In den folgenden Kapiteln sollen die Themen, Wahlkampf im Fernsehen mit den Elementen eines Fernsehkonzeptes, hier insbesondere die Wahlwerbespots mit deren Zielen, "Gefahren" und Kommunikationsstrategien dabei helfen, um Rückschlüsse zu ziehen, ob Wahlwerbespots für den Wählerstimmenfang überhaupt von Nutzen sind.
Auf die rechtlichen Grundlagen für die Sendung von TV-Wahlwerbespots, auf inhaltliche Schwerpunkte, sowie die Diskussion über die Abschaffung der Spots wegen Verbreitung extremistischer Propaganda verschiedenster Parteien soll im weiterem nicht eingegangen werden.
[...]
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Untersuchungsgegenstand
- Vorgehensweise
- Forschungsstand und Quellenlage
- Wahlkampf im Fernsehen
- Das Fernsehkonzept
- Wahlwerbespots
- Ziele der Wahlwerbespots
- “Gefahren\" der Wahlwerbespots
- Kommunikationsstrategien
- Personalisierung
- Image-Konstruktion
- Negative Campaigning
- Thematisierung
- Dethematisierung
- Zusammenfassung/Schlußbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Rolle von Wahlwerbespots im deutschen Wahlkampf im Fernsehen. Ziel ist es, die Bedeutung dieser Spots für den Wählerstimmenfang zu untersuchen und die zugrundeliegenden Kommunikationsstrategien zu beleuchten.
- Die Bedeutung des Fernsehens im Wahlkampf
- Die Ziele und "Gefahren" von Wahlwerbespots
- Kommunikationsstrategien wie Personalisierung, Image-Konstruktion und negative Campaigning
- Die Rolle von Thematisierung und Dethematisierung
- Der Vergleich mit der amerikanischen Wahlkampfforschung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema "Parteienkommunikation im Wahlkampf" ein und beleuchtet die zunehmende Bedeutung des Fernsehens in diesem Kontext. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von Wahlwerbespots als einem zentralen Element des Fernsehkonzepts.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem Wahlkampf im Fernsehen und dem "Fernsehkonzept", das die strategische Nutzung des Mediums beschreibt.
Kapitel 3 analysiert Wahlwerbespots genauer, wobei die Ziele und "Gefahren" dieser Werbeform im Fokus stehen.
Kapitel 4 untersucht verschiedene Kommunikationsstrategien, die in Wahlwerbespots eingesetzt werden, darunter Personalisierung, Image-Konstruktion, negative Campaigning, Thematisierung und Dethematisierung.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe und Themengebiete dieser Arbeit umfassen: Wahlkampf, Fernsehen, Wahlwerbespots, Kommunikationsstrategien, Personalisierung, Image-Konstruktion, Negative Campaigning, Thematisierung, Dethematisierung, Wählerstimmenfang, amerikanische Wahlkampfforschung.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Nutzen haben Wahlwerbespots für Parteien?
Wahlwerbespots dienen dem Wählerstimmenfang, indem sie Botschaften emotionalisieren, das Image der Kandidaten schärfen und zentrale Wahlkampfthemen setzen.
Was versteht man unter "Negative Campaigning"?
Negative Campaigning ist eine Strategie, bei der nicht die eigenen Stärken, sondern die Schwächen oder Fehltritte des politischen Gegners in den Fokus gerückt werden.
Warum ist Personalisierung im TV-Wahlkampf so wichtig?
Fernsehen ist ein personenorientiertes Medium. Die Fokussierung auf Spitzenkandidaten hilft dabei, komplexe politische Inhalte über sympathische oder kompetente Identifikationsfiguren zu vermitteln.
Was ist der Unterschied zwischen Thematisierung und Dethematisierung?
Thematisierung rückt vorteilhafte Themen in den Fokus, während Dethematisierung versucht, für die eigene Partei unangenehme Themen im Wahlkampf bewusst zu meiden oder zu ignorieren.
Gibt es Gefahren bei der Nutzung von Wahlwerbespots?
Ja, Spots können oberflächlich wirken, Vorurteile schüren oder bei zu aggressiver Gestaltung (Backfire-Effekt) die eigene Partei in ein negatives Licht rücken.
- Citation du texte
- René Denzer (Auteur), 2001, Parteienkommunikation im Wahlkampf - Mit Wahlwerbespots auf Stimmenfang, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7026