Ziel dieser Arbeit soll eine umfassende Betrachtung der Transaktionskostentheorie (‚Transaction-Costs-Economics’ – TCE) sein. Dazu wird die Theorie zunächst theoretische eingeordnet und der definitorische Rahmen und die Zielsetzung der Theorie bestimmt. Des Weiteren werden im Anschluss auf Basis des Markt-Hierarchie-Paradigma als zentralem Theorierahmen die Probleme ökonomischer Leistungsbeziehungen in den unterschiedlichen institutionellen Koordinationsformen thematisiert und die verschiedenen institutionellen Arrangements zur Gestaltung von Transaktionen und deren Auswirkungen auf die Transaktionsabwicklung diskutiert. Daran anknüpfend soll eine Aussage zur Wahl der transaktionskostenoptimalen Organisationsform in Abhängigkeit von den Charakteristika der Transaktion und den institutionellen Arrangements in Bezug auf die daraus resultierenden Transaktionskosten getroffen werden. Münden wird die Arbeit in einer konzeptionellen Kritik und der Betrachtung der Grenzen der Theorie.
Inhaltsverzeichnis
- Grundzüge der Transaktionskostentheorie
- Einordnung und Genese der Transaktionskostentheorie
- Definitorischer Rahmen und Zielsetzung der Theorie
- Das Markt-Hierarchie-Paradigma als zentraler Theorierahmen
- Determinanten für Transaktionskosten und Organisationsversagen
- Institutionelle Arrangements zur Gestaltung von Transaktionen
- Organisatorische Auswirkungen auf die Transaktionsabwicklung
- Wahl der transaktionskostenoptimalen Organisationsform
- Kritik und Grenzen der Theorie
- Konzeptionelle Grenzen
- Kritik
- Entwicklungsrichtungen der Theorie
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit einer umfassenden Betrachtung der Transaktionskostentheorie. Sie analysiert die theoretische Einordnung der Theorie, definiert ihren Rahmen und ihre Zielsetzung. Zudem beleuchtet sie das Markt-Hierarchie-Paradigma als zentralen Theorierahmen und behandelt die Probleme ökonomischer Leistungsbeziehungen in verschiedenen institutionellen Koordinationsformen. Darüber hinaus werden die institutionellen Arrangements zur Gestaltung von Transaktionen und deren Auswirkungen auf die Transaktionsabwicklung diskutiert. Die Arbeit analysiert die Wahl der transaktionskostenoptimalen Organisationsform in Abhängigkeit von den Charakteristika der Transaktion und den institutionellen Arrangements. Abschließend wird die Theorie konzeptionell kritisiert und ihre Grenzen betrachtet.
- Einordnung und Genese der Transaktionskostentheorie
- Das Markt-Hierarchie-Paradigma und seine Implikationen
- Determinanten für Transaktionskosten und Organisationsversagen
- Institutionelle Arrangements und ihre Auswirkungen auf Transaktionen
- Wahl der transaktionskostenoptimalen Organisationsform
Zusammenfassung der Kapitel
- Das erste Kapitel bietet eine Einordnung und Genese der Transaktionskostentheorie (,Transaction-Costs-Economics' - TCE) als Teil der Neuen Institutionenökonomik. Es beleuchtet die wegweisenden Arbeiten von Commons und Coase und die Weiterentwicklung der Theorie durch Williamson.
- Im zweiten Kapitel wird der definitorische Rahmen und die Zielsetzung der Theorie dargelegt. Es werden die grundlegenden Annahmen und die Problematik ökonomischer Organisation als Vertragsproblem mit den daraus resultierenden Kosten beleuchtet.
- Kapitel drei behandelt das Markt-Hierarchie-Paradigma als zentralen Theorierahmen. Es untersucht die Determinanten für Transaktionskosten und Organisationsversagen sowie die institutionellen Arrangements zur Gestaltung von Transaktionen und deren Auswirkungen auf die Transaktionsabwicklung.
- Kapitel vier befasst sich mit der Wahl der transaktionskostenoptimalen Organisationsform in Abhängigkeit von den Charakteristika der Transaktion und den institutionellen Arrangements.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schwerpunkte der Arbeit sind: Transaktionskostentheorie, Neue Institutionenökonomik, Markt-Hierarchie-Paradigma, Transaktionskosten, Organisationsversagen, institutionelle Arrangements, Vertragsproblem, Koordinationsmechanismen, institutionelle Organisationsmuster, ökonomische Leistungsbeziehungen, Transaktionsabwicklung, transaktionskostenoptimale Organisationsform.
Häufig gestellte Fragen zur Transaktionskostentheorie
Was ist der zentrale Gegenstand der Transaktionskostentheorie (TCE)?
Die Transaktionskostentheorie (Transaction-Costs-Economics) untersucht die Kosten, die bei der Abwicklung von Transaktionen entstehen, und analysiert, welche institutionellen Arrangements (Markt oder Hierarchie) am effizientesten sind.
Wer sind die wichtigsten Wegbereiter der Theorie?
Die Theorie basiert auf den wegweisenden Arbeiten von Commons und Coase und wurde maßgeblich durch Oliver E. Williamson weiterentwickelt.
Was beschreibt das Markt-Hierarchie-Paradigma?
Es dient als zentraler Theorierahmen, um zu entscheiden, ob eine Leistung über den freien Markt bezogen oder innerhalb einer hierarchischen Organisationsstruktur (Unternehmen) erstellt werden sollte.
Welche Faktoren beeinflussen die Höhe der Transaktionskosten?
Die Transaktionskosten hängen von den Charakteristika der Transaktion (z. B. Spezifität, Unsicherheit, Häufigkeit) und den gewählten institutionellen Arrangements ab.
Gibt es Kritik an der Transaktionskostentheorie?
Ja, die Theorie weist konzeptionelle Grenzen auf. Kritikpunkte betreffen oft die einseitige Fokussierung auf Kosten sowie die Annahmen über menschliches Verhalten wie Opportunismus.
- Quote paper
- Dipl.-Kfm. Ingo Schwartzer (Author), 2006, Die Transaktionskostentheorie im Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82043