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Iweins Rückkehr und Wiedereinsetzung im "Iwein" von Hartmann von Aue

Título: Iweins Rückkehr und Wiedereinsetzung im "Iwein" von Hartmann von Aue

Trabajo de Seminario , 1998 , 15 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Karoline Kmetetz-Becker (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana antigua y medieval
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Die Interpretation beschäftigt sich mit dem Thema "Rückkehr und Wiedereinsetzung von Iwein" im Iwein von Hartmann von Aue.
Zuerst gebe ich einen Überblick über die Überlieferungsgeschichte. Nach einer kurzen Inhaltsangabe werden die Begriffe "saelde und êre"und ′aventiure′ erläutert,
da sie zum Verständnis des Iweins eine wichtige Funktion inne haben und in unserem Sprachgebrauch nicht mehr existieren.
Dann wird der Aufbau und die Komposition unter dem Themenaspekt aufgeführt. Schließlich wird anhand der Kämpfe seine Rückkehr und Wiedereinsetzung gezeigt.
Einen Vergleich mit anderen Heldenepen führe ich nicht an, da sonst der Rahmen der Arbeit gesprengt werden würde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der Dichter Hartmann von Aue und die Entstehung des “Iweins”

2. Kurze Inhaltsangabe

3. Begriffserläuterungen:

4. Aufbau und Komposition unter dem Gesichtspunkt der Rückkehr und Wiedereinsetzung

4.1 Iweins Erwachen

5. Die Formen des Kampfes

5.1 Iweins Kämpfe im zweiten Teil

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit interpretiert den Roman "Iwein" von Hartmann von Aue unter dem spezifischen Fokus der "Rückkehr und Wiedereinsetzung" des Protagonisten. Dabei wird untersucht, wie der ritterliche Aufstieg, Fall und die anschließende Läuterung durch eine Kette von Abenteuern und den Einsatz für Dritte zur Wiederherstellung seiner Ehre und sozialen Stellung führen.

  • Die Überlieferungsgeschichte und historische Einordnung des Autors.
  • Die Bedeutung der zentralen Begriffe "saelde", "êre" und "aventiure".
  • Die strukturelle Analyse des Romans im Hinblick auf den psychologischen und ritterlichen Wandlungsprozess.
  • Die symbolische und funktionale Bedeutung der Kampfszenen und der Rolle des Löwen.

Auszug aus dem Buch

5. Die Formen des Kampfes

Hans-Christoph Graf hat die Bedeutung der Kampfszenen erarbeitet. Als Ausgangspunkt beschreibt er die Grundformen der ritterlichen Auseinandersetzung. Zum einen gibt es das Turnier, welches Übungscharakter besitzt, aber durchaus die gesellschaftliche Position des Rittes gefährden kann. “Kampf und Kunst werden miteinander vereinigt” und bildet den Mittelpunkt des ritterlichen Lebens. Es findet in größter Öffentlichkeit statt und dient“ dem Geiste der Ehre, der Hohen Minne und der Schönheit.” Der Gegner muß zwar durch Lanzenstöße und Schwertschläge getroffen werden, darf jedoch nicht verwundet werden.

Abenteuerkampf geht es um Leben und Tod. Er unterteilt sich in Fahrtkämpfe, Rachekämpfe, Duelle, Schlachten- oder Massenkämpfe und Gerichtskämpfe. Der Fahrtkampf wird auf der Fahrt des Helden oder Ritters notwendig, es nicht geplant. Der Rachekampf ist von einem Beteiligten herbeigewünscht. Er will seinen Gegner um seiner Ehre und ritterlichen Pflicht willen überwinden. Das Duell ist ein verarbredeter Zweikampf und findet vor einer kritischen Öffentlichkeit statt. Als Schlachtenkampf ist der Zweikampf inmitten einer Massenschlacht zu bezeichnen. Im Gerichtskampf kämpfen die Gegner um ihr eigenes Recht oder das Recht dessen, dessen Interessen sie vertreten. Die ritterlichen Angriffswaffen sind die Lanze und das Schwert. Alles andere gehört nicht zur Bewaffnung des Ritters, wie etwa Pfeil und Bogen, Axt, Keule, Schleuder, Messer und Dolch. Diese Waffen haben einen niedrigen, unritterlichen Zug an sich.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema der Rückkehr und Wiedereinsetzung Iweins unter Verzicht auf einen Vergleich mit anderen Heldenepen.

1. Der Dichter Hartmann von Aue und die Entstehung des “Iweins”: Darstellung der biographischen Hintergründe des Autors und Einordnung des Werkes in den literarischen Kontext.

2. Kurze Inhaltsangabe: Zusammenfassung des Handlungsverlaufs vom Aufstieg Iweins über seinen Fall und Wahnsinn bis zur Wiederherstellung seiner Ehre.

3. Begriffserläuterungen:: Erläuterung der zentralen terminologischen Konzepte "saelde", "êre" und "aventiure" als Voraussetzung für das Verständnis des Romans.

4. Aufbau und Komposition unter dem Gesichtspunkt der Rückkehr und Wiedereinsetzung: Analyse der Struktur des Romans anhand der Dreiteiligkeit nach Wapnewski und Betrachtung des ersten Schritts der Rückkehr.

4.1 Iweins Erwachen: Untersuchung des Heilungsprozesses und der neuen Daseinsform Iweins im Kontext ritterlicher Distanz.

5. Die Formen des Kampfes: Einführung in die ritterlichen Kampfformen und deren gesellschaftliche sowie ethische Bedeutung im Mittelalter.

5.1 Iweins Kämpfe im zweiten Teil: Detailanalyse der Abenteuerkette als Prozess der Hilfeleistung und Wiederherstellung der "triuwe" durch Iwein.

Schlüsselwörter

Iwein, Hartmann von Aue, Mittelalterliche Literatur, Artusroman, Ritterethos, Wiedereinsetzung, Saelde, Êre, Aventiure, Triuwe, Kampfszenen, Löwe, Minne, Laudine, Identitätsverlust.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Roman "Iwein" von Hartmann von Aue mit einem Fokus auf den Prozess der moralischen und gesellschaftlichen Wiedereinsetzung des Protagonisten nach seinem Scheitern als Ritter.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind das ritterliche Ethos, die Bedeutung von Tugendbegriffen wie "saelde" und "triuwe", sowie die Funktion von Kämpfen innerhalb der erzählten Abenteuerstruktur.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Iwein durch eine Kette von Abenteuern seinen Egoismus überwindet und durch soziale Taten seine Ehre sowie seine Stellung als Ritter wiedererlangt.

Welche wissenschaftliche Methode findet Anwendung?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Interpretation, die auf der Analyse von Primärtexten und der Einbeziehung mediävistischer Forschungsliteratur basiert.

Was bildet den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Struktur des Werkes, der Bedeutung von ritterlichen Kampfhandlungen und dem Weg Iweins zur "rehten güete" und "triuwe".

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Die Begriffe "Rückkehr", "Wiedereinsetzung", "Aventiure", "Triuwe" und die Symbolik des Löwen sind essenziell für die Argumentation der Autorin.

Welche Rolle spielt der Löwe in der Argumentation?

Der Löwe wird als Begleiter Iweins interpretiert, der eine entscheidende Rolle bei seiner Läuterung spielt und als Symbol für Iweins neue Daseinsform und seine soziale Tatkraft fungiert.

Warum wird Iweins Kampf gegen den Riesen Harpin als bedeutend hervorgehoben?

Dieser Kampf markiert einen wichtigen Punkt in Iweins Entwicklung, da er hier nicht mehr aus reinem Ehrgeiz handelt, sondern uneigennützig Hilfe leistet, was seine moralische Reifung verdeutlicht.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Artusrunde am Ende des Romans?

Die Autorin arbeitet heraus, dass die Artusrunde für Iwein am Ende des Werkes an normativer Bedeutung verloren hat, da seine Rückkehr in die Gesellschaft primär durch seine eigene moralische Wiederherstellung und die Vereinigung mit Laudine motiviert ist.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Iweins Rückkehr und Wiedereinsetzung im "Iwein" von Hartmann von Aue
Universidad
University Karlsruhe (TH)  (Institut für Literaturwissenschaft)
Curso
Proseminar: Einführung in Probleme und Methoden der Mediävistik (MII)
Calificación
1,7
Autor
Karoline Kmetetz-Becker (Autor)
Año de publicación
1998
Páginas
15
No. de catálogo
V7311
ISBN (Ebook)
9783638146142
ISBN (Libro)
9783638798839
Idioma
Alemán
Etiqueta
Iweins Rückkehr Wiedereinsetzung Iwein Hartmann Proseminar Einführung Probleme Methoden Mediävistik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Karoline Kmetetz-Becker (Autor), 1998, Iweins Rückkehr und Wiedereinsetzung im "Iwein" von Hartmann von Aue, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7311
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