Die Filmanalyse zeigt, dass es sich bei dem Film "Die Mühle und das Kreuz" um eine Werkanalyse von Bruegels Œuvre handelt. Der Film erzählt nur wenig von Bruegels Leben, seine Familie und Ausbildung, sondern stellt allein den Blick des Künstlers auf sein eigenes Kunstwerk dar. Der historische Kontext von Bruegels Zeit wird dabei nur soweit aufgegriffen, wie es für die Aufarbeitung der Kreuztragung notwendig ist. Die Kunsttraditionen, in die sich Bruegels Gemälde einschreibt und die Gibson in seinem Buch thematisiert, werden im Film anhand des deutlichen Paragone-Diskurses aufgezeigt. Zugleich thematisiert der Film dabei auch einen Paragone-Wettstreit zwischen Film und Malerei.
Inhaltsverzeichnis
- Ein Gemälde – viele Geschichten..
- Allgemeine Daten..
- Bedingungsrealität ..
- Filmrealität........
- Inhaltsanalyse....
- Fokussierung und Formalanalyse...........
- Synästhesie..
- Bezugsrealität.
- Historischer und religionsgeschichtlicher Kontext.
- Philosophischer und geistesgeschichtlicher Kontext.
- Kunsthistorischer Kontext.…........
- Wirkungsrealität - Rezeption
- Fazit..
- Quellen
- Abbildungen.
- Sequenzprotokoll .
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert systematisch Lech Majewskis Spielfilm DIE MÜHLE UND DAS KREUZ, der sich mit der kunsthistorischen Werkanalyse von Pieter Bruegels Gemälde KREUZTRAGUNG auseinandersetzt. Die Arbeit konzentriert sich auf die filmische Adaption der Werkanalyse und zeigt auf, dass der Film weniger eine Künstlerbiografie als eine filmische Interpretation der Bildanalyse ist.
- Die filmische Umsetzung der Werkanalyse von Pieter Bruegels Gemälde KREUZTRAGUNG.
- Die Beziehung zwischen dem Gemälde und dem Film: Wie wird das Gemälde im Film dargestellt?
- Die Rolle des historischen und kunsthistorischen Kontextes in der Filmanalyse.
- Die ästhetische Gestaltung des Films und ihre inhaltliche Wirkung.
- Die Synästhesie im Film: Der Zusammenklang von Inhalt und Form.
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: "Ein Gemälde – viele Geschichten.." führt in die Entstehung des Gemäldes KREUZTRAGUNG durch Pieter Bruegel d. Ä. ein und erläutert den Ausgangspunkt der Filmanalyse.
- Kapitel 2: "Allgemeine Daten.." gibt Informationen zum Spielfilm DIE MÜHLE UND DAS KREUZ, wie z. B. die Produktionsdaten und den Entstehungsprozess.
- Kapitel 3: "Bedingungsrealität.." beleuchtet die Entstehungsgeschichte des Films und die Intention des Regisseurs Lech Majewski.
- Kapitel 4: "Filmrealität" widmet sich der Analyse des Filminhalts, seiner ästhetischen Gestaltung und der Zusammenhänge zwischen Form und Inhalt.
- Kapitel 5: "Bezugsrealität" untersucht den historischen, religionsgeschichtlichen, philosophischen, geistesgeschichtlichen und kunsthistorischen Kontext, in dem der Film angesiedelt ist.
Schlüsselwörter
Künstlerfilmporträts, Spielfilm, DIE MÜHLE UND DAS KREUZ, Pieter Bruegel d. Ä., KREUZTRAGUNG, kunsthistorische Analyse, Werkanalyse, filmische Adaption, visuelle Charakteristika, historische Kontext, Synästhesie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Film "Die Mühle und das Kreuz"?
Der Spielfilm von Lech Majewski ist eine visuelle Werkanalyse von Pieter Bruegels Gemälde "Die Kreuztragung Christi".
Ist der Film eine Biografie von Pieter Bruegel?
Nein, der Film konzentriert sich primär auf den Blick des Künstlers auf sein Werk und die Entstehung der Bildkomposition.
Was ist ein "Paragone-Diskurs"?
Es beschreibt den historischen Wettstreit der Künste, im Film speziell zwischen der Malerei und dem modernen Medium Film.
Wie wird Synästhesie im Film eingesetzt?
Durch den Zusammenklang von Bildgewalt, Ton und inhaltlicher Tiefe wird das Gemälde für den Zuschauer sinnlich erfahrbar gemacht.
Welche Rolle spielt der historische Kontext von 1564?
Er wird aufgegriffen, um die religiösen und politischen Untertöne in Bruegels Werk (spanische Besatzung in Flandern) verständlich zu machen.
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- Jennifer Münster (Author), 2019, Eine systematische Filmanalyse von Lech Majewskis Spielfilm "Die Mühle und das Kreuz", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/704331