Die Meinungen über den Begriff Controlling sind durchaus kontrovers. Sie reichen von „Modewort“ über „Antwort des Rechnungswesens auf das Vordringen des Marketing“ sowie „Überfunktion des Rechnungswesens“ bis hin zur Einstufung als „existenz- oder zielorientierungssichernde Unternehmensphilosophie“. Der erste Themenkomplex dieser Arbeit beschäftigt sich näher mit dem Controlling. Es soll Aufschluss über die Entstehung und Entwicklung, die Funktionen und Aufgabenbereiche sowie die Einordnung und Existenzberechtigung des Controlling als betriebliche Funktion gegeben werden.
Im zweiten Teil wird die Nutzwertanalyse behandelt. Sie kann als ein Instrument des Controlling zur Alternativenauswahl, z.B. im Rahmen von Investitionsprozessen, gekennzeichnet werden. Neben der Erklärung und Durchführung schließt das Kapitel eine Bewertung dieser Technik ein. Der Begriff „Nutzwert“ bezeichnet den zahlenmäßigen Ausdruck für den subjektiven Wert einer Investition hinsichtlich des Erreichens vorgegebener Ziele.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Controlling
- Ursprung und Entwicklung
- Funktionen und Aufgaben
- Theoretische Fundierung
- Funktionale Einordnung und Teilsysteme
- Nutzwertanalyse als Instrument des Controlling
- Entstehung der Nutzwertanalyse
- Erklärung und Vorgehensweise
- Beispiel einer Nutzwertanalyse
- Beurteilung
- Abschließende Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Controlling und der Nutzwertanalyse als Instrument des Controlling. Es werden die Entstehung und Entwicklung, die Funktionen und Aufgabenbereiche sowie die Einordnung und Existenzberechtigung des Controlling als betriebliche Funktion beleuchtet. Im zweiten Teil wird die Nutzwertanalyse im Detail behandelt, insbesondere ihre Anwendung als Entscheidungshilfe bei Investitionsprozessen.
- Entstehung, Entwicklung und Funktionsweise des Controlling
- Die Nutzwertanalyse als Instrument zur Alternativenauswahl
- Erklärung und Durchführung der Nutzwertanalyse
- Beurteilung der Nutzwertanalyse als Instrument des Controlling
- Abgrenzung der Nutzwertanalyse von der Wertanalyse
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel gibt eine Einführung in das Controlling und beleuchtet die Kontroversen um den Begriff. Es beleuchtet die Entstehung und Entwicklung, die Funktionen und Aufgabenbereiche sowie die Einordnung und Existenzberechtigung des Controlling als betriebliche Funktion.
Das zweite Kapitel widmet sich der Nutzwertanalyse. Es werden die Entstehung, Erklärung und Vorgehensweise der Methode erläutert, sowie ein Beispiel zur Veranschaulichung gegeben. Abschließend erfolgt eine Beurteilung der Technik.
Schlüsselwörter
Controlling, Nutzwertanalyse, Investitionsprozesse, Alternativenauswahl, Entscheidungshilfe, Wertanalyse, Kostenoptimierung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Hauptaufgabe des Controlling?
Controlling ist eine existenz- und zielorientierungssichernde Unternehmensphilosophie. Seine Aufgaben umfassen die Planung, Steuerung und Kontrolle betrieblicher Prozesse zur Erreichung der Unternehmensziele.
Was versteht man unter einer Nutzwertanalyse?
Die Nutzwertanalyse ist ein Instrument zur Alternativenauswahl. Sie hilft dabei, den subjektiven Wert verschiedener Investitionen oder Projekte anhand vorgegebener, oft nicht-monetärer Ziele vergleichbar zu machen.
Wie wird der Begriff „Nutzwert“ definiert?
Der Nutzwert ist der zahlenmäßige Ausdruck für den subjektiven Wert einer Alternative im Hinblick auf ein komplexes Zielsystem.
Wann wird die Nutzwertanalyse im Unternehmen eingesetzt?
Sie wird häufig in Investitionsprozessen eingesetzt, wenn mehrere Handlungsalternativen zur Verfügung stehen und nicht nur finanzielle Aspekte für die Entscheidung relevant sind.
Wie unterscheidet sich die Nutzwertanalyse von der Wertanalyse?
Während die Nutzwertanalyse primär der Entscheidungsfindung zwischen Alternativen dient, fokussiert die Wertanalyse auf die Kostenoptimierung und Funktionsverbesserung bestehender Produkte oder Prozesse.
Welche Teilsysteme des Controlling gibt es?
Controlling lässt sich funktional in verschiedene Bereiche unterteilen, wie zum Beispiel das operative Controlling (kurzfristig) und das strategische Controlling (langfristig).
- Citation du texte
- Frank Schreiner (Auteur), 2002, Die Nutzwertanalyse als Instrument des Controlling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8681