Schwerpunkt der (Pro-)Seminararbeit sind der Aufbau des Schulwesens und der Ablauf und die Inhalte des Unterrichts. Es wird auch auf die Geschichte des römischen Unterrichtswesens eingegangen. Einbezogen werden Erkenntnisse aus Alter Geschichte, Klassischer Philologie, Papyrologie und Pädagogik.
Wie viele andere Dinge haben die Römer auch die griechische, eigentlich die hellenistische Erziehung übernommen und zwar in der Art, wie sie sich seit der Sophistik durchzusetzen begann, laut Arnold kann man die Sophisten als die ersten Pädagogen bezeichnen. Nach der Sophistik lag der Schwerpunkt nicht mehr im sportlichen Bereich, sondern in der geistigen Bildung. Die Rhetorik war ein bedeutender Faktor, den Menschen im Sinn der Sophistik d. h. einem gebildeten Staatsmann, zu erziehen. Daher war die Grammatik eine wichtige Vorbildung für den Redner, eine genaue Kenntnis der Sprache und der Literatur war von großem Nutzen.
Inhaltsverzeichnis
- Die altrömische Erziehung
- Erziehung unter griechischem Einfluss
- Lateinische Schulen
- Sprachenfrage
- Unterricht
- Elementarschulwesen
- Höhere Schule
- Hochschulunterricht
- Das erzieherische Werk Roms
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text untersucht die Entwicklung der Erziehung im antiken Rom, wobei der Fokus auf den Einfluss der griechischen Kultur und Bildung gelegt wird. Er beleuchtet die unterschiedlichen Phasen der römischen Erziehung, von der traditionellen Erziehung im Familienkreis bis hin zur Einführung des griechischen Bildungssystems.
- Traditionelle römische Erziehung im Familienkreis
- Einfluss der griechischen Kultur und Bildung
- Entwicklung der römischen Schulsysteme
- Rolle der Sprache und Rhetorik
- Das erzieherische Erbe des Römischen Reiches
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Die altrömische Erziehung: Dieses Kapitel beleuchtet die traditionelle römische Erziehung, die stark auf die Werte des "mos maiorum" basierte. Es beschreibt die Rolle der Familie, insbesondere des Vaters, in der Erziehung der Kinder.
- Kapitel 2: Erziehung unter griechischem Einfluss: Dieses Kapitel beschreibt die Übernahme griechischer Bildungsideen und -methoden durch die Römer. Es behandelt die Rolle griechischer Hauslehrer und die Verbreitung der griechischen Sprache und Rhetorik in Rom.
- Kapitel 3: Lateinische Schulen: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Entwicklung von lateinischen Schulen in Rom. Es beschreibt die unterschiedlichen Schulformen und die Inhalte des Unterrichts.
- Kapitel 4: Sprachenfrage: Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung der Sprache und Rhetorik in der römischen Erziehung. Es beschreibt die Diskussionen und Kontroversen um die Verwendung der griechischen Sprache und die Rolle der Rhetorik.
- Kapitel 5: Unterricht: Dieses Kapitel beschreibt die unterschiedlichen Ebenen des römischen Schulwesens. Es behandelt die Elementarschulwesen, die höhere Schule und den Hochschulunterricht.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieses Textes sind: Römische Erziehung, "mos maiorum", griechische Bildung, Hellenismus, Lateinische Schulen, Rhetorik, Elementarschulwesen, Höhere Schule, Hochschulunterricht, Sprachenfrage, erzieherisches Werk Roms.
Häufig gestellte Fragen
Wie sah die altrömische Erziehung ursprünglich aus?
Sie fand primär im Familienkreis statt, war streng und basierte auf den Werten des "mos maiorum" (Sitten der Vorfahren).
Welchen Einfluss hatte Griechenland auf die römische Schule?
Die Römer übernahmen das hellenistische Bildungssystem, den Fokus auf geistige Bildung, Rhetorik und die Nutzung griechischer Hauslehrer.
Was lernten Kinder in der Elementarschule?
Die Schwerpunkte lagen auf Lesen, Schreiben und einfachem Rechnen.
Warum war Rhetorik so wichtig?
Rhetorik war die Grundvoraussetzung für eine Karriere als Staatsmann oder Redner, um in der Politik und vor Gericht erfolgreich zu sein.
Wer waren die Sophisten?
Sie gelten als die ersten professionellen Pädagogen, die gegen Entgelt Wissen in Rhetorik und geistiger Bildung vermittelten.
- Arbeit zitieren
- Brigitte Ecker (Autor:in), 2006, Schule und Erziehung im antiken Rom, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79590