ERZÄHLUNG: Der Hungerkünstler. von Franz Kafka. Inhalt der Arbeit:
Es geht um das Spannungsfeld zwischen individueller Wahrnehmung des Hungerkünstlers und der durch das Publikum und dem Zirkusimpressario repräsentierten Außenwelt. Damit in Zusammenhang soll der Wunsch des Hungerkünstler nach Autonomie gebracht werden und seine daraus resultierende Isolation.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Essen und gesellschaftliche Ordnung
- Individualität und soziale Ordnung in der Erzählung "Der Hungerkünstler"
- Kunst oder exponiertes Objekt
- Randposition des Hungerkünstlers und zunehmende Entgrenzung
- Existentielle Dimension des Hungerns und Tod
- Parallelen zwischen dem Hungerkünstler und Kafka
- Inkorporiertes Hungern, Schreiben und Scheitern
- Zusammenfassende Betrachtungen: Hungern und Schreiben
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Untersuchung befasst sich mit dem Spannungsfeld zwischen der individuellen Wahrnehmung des Hungerkünstlers und der durch das Publikum und den Zirkus-Impressario repräsentierten Außenwelt. Sie erforscht den Wunsch des Hungerkünstlers nach Autonomie und die daraus resultierende Isolation. Die Analyse zielt darauf ab, die Bedeutung der Kunst des Hungerns und ihren Zusammenhang mit dem Tod des Hungerkünstlers zu beleuchten.
- Die Beziehung zwischen dem Hungerkünstler und seiner Umgebung
- Der Wunsch des Hungerkünstlers nach Autonomie und Selbstbestimmung
- Die Rolle des Hungers in der Kunst und als Metapher für Isolation und Tod
- Die Parallelen zwischen dem Hungerkünstler und Franz Kafka
- Die Bedeutung der körperlichen Dimension in Kafkas Werk
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfragen und die These der Untersuchung vor. Sie argumentiert, dass der Hungerkünstler durch seine Kunst eine Bewegung zu sich selbst vollzieht, die zu Isolation und schließlich zum Tod führt.
- Essen und gesellschaftliche Ordnung: Dieses Kapitel analysiert die Rolle des Essens in der menschlichen Gesellschaft und die daraus resultierende Bedeutung des Hungerkünstlers als Außenseiter. Es werden die gesellschaftlichen Rituale rund um das Essen sowie die Bedeutung von Nahrungsaufnahme für die menschliche Existenz beleuchtet.
- Individualität und soziale Ordnung in der Erzählung "Der Hungerkünstler": Dieser Abschnitt betrachtet die Position des Hungerkünstlers als Randfigur innerhalb der sozialen Ordnung. Er analysiert die Bedeutung seiner Kunst und die wachsende Entgrenzung seiner Existenz. Das Kapitel untersucht auch die existentielle Dimension des Hungerns und seine Verbindung zum Tod.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter der Untersuchung sind: Franz Kafka, "Der Hungerkünstler", Kunst, Körperlichkeit, Hungern, Isolation, Autonomie, gesellschaftliche Ordnung, Wahrnehmung, Tod, Schreiben.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Kafkas Erzählung „Der Hungerkünstler“?
Die Erzählung thematisiert einen Künstler, der das Hungern zur Perfektion treibt, dabei aber auf Unverständnis und Isolation in der Gesellschaft stößt.
Was symbolisiert das Hungern in der Geschichte?
Es steht für das Streben nach Autonomie, künstlerischer Reinheit und die Unfähigkeit, in der gewöhnlichen Welt „Nahrung“ (Sinn) zu finden.
Welche Parallelen gibt es zwischen dem Hungerkünstler und Franz Kafka?
Beide teilen das Gefühl der Isolation, die Askese für die Kunst (das Schreiben) und das existentielle Scheitern an den Erwartungen der Außenwelt.
Warum endet die Kunst des Hungerkünstlers im Tod?
Da der Hungerkünstler keine Nahrung findet, die ihm schmeckt, führt seine radikale Konsequenz zwangsläufig zur physischen Vernichtung.
Wie reagiert das Publikum auf den Hungerkünstler?
Das Publikum sieht ihn anfangs als Sensation, verliert aber später das Interesse, was den Künstler in die völlige Bedeutungslosigkeit und Vergessenheit drängt.
- Quote paper
- Dominik Sarota (Author), 2005, Untersuchungen über das Spannungsfeld zwischen innerer Wahrnehmung und Isolation in Bezug zur "Außenwelt" in Franz Kafkas Erzählung "Der Hungerkünstler", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78763