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Textsorte Lebenslauf - ein interkultureller Vergleich - an Beispielen des Deutschen und des Französischen

Titel: Textsorte Lebenslauf - ein interkultureller Vergleich - an Beispielen des Deutschen und des Französischen

Hausarbeit , 2007 , 31 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Matthias Zschieschang (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit hat die an Beispielen des Deutschen und des Französischen durchgeführte Analyse der Textsorte Lebenslauf aus interkultureller Sicht zum Gegenstand. Dabei wird die enge Relation zwischen der Textsorte Lebenslauf und der Fachtextsorte Berufsbewerbung berücksichtigt. Zunächst möchte im zweiten Kapitel meine Intentionen zur Wahl dieses Themas schildern und erläutern, warum ich es für wichtig erachte, sich mit der Thematik des interkulturellen Textsortenvergleichs, insbesondere der Textsorte Lebenslauf, auseinanderzusetzten. Das dritte Kapitel stellt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Thema Lebenslauf und Berufsbewerbung dar. Den zentralen Bestandteil der Arbeit bilden die Kapitel fünf und sechs, in denen eine einzelkulturelle Untersuchung der Textsortenkonventionen im Hinblick auf außersprachliche, textorganisatorische bzw. makrostrukturelle und formale Aspekte vorgenommen wird. Das Ziel des kontrastiven Textsortenvergleichs und damit das Ziel dieser Arbeit soll es sein, relevante Unterschiede und Gemeinsamkeiten der charakteristischen Textsortenmerkmale aufzuzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Begründung für die Wahl des thematischen Schwerpunktes

III. Aktueller Forschungsstand

IV. Das Untersuchungsmaterial

V. Der deutsche Lebenslauf

V.1. Außersprachliche Aspekte

V.2. Textorganisatorische Aspekte

V.3. Formale Aspekte

VI. Analyse des französischen Lebenslaufs

VI.1. Außersprachliche Aspekte

VI.2. Textorganisatorische Aspekte

VI.3. Formale Aspekte

VII. Zusammenfassender Vergleich

VIII. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt auf einen kontrastiven Vergleich der Textsorte Lebenslauf zwischen dem Deutschen und dem Französischen ab, um relevante Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Fachtextsorte Berufsbewerbung aufzuzeigen und interkulturelle Schreibkonventionen zu verdeutlichen.

  • Interkulturelle Textsortenanalyse als Beitrag zur Kompetenzsteigerung
  • Strukturelle Untersuchung von Lebensläufen im deutschen und französischen Kontext
  • Bedeutung von Ratgeberliteratur und Forschungsstand für die Textsortenkonventionen
  • Unterschiede in der formalen Gestaltung und typographischen Darstellung
  • Die Rolle der Berufsbewerbung und Arbeitsmarktsituation in beiden Ländern

Auszug aus dem Buch

V.1. Außersprachliche Aspekte

Die Funktion der Textsorte Lebenslauf lässt sich nur bestimmen, wenn man ihre Einbettung in die Fachtextsorte Berufsbewerbung beachtet. Nach Göpferich ist die Fachtextsorte Berufsbewerbung hinsichtlich „spezieller Textfunktionen“ als argumentativer bzw. persuasiver Text einzuordnen. Unter argumentativen und persuasiven Texten versteht Göpferich solche Texte, die „eine Entscheidung herbeiführen entweder im Bereich des Denkens oder des Handelns.“ Die primäre Absicht des Bewerbers ist es, den Leser von der Eignung für die zu besetzende Stelle zu überzeugen und die Einladung zu einem persönlichen Gespräch zu erhalten. Da die Textsorte Lebenslauf eine Subtextsorte der Berufsbewerbung ist, dient sie in erster Linie auch dem übergeordneten Zweck der Werbung. Innerhalb des Textsortenverbundes übernimmt sie allerdings eine besondere Funktion: die dokumentarische Darstellung der Lebensabschnitte und der beruflichen Entwicklung des Bewerbers. Die Textsorte Lebenslauf hat demnach eine Mitteilungsfunktion und zählt innerhalb des Textsortenverbundes zu den informativen Texten.

Der Lebenslauf kann als „einseitig gerichtet“ beschrieben werden. Das heißt, er wird von einem Bewerber verfasst, um von einem Personalchef rezipiert zu werden. Meist liegt den Personalverantwortlichen eine große Anzahl an Bewerbungen vor. Die Rezeption der Bewerbungsunterlagen erfolgt also häufig unter enormem Zeitdruck. Aus diesem Grund sollte sich der Bewerber bemühen, nur die wichtigsten Informationen zusammenfassend und übersichtlich darzustellen. Die Ratgeberliteratur empfiehlt den Umfang des Lebenslaufs auf zwei bis maximal drei Seiten zu begrenzen, denn aufgrund der begrenzten Zeit für die Bewerberauswahl kann die Länge des Lebenslaufs unter Umständen schon ein Auswahlkriterium des Personalchefs sein.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung definiert den Gegenstand der Untersuchung, den interkulturellen Vergleich der Textsorte Lebenslauf im Deutschen und Französischen, und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.

II. Begründung für die Wahl des thematischen Schwerpunktes: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Untersuchung im Kontext der Berufsbewerbung und die Eignung der Textsorte Lebenslauf für interkulturelle Vergleiche.

III. Aktueller Forschungsstand: Der Überblick zeigt auf, dass wissenschaftlich fundierte linguistische Literatur zum Thema Lebenslauf kaum vorhanden ist und die Forschung maßgeblich auf Ratgeberliteratur basiert.

IV. Das Untersuchungsmaterial: Das Kapitel beschreibt das für die Analyse verwendete Textkorpus, das aus realen Lebensläufen von Berufsbewerbern gewonnen wurde.

V. Der deutsche Lebenslauf: Hier werden die außersprachlichen, textorganisatorischen und formalen Konventionen des deutschen Lebenslaufs detailliert analysiert und deren strenger, oft formularähnlicher Charakter aufgezeigt.

VI. Analyse des französischen Lebenslaufs: Die Untersuchung des französischen C.V. beleuchtet die im Vergleich zum Deutschen deutlich höhere Variabilität und die Betonung von Individualität und Kreativität.

VII. Zusammenfassender Vergleich: Dieses Kapitel stellt die wesentlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten gegenüber, insbesondere hinsichtlich der Funktionen und der formalen Standards beider Sprachen.

VIII. Resümee: Das Resümee zieht ein Fazit über die Bedeutung der interkulturellen Kenntnisse für die erfolgreiche Bewerbung im Ausland und empfiehlt eine stärkere Einbindung des Themas im Unterricht.

Schlüsselwörter

Lebenslauf, Berufsbewerbung, interkultureller Vergleich, Textsortenanalyse, Curriculum Vitae, Schreibkonventionen, Deutschland, Frankreich, Bewerbungsunterlagen, Arbeitsmarktsituation, Sprachdidaktik, Textorganisatorische Aspekte, Formale Konventionen, Fachsprache, Berufspraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den kontrastiven Vergleich der Textsorte Lebenslauf zwischen dem Deutschen und dem Französischen aus interkultureller Sicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Analyse von Textsortenkonventionen, der Vergleich von beruflichen Bewerbungspraktiken in Deutschland und Frankreich sowie die didaktische Bedeutung im Deutschunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, relevante Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Gestaltung und den formalen Anforderungen von Lebensläufen aufzuzeigen, um Bewerbern eine Hilfestellung für das jeweils andere kulturelle Umfeld zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine kontrastive Textsortenanalyse auf Basis eines Textkorpus aus realen Bewerbungsunterlagen durchgeführt, gestützt durch eine Auswertung vorhandener Ratgeberliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl der deutsche als auch der französische Lebenslauf hinsichtlich ihrer außersprachlichen, textorganisatorischen und formalen Aspekte detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Lebenslauf, Berufsbewerbung, interkultureller Vergleich, Textsortenkonventionen und Bewerbungsunterlagen.

Warum spielt die Kreativität im französischen C.V. eine größere Rolle als im deutschen Lebenslauf?

Da in Frankreich die Initiativbewerbung dominiert, muss der Bewerber durch ein individuell und kreativ gestaltetes C.V. auffallen, während im Deutschen eher standardisierte, formale Konventionen erwartet werden.

Was zeichnet die Form des deutschen Lebenslaufs aus?

Der deutsche Lebenslauf ist stark an der Textsorte Formular orientiert, zeichnet sich durch eine standardisierte tabellarische Anordnung und eine obligatorische Unterschrift aus.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Textsorte Lebenslauf - ein interkultureller Vergleich - an Beispielen des Deutschen und des Französischen
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Fachsprachen und Fachkommunikation im Deutschunterricht
Note
1,0
Autor
Matthias Zschieschang (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
31
Katalognummer
V74972
ISBN (eBook)
9783638744836
ISBN (Buch)
9783638744997
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Textsorte Lebenslauf Vergleich Beispielen Deutschen Französischen Fachsprachen Fachkommunikation Deutschunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Zschieschang (Autor:in), 2007, Textsorte Lebenslauf - ein interkultureller Vergleich - an Beispielen des Deutschen und des Französischen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74972
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  31  Seiten
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