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Der Konflikt zwischen Adel und Bürgertum in Gotthold Ephraim Lessings "Emilia Galotti"

Titre: Der Konflikt zwischen Adel und Bürgertum  in Gotthold Ephraim Lessings "Emilia Galotti"

Dossier / Travail , 2006 , 17 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Julia Grubitzsch (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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„Unter den geistigen Vorkämpfern des deutschen Bürgertums war Lessing nicht der genialste, aber der freieste und wahrhaftigste und vor allem der bürgerlichste; was immer wieder an seine Schriften fesselt, auch an die totgeborenen oder längst abgestorbenen, ist der Charakter dessen, der sie schrieb.“1

Dies schrieb Franz Mehring über Gotthold Ephraim Lessing in seinem Buch die „Lessing Legende“. Lessings Drama „Emilia Galotti“ möchte ich mich in dieser Hausarbeit widmen. Besonders eingehen möchte ich auf den Konflikt zwischen adeligen und bürgerlichen Gestalten am Beispiel der einzelnen dramatischen Personen. Ich habe versucht die Dramengestalten zu charakterisieren und so die Unterschiede zwischen den höfischen und den bürgerlichen Gestalten aufzuzeigen.
Die Uraufführung von Gotthold Ephraim Lessings bürgerlichem Trauerspiel „Emilia Galotti“ war am 13.3. 1772 in Braunschweig. Doch die Entstehungsgeschichte reicht viel weiter zurück. Schon seit 1756 beschäftigt sich Lessing mit dem Stoff der klassischen Virginia Geschichte. Sein fertiges Stück wurde als Protest gegen fürstliche Willkür und die Moral der Mächtigen verstanden. [1 Mehring, Franz: Die Lessing-Legende. Berlin: Weiss 1946]






Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • 1. Die höfische Welt
    • 2. Höfische Gestalten
      • 2.1. Der Prinz
      • 2.2. Marinelli
      • 2.3. Graf Appiani
      • 2.4. Gräfin Orsina
  • 3. Das Bürgertum
    • 3.1. Odoardo und Claudia Galotti
    • 3.2. Emilia Galotti
  • 4. Schluss
  • 5. Literaturverzeichnis
    • Primärliteratur
    • Sekundärliteratur

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit befasst sich mit Gotthold Ephraim Lessings Drama „Emilia Galotti“ und untersucht den Konflikt zwischen adeligen und bürgerlichen Gestalten am Beispiel der einzelnen dramatischen Personen. Die Arbeit analysiert die Charakterisierung der Dramengestalten und zeigt die Unterschiede zwischen den höfischen und den bürgerlichen Figuren auf.

  • Der Konflikt zwischen Adel und Bürgertum im 18. Jahrhundert
  • Die Rolle der Macht und des Einflusses am Hof
  • Die Charakterisierung der höfischen und bürgerlichen Figuren
  • Die Kritik an der fürstlichen Willkür und der Moral der Mächtigen
  • Die Darstellung des Absolutismus und seiner Auswirkungen

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in Lessings Drama „Emilia Galotti“ und die Thematik des Konflikts zwischen Adel und Bürgertum ein. Das erste Kapitel beleuchtet die höfische Welt im Stück, wobei die Figur des Prinzen Hettore Gonzaga als Beispiel für ein schwaches, verwöhntes und maßloses Staatsoberhaupt im 18. Jahrhundert dient.

Das zweite Kapitel befasst sich mit den einzelnen höfischen Gestalten, darunter der Prinz, sein Kammerherr Marinelli, Graf Appiani und Gräfin Orsina. Die Analyse zeigt die Charakterzüge dieser Figuren auf und verdeutlicht ihre Rolle im Konflikt zwischen Adel und Bürgertum.

Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den bürgerlichen Figuren, Odoardo und Claudia Galotti sowie Emilia Galotti. Die Analyse der Charaktere verdeutlicht die Werte und Ideale des Bürgertums und deren Konflikt mit dem höfischen Lebensstil.

Schlüsselwörter

Adel, Bürgertum, Konflikt, höfische Welt, Absolutismus, Macht, Einfluss, Charakterisierung, Dramengestalten, Moral, Willkür, fürstliche Macht, bürgerliche Ideale, Emilia Galotti, Gotthold Ephraim Lessing, 18. Jahrhundert, Italien.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der zentrale Konflikt in Lessings "Emilia Galotti"?

Der zentrale Konflikt besteht zwischen der Willkür des Adels (repräsentiert durch den Prinzen) und den moralischen Idealen des Bürgertums (repräsentiert durch die Familie Galotti).

Wie wird der Prinz Hettore Gonzaga charakterisiert?

Er wird als schwaches, verwöhntes und maßloses Staatsoberhaupt dargestellt, dessen Handeln von persönlichen Leidenschaften statt von politischer Verantwortung geleitet wird.

Welche Rolle spielt Marinelli im Stück?

Marinelli ist der Kammerherr des Prinzen und fungiert als intriganter Handlanger, der die moralische Skrupellosigkeit der höfischen Welt verkörpert.

Warum gilt "Emilia Galotti" als bürgerliches Trauerspiel?

Es thematisiert das Schicksal bürgerlicher Charaktere in einer von absolutistischer Macht geprägten Welt und übt scharfe Kritik an der Moral der Mächtigen.

Wie unterscheiden sich Odoardo und Claudia Galotti?

Odoardo verkörpert die strengen, fast unerbittlichen moralischen Werte des Bürgertums, während Claudia eher die pragmatischen und mütterlichen Aspekte innerhalb des familiären Konflikts darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Der Konflikt zwischen Adel und Bürgertum in Gotthold Ephraim Lessings "Emilia Galotti"
Université
http://www.uni-jena.de/
Cours
Gottsched- Lessing- Schiller
Note
2,3
Auteur
Julia Grubitzsch (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
17
N° de catalogue
V72255
ISBN (ebook)
9783638632522
ISBN (Livre)
9783638769440
Langue
allemand
mots-clé
Konflikt Adel Bürgertum Gotthold Ephraim Lessings Emilia Galotti Gottsched- Lessing- Schiller Thema Emilia Galotti
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Grubitzsch (Auteur), 2006, Der Konflikt zwischen Adel und Bürgertum in Gotthold Ephraim Lessings "Emilia Galotti", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72255
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Extrait de  17  pages
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