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Erklärungsmodelle des Wahlverhaltens

Titre: Erklärungsmodelle des Wahlverhaltens

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 12 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Christoph Egen (Auteur)

Politique - Méthodes, Recherche
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Die politische Wahl ist uns seit der Antike ein Begriff. Sie diente und dient vor allem der Legitimität politischer Akteure durch das wahlberechtigte Volk, ermöglicht den wahlberechtigten Bürgern Einfluss auf die politische „Linie“ auszuüben und schafft ein Kontrollmechanismus gegenüber Machtmissbrauch von Seiten der Politiker. Über einen langen Zeitraum beschränkte sich das Wahlrecht auf eine relativ kleine Gruppe, die durch bestimmte Merkmale wie Geschlecht, Besitz oder Abstammung gekennzeichnet war (vgl. Arzheimer/Falter 2003: 553). Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde das Wahlrecht in vielen Staaten auf immer größere Teile der Gesamtbevölkerung ausgedehnt . Aber nicht jeder Staat, der seine wahlberechtigen Bürger zur Wahl schreiten lässt, ist nach unserem heutigen Verständnis eine Demokratie; Repräsentanten ehemaliger Ostblockstaaten, aber auch heutiger östlicher Staaten wurden und werden „demokratisch“ gewählt – sind es aus unserer Sicht allerdings nicht zwangsläufig; denn das Wahlverfahren stellt eine weitere Bestimmungsgröße für demokratische Qualität dar.
Um die Beweggründe von Menschen, warum sie wen wählen, haben sich erstmals anfang des 20. Jahrhunderts Wissenschaftler beschäftigt; inzwischen zählt die Wahlforschung zu den am höchsten entwickelten Teilbereichen der Politikwissenschaft (vgl. Eith/Mielke 1996: 278)

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Zur Bedeutung politischer Wahlen
  • 2. Geschichte und Grundfragen der Wählerverhaltensforschung
  • 3. Theoretische Ansätze Modelle des Wählerverhaltens
    • 3.1. Expressive Erklärungsansätze
      • 3.1.1. Soziologischer Ansatz (Columbia School) – 1940
      • 3.1.2. Cleavage-Theorie (Lipset/Rokkan) – 1967
      • 3.1.3. Sozialpsychologischer Ansatz (Michigan School) – 1954
    • 3.2. Instrumentelle Erklärungsansätze
      • 3.2.1. Theorie des rationalen Wählers (Downs) - 1957
      • 3.2.2. Theorie retrospektiver Wahlentscheidung (Key; Fiorina) – 1966/1981
  • 4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Erforschung des Wahlverhaltens. Ziel ist es, die wichtigsten Modelle und Theorien des Wahlverhaltens zu erläutern und einen Überblick über die Entwicklung dieses Forschungsfeldes zu geben. Dabei werden sowohl expressive als auch instrumentelle Erklärungsansätze betrachtet.

  • Soziologische und sozialpsychologische Ansätze zur Erklärung des Wahlverhaltens
  • Die Rolle von Gruppenzugehörigkeit und sozialer Determiniertheit beim Wahlverhalten
  • Instrumentelle Modelle wie die Theorie des rationalen Wählers und die Theorie retrospektiver Wahlentscheidung
  • Historische Entwicklung der Wahlforschung und ihre Bedeutung für die politische Wissenschaft
  • Die Bedeutung von Wahlen für demokratische Prozesse und die Legitimität politischer Akteure

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 widmet sich der Bedeutung politischer Wahlen in demokratischen Gesellschaften. Es wird die historische Entwicklung des Wahlrechts und die Rolle von Wahlen für die Legitimation politischer Macht dargestellt. Kapitel 2 befasst sich mit der Geschichte und den Grundfragen der Wählerverhaltensforschung. Es werden verschiedene Definitionsansätze von Wahlforschung vorgestellt und die Entwicklung dieses Forschungsfeldes von den ersten empirischen Studien bis zur heutigen Situation beleuchtet. Kapitel 3 analysiert verschiedene theoretische Ansätze des Wählerverhaltens. Es werden expressive Erklärungsansätze wie der soziologische Ansatz (Columbia School) und der sozialpsychologische Ansatz (Michigan School) sowie instrumentelle Erklärungsansätze wie die Theorie des rationalen Wählers und die Theorie retrospektiver Wahlentscheidung vorgestellt und ihre Bedeutung für das Verständnis des Wahlverhaltens diskutiert.

Schlüsselwörter

Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen der Wählerverhaltensforschung, darunter Soziologische Ansätze, Sozialpsychologische Ansätze, Expressive Erklärungsansätze, Instrumentelle Erklärungsansätze, Theorie des rationalen Wählers, Retrospektive Wahlentscheidung, Gruppenzugehörigkeit, Soziale Determiniertheit, Wahlpropaganda, Wahlforschung, Wahlverhalten, Politische Wahlen, Demokratie.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der soziologische Ansatz der Columbia School?

Dieser Ansatz besagt, dass das Wahlverhalten stark durch die soziale Gruppenzugehörigkeit (Religion, Schicht, Wohnort) determiniert ist.

Was unterscheidet die Michigan School vom soziologischen Ansatz?

Die Michigan School betont sozialpsychologische Faktoren, insbesondere die langfristige Parteiidentifikation als zentralen Faktor der Wahlentscheidung.

Was besagt die Theorie des rationalen Wählers (Anthony Downs)?

Wähler treffen eine rationale Entscheidung basierend auf einem Kosten-Nutzen-Vergleich der Parteiprogramme für ihren persönlichen Vorteil.

Was ist die Cleavage-Theorie?

Die Theorie von Lipset und Rokkan erklärt Parteisysteme durch historische Konfliktlinien in der Gesellschaft, wie etwa Arbeit vs. Kapital oder Kirche vs. Staat.

Was versteht man unter retrospektiver Wahlentscheidung?

Wähler bewerten primär die vergangene Leistung einer Regierung und entscheiden basierend auf diesem Rückblick, ob sie diese wiederwählen.

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Résumé des informations

Titre
Erklärungsmodelle des Wahlverhaltens
Université
University of Hannover  (Institut für Politische Wissenschaft)
Note
2,0
Auteur
Christoph Egen (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
12
N° de catalogue
V79954
ISBN (ebook)
9783638857529
ISBN (Livre)
9783640522842
Langue
allemand
mots-clé
Erklärungsmodelle Wahlverhaltens
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christoph Egen (Auteur), 2007, Erklärungsmodelle des Wahlverhaltens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79954
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Extrait de  12  pages
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