In der Arbeit wird von der Vorstellung ausgegangen, dass Kinder in der in Schulsportevents dargebotenen Atmosphäre sich als Teil des Geschehens verstehen. Bei Events agieren vielseitig sportlich aktive Kinder mit weniger sportlich aktiven Kindern zusammen. Die affektive Wirkung und die Schaffung eines Wir-Gefühls könnten Kinder anregen und aktivieren, mehr Freude und Spaß am Sportunterricht zu empfinden.
Ein weiterer Motivationsfaktor könnten die Erfolgserlebnisse sein, die sich auf die sofortige Bestätigung der sportlichen Leistung niederschlagen. Für diese Effekte liegen Untersuchungen von Lukowski, Deemter und Achter & Stoll vor, die sich mit den Auswirkungen von Gruppentraining und -wettkämpfen befassen. Folglich hätten Schulsportevents zugleich das Potential, Freude am Sportunterricht zu wecken und gleichzeitig Sporttalente zu fördern. Dafür braucht es Motivation und Volition. Die Willensbildung ist ein Lernprozess, der erheblich durch Motivations- und Kompetenzfähigkeit der Lehrkräfte bestimmt wird. Für diese Effekte von Sportevents und deren nachhaltige Auswirkungen auf den Sportunterricht liegen nach Recherchen bisher nahezu keine Untersuchungen vor.
Damit ergibt sich die Forschungsfrage: Wie wird die Einstellung zum Schulsport durch Spaß an Bewegung bei Sportevents positiv beeinflusst und der Weg für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil gebahnt? Welche Anregungen animieren die Schüler von 7 bis 12 Jahren zur regelmäßigen sportlichen Betätigung?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Zielsetzung und Fragestellung
- Theoretischer Hintergrund
- Potentiale des Schulsports
- Motivation, Volition und Emotionen
- Motivation durch Sportevents
- Methodik
- Ergebnisdarstellung
- Die Auswirkungen von Sportevents auf den Schulsport
- Nutzen für Schulkinder
- Diskussion
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert den Einfluss von Sportevents auf die Motivation im Schulsport und beleuchtet die Auswirkungen auf die Einstellung zum Schulsport und die Förderung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils. Die Arbeit fokussiert auf die Prävention von Bewegungsmangel, Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen.
- Die Bedeutung von Motivation und Spaß im Schulsport
- Die Rolle von Sportevents als Motivationsfaktor
- Die Auswirkungen von Sportevents auf die Einstellung zum Schulsport
- Die Förderung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils durch Sportevents
- Die Relevanz von Präventionsmaßnahmen im Kindesalter
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Problemstellung des Bewegungsmangels bei Kindern und Jugendlichen in den Kontext der Gesundheitspolitik und erläutert die Bedeutung von Sport für die Förderung von Gesundheit, Selbstbewusstsein und Sozialkompetenz. Die Kapitel "Theoretischer Hintergrund" und "Methodik" werden in der Vorschau nicht zusammengefasst, um den Lesefluss und die Spannung des Textes zu bewahren.
Im Kapitel "Ergebnisdarstellung" werden die Auswirkungen von Sportevents auf den Schulsport und die Vorteile für Schulkinder beleuchtet. Das Kapitel "Diskussion" befasst sich mit den Ergebnissen und ihrer Relevanz für die pädagogische Praxis, während der Ausblick die zukünftige Forschung in diesem Bereich abgrenzt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Motivation, Schulsport, Sportevents, Bewegungsmangel, Übergewicht, Adipositas, Gesundheit, Prävention, Kinder und Jugendliche. Weitere wichtige Begriffe sind Selbstbewusstsein, Sozialkompetenz, Spaß, Erlebnisorientierung, Gesundheitserziehung und Gesundheitsverständnis.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Einfluss haben Sportevents auf die Motivation im Schulsport?
Sportevents schaffen eine besondere Atmosphäre, in der sich Kinder als Teil des Geschehens fühlen. Dies kann Freude am Sport wecken und ein Wir-Gefühl fördern.
Können Sportevents bei der Prävention von Übergewicht helfen?
Ja, indem sie Spaß an der Bewegung vermitteln, bahnen sie den Weg für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil und wirken Bewegungsmangel und Adipositas entgegen.
Was ist der Unterschied zwischen Motivation und Volition?
Motivation ist der Antrieb, etwas zu tun, während Volition die Willensbildung beschreibt, dieses Vorhaben auch gegen Widerstände in die Tat umzusetzen.
Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei Schulsportevents?
Die Willensbildung der Schüler wird erheblich durch die Motivations- und Kompetenzfähigkeit der Lehrkräfte bestimmt, die den Lernprozess begleiten.
Wie profitieren sportlich weniger aktive Kinder von Events?
Durch das gemeinsame Agieren mit aktiven Kindern und sofortige Erfolgserlebnisse können auch weniger aktive Schüler angeregt werden, mehr Freude am Sportunterricht zu empfinden.
- Arbeit zitieren
- Mike Jäpel (Autor:in), 2020, Motivation im Schulsport. Auswirkungen von Sportevents, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/889443