Der Begriff Motivation ist vieldeutig und komplex.
Auf den lateinischen Ursprung motivum „Ursache, Antrieb, Beweggrund“ zurückführend, versteht man unter Motivation das Gestimmtsein, die innere Bereitschaft für ein Motiv. Demnach beschreibt Motivation in der Psychologie einen Zustand, der eine aktive Verhaltensweise des Individuums zu erklären versucht. Das Warum?. Im deutschen Sprachgebrauch hinkt die Verwendung dieses Wortes insofern, dass man vom englischen Wort Motivation ausgehend, keine deutliche Trennung zum Terminus Motivierung, die letztendlich durch die Endung >ung< den Ablauf eines Geschehens kennzeichnet, vornimmt. Das heißt, dass die übliche Sprachverwendung die Eigensteuerung des Individuums mit der Fremdsteuerung im Unternehmen gleichsetzt. Unter Motivation wird also auch das Erzeugen, Erhalten und Steigern der Verhaltensbereitschaft der Mitarbeiter durch den Vorgesetzten bzw. durch Anreize verstanden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Differenzierte Betrachtungsweise des Begriffs "Motivation"
- Geschichte der Motivation und die wichtigsten Motivationstheorien
- Paradigmenwechsel in der Unternehmenskultur
- Hauptteil
- Arbeitsmotivation von Mitarbeitern am Beispiel eines Mittelstandsunternehmens
- Schlussteil
- Résumé
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Motivation von Mitarbeitern in einem deutschen Mittelstandsunternehmen. Sie analysiert die Entwicklung der Motivationstheorien und ihre Bedeutung im Kontext der modernen Arbeitswelt. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie sich die Arbeitsmotivation von Mitarbeitern im Laufe der Zeit verändert hat und welche Faktoren die Motivation der Mitarbeiter beeinflussen.
- Der Begriff der Motivation und seine unterschiedlichen Bedeutungen
- Die Entwicklung der wichtigsten Motivationstheorien
- Der Einfluss von Organisationsstrukturen und Arbeitsgestaltung auf die Mitarbeitermotivation
- Die Rolle der sozialen Anerkennung und der Arbeitsgruppenmotivation
- Die Bedeutung von autonomen Arbeitsformen und der intrinsischen Motivation
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung führt in das Thema "Motivation" ein und definiert den Begriff sowie seine Relevanz für die Arbeitswelt. Sie beleuchtet die historische Entwicklung der Motivationstheorien und den Paradigmenwechsel in der Unternehmenskultur.
- Der Hauptteil der Arbeit konzentriert sich auf die Arbeitsmotivation von Mitarbeitern am Beispiel eines deutschen Mittelstandsunternehmens. Er analysiert die Auswirkungen verschiedener Organisationsformen, Arbeitsgestaltung und Arbeitsbedingungen auf die Motivation der Mitarbeiter.
Schlüsselwörter
Motivation, Arbeitsmotivation, Motivationstheorien, Arbeitsgestaltung, Organisationsstrukturen, Unternehmenskultur, Mittelstandsunternehmen, soziale Anerkennung, intrinsische Motivation, Arbeitsgruppen, Human-Relations-Bewegung, Taylorismus.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Motivation und Motivierung?
Motivation beschreibt den inneren Zustand und die Eigensteuerung des Individuums, während Motivierung die gezielte Fremdsteuerung durch Vorgesetzte oder Anreize bezeichnet.
Was versteht man unter intrinsischer Motivation?
Intrinsische Motivation ist der Antrieb, eine Tätigkeit um ihrer selbst willen auszuführen, etwa aus Interesse, Freude oder persönlichem Anspruch, unabhängig von äußeren Belohnungen.
Welchen Einfluss hatte der Taylorismus auf die Arbeitsmotivation?
Der Taylorismus setzte auf strikte Arbeitsteilung und rein monetäre Anreize, was langfristig oft zu Demotivation führte und durch die Human-Relations-Bewegung abgelöst wurde.
Warum sind autonome Arbeitsformen wichtig für moderne Unternehmen?
Autonomie fördert die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Mitarbeiter, was in der modernen Arbeitswelt als wesentlicher Faktor für hohe Arbeitsmotivation gilt.
Wie beeinflusst die Arbeitsgruppe die Motivation des Einzelnen?
Soziale Anerkennung innerhalb einer Gruppe und ein positives Teamklima können die individuelle Leistungsbereitschaft erheblich steigern oder bei Konflikten senken.
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- Angelika Mennad (Author), 2004, Das Kapital des Unternehmens - Der Mensch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80876