Im vorangegangenen Beitrag wurden zwei Methoden zur Ideenfindung vorgestellt, die sich besonders für die Einzelarbeit eignen. Die vier Methoden, die in diesem Beitrag vorgestellt werden, sind typisch für Gruppenarbeiten.
Der Vorteil der Gruppenarbeit besteht darin, dass sich die Teilnehmer untereinander motivieren und inspirieren, so dass Denkblockaden leichter aufgehoben werden. So können auf einfache Weise Ideen für neue Angebote, Leistungen und Innovationen generiert werden.
Voraussetzung für die effektive Ideenfindung in der Gruppe ist, dass die Spielregeln für die einzelnen Methoden von allen Beteiligten verbindlich eingehalten werden.
Inhaltsverzeichnis
- Das Brain Storming
- Die Imaginationstechnik
- Methode 635
- Die Osborn-Methode
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text beleuchtet die Bedeutung systematischer Ideenfindung in Gruppenarbeit und stellt vier gängige Methoden vor, die sich für den kreativen Prozess in Teams eignen. Der Fokus liegt dabei auf den Stärken der Gruppenarbeit und den notwendigen Spielregeln, die zum Erfolg führen.
- Vorteile der Gruppenarbeit für die Ideenfindung
- Wichtigkeit von Spielregeln in der Gruppenarbeit
- Verschiedene Methoden zur systematischen Ideenfindung in Gruppen
- Beispiele für die Anwendung der Methoden in der Praxis
- Tipps für die effektive Umsetzung der Methoden
Zusammenfassung der Kapitel
Das Brain Storming
Diese Methode ist eine der bekanntesten und geeignet für Gruppen von 5-8 Teilnehmern. Im Zentrum steht eine präzise Aufgabenstellung, die die Teilnehmer zu lösungsorientiertem Denken anregt. In einer ersten Phase werden Ideen ohne Bewertung gesammelt, wobei die Aufnahme und Weiterentwicklung von Ideen der anderen Teilnehmer essentiell ist. In der zweiten Phase wird die Machbarkeit der Ideen geprüft und weitere Gedanken entwickelt. Zum Schluss werden die Ideen bewertet und ein Protokoll erstellt, das eine klare Dokumentation der Ergebnisse und Aufgabenverteilung sicherstellt.
Die Imaginationstechnik
Diese Methode befasst sich mit der Betrachtung von Aufgabenstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Teilnehmer nehmen dabei nacheinander verschiedene Rollen ein, z.B. die eines Geizhalses oder eines Auftraggebers, und geben aus dieser Rolle ihre Erwartungen und Wünsche zum Unternehmen wieder. Die Antworten werden notiert und auf neue Lösungen, Ideen oder Leistungen hin untersucht.
Schlüsselwörter
Kreative Ideenfindung, Gruppenarbeit, Methoden, Brainstorming, Imaginationstechnik, Spielregeln, Ideenfindungsprozess, Protokoll, Lösungsfindung, Teamarbeit, Systematik.
Häufig gestellte Fragen
Welche Vorteile bietet die Ideenfindung in der Gruppe?
Teilnehmer motivieren und inspirieren sich gegenseitig, wodurch Denkblockaden leichter gelöst und innovative Lösungen schneller generiert werden können.
Wie funktioniert die Methode 635?
Obwohl im Abstract erwähnt, liegt der Fokus des Textes auf Brainstorming und Imaginationstechnik als systematische Gruppenmethoden.
Was sind die wichtigsten Regeln beim Brainstorming?
In der ersten Phase müssen Ideen ohne Bewertung gesammelt werden. Die Weiterentwicklung der Ideen anderer Teilnehmer ist dabei ausdrücklich erwünscht.
Was ist die Imaginationstechnik?
Bei dieser Methode nehmen Teilnehmer verschiedene Rollen ein (z. B. Kunde oder Geizhals), um eine Aufgabe aus neuen Perspektiven zu betrachten.
Warum ist ein Protokoll bei der Ideenfindung wichtig?
Ein Protokoll stellt die Dokumentation der Ergebnisse sicher und regelt die spätere Aufgabenverteilung zur Umsetzung der Ideen.
Welche Gruppengröße ist für Brainstorming ideal?
Die Methode eignet sich besonders gut für Gruppen von 5 bis 8 Teilnehmern.
- Arbeit zitieren
- Hans-Jürgen Borchardt (Autor:in), 2008, Gemeinsam zu kreativen Lösungen - Ideen systematisch suchen und finden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88587