Der Widerstand im Nationalsozialismus ist ein weitgefächertes Gebiet und gerade die Widerstandsbewegung des 20. Juli 1944 bietet viel Diskussionsmaterial.
Die Arbeit soll einen Überblick über Carl Goerdeler, einen der Hauptakteure dieser Verschwörung, geben. Grundlage hierfür ist die Denkschrift „Das Ziel“, die Carl Friedrich Goerdeler im Jahre 1941 verfasste.
Anfänglich wird sich die Arbeit mit dem Autor und der Quelle beschäftigen. Es folgt eine kurze Biographie Carl Goerdelers, welcher sich eine kurze Charakterisierung des nationalkonservativen Widerstandes anschließt, dem Carl Goerdeler angehörte.
Die Hauptteil der Arbeit wird die außenpolitischen Ziele und Forderungen Goerdelers beinhalten. Zunächst werde ich in diesem Zusammenhang auf die Kritikpunkte Goerdelers an der NS – Außenpolitik eingehen, um dann Goerdelers elf außenpolitische Forderungen zu erläutern.
Inhaltsverzeichnis
- Teil A: Allgemeines
- Einleitung
- Autor und Quelle
- Die Verfasser Carl Friedrich Goerdeler und Ludwig Beck. Die Gewichtung der beiden Personen in der Gemeinschaftsdenkschrift.
- Die Denkschrift ,,Das Ziel“ (1941)
- Teil B: Charakterisierung Goerdelers und nationalkonservativer Widerstand
- Carl Friedrich Goerdeler. Eine Kurzbiographie
- Charakterisierung des nationalkonservativen Widerstandes
- Teil C: Das außenpolitischen Ziel
- Die außenpolitischen Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers 1941 - 1944
- Goerdelers Kritik an der Außenpolitik des NS – Regimes.
- Goerdelers 11 – Punkte – Programm
- Deutsche und der Nationalstaat
- Die Rolle Deutschlands in Europa und der Welt
- Die Rolle der technischen Entwicklung
- Der Koloniefaktor
- Freier Güteraustausch
- Verständigung mit den Briten und den Vereinigten Staaten
- Der ferne Osten
- Geschlossene Kolonialreich in Afrika
- Internationales Seerecht
- Verwaltung der besetzten Gebiete
- Die Neuordnung der Stellung der Juden
- Teil D: Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit beschäftigt sich mit den außenpolitischen Vorstellungen von Carl Friedrich Goerdeler in der Zeit von 1941 bis 1944. Sie analysiert die Denkschrift „Das Ziel“ aus dem Jahre 1941, die Goerdeler gemeinsam mit Ludwig Beck verfasste, und beleuchtet die Kritikpunkte Goerdelers an der Außenpolitik des NS-Regimes sowie seine elf außenpolitischen Forderungen.
- Die Rolle des nationalkonservativen Widerstands im Zweiten Weltkrieg
- Die außenpolitischen Ziele und Forderungen Carl Friedrich Goerdelers
- Die Kritik Goerdelers an der NS-Außenpolitik
- Goerdelers Konzept für eine neue deutsche Außenpolitik
- Die Bedeutung der Denkschrift „Das Ziel“ im Kontext des deutschen Widerstands
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Autor und der Quelle der Denkschrift „Das Ziel“. Es wird erläutert, dass die Denkschrift nicht allein von Goerdeler verfasst wurde, sondern in Zusammenarbeit mit Ludwig Beck entstand. Dabei werden die jeweiligen Beiträge der beiden Autoren und ihre unterschiedlichen Schwerpunkte im Hinblick auf die Denkschrift beleuchtet. Der zweite Teil der Arbeit widmet sich der Charakterisierung von Goerdeler und dem nationalkonservativen Widerstand, dem er angehörte. Es wird ein kurzer Überblick über Goerdelers Biographie sowie die Grundzüge des nationalkonservativen Widerstands gegeben.
Der dritte Teil der Arbeit analysiert die außenpolitischen Vorstellungen Goerdelers. Zunächst werden seine Kritikpunkte an der NS-Außenpolitik behandelt. Anschließend werden Goerdelers elf außenpolitische Forderungen im Detail erläutert, wobei insbesondere die Punkte Deutsche und der Nationalstaat, Die Rolle Deutschlands in Europa und der Welt, Der Koloniefaktor, Freier Güteraustausch, Verständigung mit den Briten und den Vereinigten Staaten, Der ferne Osten, Geschlossene Kolonialreich in Afrika, Internationales Seerecht, Verwaltung der besetzten Gebiete und Die Neuordnung der Stellung der Juden im Fokus stehen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus in der Zeit des Zweiten Weltkriegs, insbesondere auf den nationalkonservativen Widerstand. Im Mittelpunkt steht die Denkschrift „Das Ziel“ von Carl Friedrich Goerdeler und Ludwig Beck, die als Quelle für Goerdelers außenpolitische Vorstellungen dient. Die Arbeit befasst sich mit Themen wie die Außenpolitik des NS-Regimes, Kritikpunkte an der NS-Außenpolitik, Goerdelers elf außenpolitische Forderungen, die Rolle Deutschlands in Europa und der Welt, der Koloniefaktor, Verständigung mit den Briten und den Vereinigten Staaten, die Neuordnung der Stellung der Juden und weitere Schwerpunkte der Denkschrift „Das Ziel“.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Carl Friedrich Goerdeler?
Goerdeler war ein führender Kopf des nationalkonservativen Widerstandes gegen das NS-Regime und als ziviler Leiter der Verschwörung vom 20. Juli 1944 vorgesehen.
Was war die Denkschrift „Das Ziel“ von 1941?
Es handelt sich um ein gemeinsam mit Ludwig Beck verfasstes Dokument, das die Ziele einer neuen deutschen Regierung nach einem Sturz Hitlers skizziert.
Welche Kritik übte Goerdeler an der NS-Außenpolitik?
Goerdeler kritisierte die aggressive Expansionspolitik, den Bruch des Völkerrechts und die moralische Zerstörung des deutschen Ansehens in der Welt.
Was forderte Goerdeler in seinem 11-Punkte-Programm?
Er forderte unter anderem eine Verständigung mit den Westmächten, freien Güteraustausch, ein internationales Seerecht und eine Neuordnung der Rolle Deutschlands in Europa.
Wie sah Goerdeler die Zukunft der Juden?
Die Denkschrift enthielt Pläne für eine „Neuordnung der Stellung der Juden“, die aus heutiger Sicht kritisch betrachtet werden müssen, da sie noch zeitgenössische konservative Vorstellungen widerspiegelten.
Was zeichnete den nationalkonservativen Widerstand aus?
Dieser Teil des Widerstandes bestand oft aus ehemaligen Beamten und Militärs, die eine Rückkehr zu Rechtsstaatlichkeit und traditionellen Werten anstrebten.
- Citar trabajo
- Daniel Schygulla (Autor), 2003, Die außenpolitischen Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers 1941 - 1944, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74147