veränderung der Literaturkritik im Laufe der Geschichte
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung & Vorbemerkungen: Diese Einleitung stellt die Problematik der Literaturkritik als Ausgangspunkt der Untersuchung dar. Die These der Arbeit ist die Institutionalisierung der Literaturkritik in Deutschland. Die Einleitung beleuchtet auch die historische Entwicklung der Literaturkritik und die verschiedenen Diskurse, die in der Diskussion um die Kritik auftreten.
- Kapitel 2: Spezifika der Literaturkritik: Dieser Abschnitt beleuchtet die grundlegenden Merkmale und Eigenschaften der Literaturkritik. Er geht auf die Rolle der Literaturkritik in der Publizistik ein und beschreibt die Abgrenzung zur wissenschaftlichen Literaturkritik. Weiterhin wird auf die Einbindung der Literaturkritik in das Kommunikationsgeschehen und die Medienlandschaft eingegangen.
- Kapitel 3: Literaturkritik & Literaturwissenschaft: Dieses Kapitel untersucht das Verhältnis zwischen Literaturkritik und Literaturwissenschaft. Es analysiert die Schnittmengen und Unterschiede zwischen den beiden Disziplinen und beleuchtet die Rolle der Literaturkritik als Brücke zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
- Kapitel 4: Literaturkritik - eine etablierte Institution? Versuch einer Standortbestimmung: In diesem Kapitel wird die These der Institutionalisierung der Literaturkritik weiter untersucht. Es werden verschiedene Aspekte der Institutionalisierung beleuchtet, wie z.B. die Organisation, die Finanzierung und die Machtverhältnisse innerhalb der Literaturkritik.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Literaturkritik in Deutschland, insbesondere mit der Frage der Institutionalisierung. Wichtige Themen und Begriffe sind Literaturkritik, Institution, Literaturbetrieb, soziale Kommunikation, Medienlandschaft, Literaturwissenschaft, und die Problematik der Literaturkritik.
Häufig gestellte Fragen
Ist Literaturkritik eine Institution?
Die Arbeit geht von der Annahme aus, dass Literaturkritik eine etablierte Institution ist, die eine feste Rolle im Literaturbetrieb und in der sozialen Kommunikation einnimmt.
Wie unterscheidet sich Literaturkritik von Literaturwissenschaft?
Literaturkritik ist meist tagesaktuell und publizistisch orientiert, während die Literaturwissenschaft Texte systematisch und theoretisch im akademischen Kontext analysiert.
Welche Funktion hat die Literaturkritik in der Gesellschaft?
Sie dient als Brücke zwischen Autoren, Verlagen und dem Lesepublikum, indem sie Werke bewertet, einordnet und den öffentlichen Diskurs über Literatur prägt.
Welcher Zeitraum wird in der Arbeit schwerpunktmäßig betrachtet?
Der Fokus liegt auf der (west-)deutschen Literaturkritik nach 1945 bis in die jüngere Vergangenheit.
Was sind die „Spezifika“ der Literaturkritik?
Dazu gehören die Einbindung in die Medienlandschaft, der Zeitdruck der Berichterstattung und die subjektive Wertung im Gegensatz zur objektiven wissenschaftlichen Analyse.
Was bedeutet „Institutionalisierung“ in diesem Kontext?
Es beschreibt den Prozess, durch den die Literaturkritik feste Organisationsformen, Finanzierungsmodelle und anerkannte Regeln innerhalb der Gesellschaft entwickelt hat.
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- Michael Christian Starke (Autor), 2003, Die Institution Literaturkritik - Problematisierung eines Begriffes, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89127