Die vorliegende Ausarbeitung stellt der vielfachen Ablehnung des Frontalunterrichtes die kritische Frage gegenüber, ob dieser wirklich eine ineffektive und oppressive Sozialform ist, dessen Anwendung sich in der modernen Schulpraxis verbietet. Im Sinne eines dialektischen Ansatzes wird eine Abwägung des Für und Wider dieser Unterrichtsform erfolgen, insofern setzt die Arbeit auf eine wertende Reflexion der Argumente, nicht auf eine, auf empirischen Daten basierende Untersuchung.
Die Abhandlung wird zunächst den Begriff des Frontalunterrichts definieren und seine negative Konnotation erläutern. Danach erfolgt eine Aufzählung der wichtigsten Argumente gegen den Frontalunterricht, denen dann seine Vorteile gegenübergestellt werden. Die anschließende Reflexion setzt sich kritisch mit den Vor- und Nachteilen dieser Sozialform auseinander und mündet dann in das Konzept eines integrierten Frontalunterrichts nach Herbert Gudjons. Abschließend werden auf dieser Basis die Ausgangsfragen nach Legitimation und Pragmatik des Frontalunterrichts beantwortet und Gründe seiner kontroversen Diskussion gesucht.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Vorbemerkung:
- 2. Einleitung
- 3. Hauptteil
- 3.1 Frontalunterricht als Sozialform.....
- 3.2 Argumente gegen den Frontalunterricht..
- 3.2.1 Lehrerorientiertheit
- 3.2.1.1 Mangelnde Schülerorientierung
- 3.2.1.2 Selbstinszenierung der Lehrer, vermeintliches......... Stoffargument, mangelnde Leistungsbereitschaft der Lehrer.............
- 3.2.2 Sachorientiertheit.....
- 3.2.3 Oppressives, demokratiefeindliches Kontrollinstrument
- 3.2.1 Lehrerorientiertheit
- 3.3 Vorteile und Chancen des Frontalunterrichts.......
- 3.3.1 Erfahrungs- und Wissensvorsprung des Lehrers …..\li>
- 3.3.2 Vorteile der Lenkung des Unterrichts durch den Lehrer.
- 3.3.2.1 Vorteile für den Lehrer.
- 3.3.2.2 Vorteile für SuS.
- 3.4 Reflexion.
- 3.4.1 Lehrerorientiertheit.
- 3.4.2 Sachorientiertheit.....
- 3.4.3 Oppressives, demokratiefeindliches Kontrollinstrument
- 3.5 Fazit - Das Konzept des integrierten Frontalunterrichts ..
- 4.) Ergebnis und Ausblick auf die Gründe der Kontoversität der Diskussion
- 5. Literaturverzeichnis ......
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Ausarbeitung untersucht die Kritik am Frontalunterricht und hinterfragt, ob er tatsächlich eine ineffektive und oppressive Sozialform darstellt. Sie verfolgt einen dialektischen Ansatz und wägt Argumente für und gegen den Frontalunterricht ab. Die Arbeit zielt darauf ab, das Konzept des integrierten Frontalunterrichts nach Herbert Gudjons zu beleuchten und die Legitimität und Pragmatik dieser Unterrichtsform zu diskutieren.
- Definition und Kritik des Frontalunterrichts
- Argumente gegen den Frontalunterricht, wie Lehrerorientierung, Sachorientierung und Oppression
- Vorteile und Chancen des Frontalunterrichts, insbesondere der Erfahrungsvorsprung des Lehrers und die Vorteile der Lenkung des Unterrichts
- Reflexion der Vor- und Nachteile des Frontalunterrichts
- Das Konzept des integrierten Frontalunterrichts nach Herbert Gudjons
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Vorbemerkung, die den Begriff „Lehrer“ und die Abkürzung „SuS“ definiert. Anschließend wird in der Einleitung die kontroverse Diskussion um den Frontalunterricht im Rahmen eines nacherzählenden Referates dargestellt und die Methodik der Ausarbeitung erläutert. Die Hauptteil befasst sich mit der Definition und Kritik des Frontalunterrichts, den Argumenten gegen ihn, seinen Vorteilen und einer Reflexion der Vor- und Nachteile. Abschließend wird das Konzept des integrierten Frontalunterrichts nach Herbert Gudjons vorgestellt und die Legitimität und Pragmatik dieser Unterrichtsform diskutiert. Die Ausarbeitung endet mit einem Ergebnis und einem Ausblick auf die Gründe der kontroversen Diskussion um den Frontalunterricht.
Schlüsselwörter
Frontalunterricht, Sozialform, Lehrerorientierung, Sachorientiertheit, Oppression, Vorteile, Chancen, Reflexion, Integrierter Frontalunterricht, Herbert Gudjons, Legitimität, Pragmatik.
Häufig gestellte Fragen
Ist Frontalunterricht heute noch zeitgemäß?
Die Arbeit untersucht dialektisch die Vor- und Nachteile und stellt das Konzept des „integrierten Frontalunterrichts“ als legitimen Bestandteil moderner Schulpraxis vor.
Was sind die Hauptargumente gegen Frontalunterricht?
Kritiker bemängeln die starke Lehrerorientierung, die mangelnde Schüleraktivierung sowie den Vorwurf, er sei ein oppressives und demokratiefeindliches Kontrollinstrument.
Welche Vorteile bietet diese Unterrichtsform?
Vorteile sind der effektive Wissenstransfer durch den Erfahrungsvorsprung des Lehrers, die klare Strukturierung des Stoffes und die Entlastung der Schüler bei komplexen Themen.
Was bedeutet „integrierter Frontalunterricht“ nach Herbert Gudjons?
Es ist eine Form des Unterrichts, die Frontalphasen sinnvoll mit offenen Lernformen (wie Gruppenarbeit) kombiniert, anstatt sie komplett abzulehnen.
Warum wird Frontalunterricht oft negativ konnotiert?
Die negative Sichtweise rührt oft von veralteten, rein autoritären Unterrichtsmodellen her, die moderne pädagogische Erkenntnisse zur Schülerorientierung vernachlässigten.
- Arbeit zitieren
- Dipl.Jurist Marco Sievers (Autor:in), 2005, Frontalunterricht - Eine ineffektive und oppressive Sozialform?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76040