Vergleicht man gleichaltrige Gruppen von Mädchen und Jungen miteinander, werden Unterschiede sichtbar, die durch folgende Aussagen verdeutlicht werden:
Häufig hört man von Jungen:
„Mit Mädchen spiel ich nicht – ich bin doch kein Mädchen.“
Mädchen dagegen äußern sich häufig wie folgt:
„Die Jungen prügeln sich doch ständig, die sind doch blöd.“
Mit der Frage ob und wie sich die Mädchengruppen von den Jungengruppen im Spielverhalten unterscheiden soll sich die Arbeit beschäftigen. Dabei gehe ich einleitend auf den Begriff des Spiels ein, nenne anschließend einige der klassischen Spieltheorien und setze im Folgenden einen Schwerpunkt auf die Entwicklung des Spiels unter Berücksichtigung unterschiedlicher Spielarten. Nach diesem beschreibenden, ersten Teil beschäftige ich mich in einem weiteren Schwerpunkt mit dem direkten Vergleich von Mädchen- und Jungenspielen, wobei ich neben den konkreten Unterschieden auch auf die verschiedenen Themen der Spiele eingehe.
Die vorliegende Arbeit soll zeigen, inwiefern sich Mädchen- und Jungenspiele voneinander unterscheiden und welche Bedeutung die unterschiedlichen Spielarten für die Entwicklung beider Geschlechter haben.
Ich beginne meinen ersten Teil der Hausarbeit mit einer Begriffsklärung des Wortes „Spiel“.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zum Begriff des Spiels
- Spieltheorien
- Entwicklung des Spiels
- Spielarten
- Mädchenspiele - Jungenspiele
- Geschlechtsabhängige Unterschiede im Spielstil
- Unterschiedliche Themen der Rollenspiele
- Fazit/Schluss
- Beobachtung
- Zu den Gruppen
- Beobachtungsergebnisse
- Schlussbemerkung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht, ob und wie sich das Spielverhalten von Mädchen und Jungen unterscheidet. Dabei werden zunächst der Begriff des Spiels und verschiedene Spieltheorien beleuchtet. Anschließend wird die Entwicklung des Spiels unter Berücksichtigung unterschiedlicher Spielarten betrachtet. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Vergleich von Mädchen- und Jungenspielen, wobei sowohl konkrete Unterschiede als auch die Themen der Spiele untersucht werden. Ziel ist es, die Unterschiede im Spielverhalten beider Geschlechter aufzuzeigen und deren Bedeutung für die Entwicklung zu beleuchten.
- Begriff des Spiels
- Spieltheorien
- Entwicklung des Spiels
- Geschlechtsabhängige Unterschiede im Spielverhalten
- Bedeutung der Spielarten für die Entwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt die Thematik ein und stellt die Fragestellung der Arbeit vor. Im zweiten Kapitel wird der Begriff des Spiels beleuchtet und verschiedene Spieltheorien vorgestellt. Kapitel 3 widmet sich der Entwicklung des Spiels und betrachtet verschiedene Spielarten, insbesondere das Sensumotorische Spiel. Kapitel 4 untersucht die Unterschiede zwischen Mädchen- und Jungenspielen, sowohl hinsichtlich des Spielstils als auch der thematischen Inhalte der Spiele. Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung der unterschiedlichen Spielarten für die Entwicklung beider Geschlechter.
Schlüsselwörter
Spielverhalten, Geschlechterunterschiede, Spieltheorien, Spielentwicklung, Spielarten, Mädchenspiele, Jungenspiele, Rollenspiele, Entwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Unterscheidet sich das Spielverhalten von Mädchen und Jungen tatsächlich?
Ja, Beobachtungen zeigen deutliche Unterschiede im Spielstil und in den gewählten Themen, was oft schon in jungen Jahren durch Aussagen wie "Mit Mädchen spiel ich nicht" deutlich wird.
Was sind typische Themen in Rollenspielen von Jungen und Mädchen?
Die Arbeit untersucht, wie sich Themen (z.B. familiäre Szenarien vs. wettbewerbsorientierte Kämpfe) zwischen den Geschlechtern unterscheiden und welche Rolle diese für die Identitätsbildung spielen.
Welche klassischen Spieltheorien werden in der Arbeit behandelt?
Die Arbeit gibt einen Überblick über grundlegende Theorien, die erklären, warum Kinder spielen und welche Funktionen das Spiel für das Lernen und die Sozialisation hat.
Was ist das "sensumotorische Spiel"?
Es ist eine frühe Spielart in der kindlichen Entwicklung, bei der die Erkundung des eigenen Körpers und der Umwelt durch Sinne und Bewegung im Vordergrund steht.
Welche Bedeutung haben diese Unterschiede für die kindliche Entwicklung?
Die verschiedenen Spielarten fördern unterschiedliche Kompetenzen. Die Arbeit beleuchtet, wie geschlechtsspezifische Spiele die soziale und kognitive Entwicklung beeinflussen.
Wurden für die Arbeit eigene Beobachtungen durchgeführt?
Ja, die Hausarbeit enthält einen praktischen Teil mit Beobachtungsergebnissen zu verschiedenen Kindergruppen, um die theoretischen Thesen zu untermauern.
- Citar trabajo
- Margarethe Gawlik (Autor), 2004, Geschlechtsunabhängige Unterschiede im kindlichen Spielverhalten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71520