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Die unterschiedliche Sicht der Multilateral Force in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland als Ausdruck verschiedener nationaler Rollenkonzepte

Titel: Die unterschiedliche Sicht der Multilateral Force in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland als Ausdruck verschiedener nationaler Rollenkonzepte

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2006 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kai Posmik (Autor:in)

Politik - Thema: Deutsche Außenpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das unterschiedliche Verhalten beider Staaten wird als Funktion verschiedener nationaler Rollenkonzepte verstanden. Es handelt sich also um eine konstruktivistische Perspektive.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die Rollentheorie als Analyseinstrument von Außenpolitik
  • Deutsches und französisches Rollenkonzept
    • ,,Umkehr zur Humanität“ – Zivilmacht Deutschland
    • ,,Independence, Grandeur, Rang, Gloire“ – Die residuale Weltmacht Frankreich
  • Das NATO-Projekt der atomaren Multilateral Force (MLF)
    • Historischer Kontext
    • MLF und deutsche Rolle
    • MLF und französische Rolle
  • Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit analysiert die unterschiedlichen Positionen Frankreichs und der Bundesrepublik Deutschland zum NATO-Projekt der Multilateral Force (MLF) im Kontext der deutschen und französischen nationalen Rollenkonzepte. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern die spezifischen Rollenverständnisse beider Staaten die jeweilige Bewertung der MLF beeinflusst haben.

  • Die Rolle der Rollentheorie als Instrument der Außenpolitik-Analyse
  • Die nationale Rollenkonzeption Deutschlands als „Zivilmacht“
  • Die nationale Rollenkonzeption Frankreichs als „residuelle Weltmacht“
  • Die MLF im Kontext der deutsch-französischen Beziehungen
  • Die Bedeutung von Normen, Werten und Ideen in der Außenpolitik

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Forschungsfrage sowie die methodische Herangehensweise vor. Sie beleuchtet den Hintergrund der deutsch-französischen Beziehungen im Kontext des Kalten Krieges und die Herausforderungen, die sich durch das MLF-Projekt ergaben. Der zweite Abschnitt widmet sich der Rollentheorie als Analyseinstrument von Außenpolitik. Hier werden die grundlegenden Prinzipien und die Anwendungsmöglichkeiten der Rollentheorie erläutert, sowie die Unterscheidung zwischen „ego-part“ und „alter-part“ erläutert.

Das dritte Kapitel untersucht die deutschen und französischen Rollenkonzepte im Detail. Es wird die Rolle Deutschlands als „Zivilmacht“ im Kontext der Nachkriegsordnung und die Rolle Frankreichs als „residuelle Weltmacht“ analysiert. Der vierte Abschnitt widmet sich dem NATO-Projekt der MLF. Hier werden die historischen Hintergründe des Projekts und die politischen Ziele der beteiligten Staaten dargestellt. Es wird außerdem untersucht, welche Rolle die MLF für Deutschland und Frankreich einnehmen sollte.

Schlüsselwörter

Die Arbeit fokussiert auf die Themen der nationalen Rollenkonzepte, Außenpolitik, Rollentheorie, Multilateral Force (MLF), Deutsch-Französische Beziehungen, Kalter Krieg, Zivilmacht, Residuale Weltmacht, Normen, Werte und Ideen. Die Studie analysiert die unterschiedlichen Perspektiven Deutschlands und Frankreichs auf die MLF und versucht, diese Unterschiede mit den spezifischen nationalen Rollenverständnissen beider Staaten in Verbindung zu bringen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptthema der Hausarbeit über die Multilateral Force (MLF)?

Die Arbeit analysiert die unterschiedlichen Positionen Frankreichs und Deutschlands zum NATO-Projekt der Multilateral Force (MLF) basierend auf ihren jeweiligen nationalen Rollenkonzepten.

Welches Rollenkonzept wird Deutschland in der Arbeit zugeschrieben?

Deutschland wird als „Zivilmacht“ charakterisiert, deren Handeln stark durch die „Umkehr zur Humanität“ und die Einbindung in die Nachkriegsordnung geprägt ist.

Wie wird das nationale Rollenkonzept Frankreichs definiert?

Frankreich wird als „residuelle Weltmacht“ beschrieben, deren Außenpolitik durch Begriffe wie Unabhängigkeit, Grandeur, Rang und Gloire geleitet wird.

Welche methodische Perspektive nimmt die Arbeit ein?

Es handelt sich um eine konstruktivistische Perspektive, die das Verhalten von Staaten als Funktion ihrer nationalen Rollenkonzepte versteht.

Was war die Multilateral Force (MLF) im historischen Kontext?

Die MLF war ein NATO-Projekt zur Schaffung einer atomaren Streitmacht, das während des Kalten Krieges für Spannungen und unterschiedliche Bewertungen innerhalb des Bündnisses sorgte.

Warum ist die Rollentheorie für diese Analyse wichtig?

Die Rollentheorie dient als Analyseinstrument, um zu erklären, wie Normen, Werte und Ideen die Außenpolitik von Staaten beeinflussen und zu unterschiedlichen Bewertungen desselben Projekts führen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die unterschiedliche Sicht der Multilateral Force in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland als Ausdruck verschiedener nationaler Rollenkonzepte
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften)
Veranstaltung
Grenzen und Spielräume deutscher Außen- und Sicherheitspolitik
Note
1,0
Autor
Kai Posmik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
22
Katalognummer
V80296
ISBN (eBook)
9783638873413
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sicht Multilateral Force Frankreich Bundesrepublik Deutschland Ausdruck Rollenkonzepte Grenzen Spielräume Außen- Sicherheitspolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kai Posmik (Autor:in), 2006, Die unterschiedliche Sicht der Multilateral Force in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland als Ausdruck verschiedener nationaler Rollenkonzepte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80296
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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