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Konsolidierung der Demokratie und Genesis von Zivilgesellschaften in postsozialistischen Transformationssystemen in Russland und Tschechien

Politikwissenschaftliche Vergleichsanalyse

Titre: Konsolidierung der Demokratie und Genesis von Zivilgesellschaften in postsozialistischen Transformationssystemen in Russland und Tschechien

Élaboration , 2005 , 4 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Ljubomir Milev (Auteur)

Politique - Région: Russie
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Mit dem endgültigen Kollaps der kommunistischen Systeme Anfang der 1990er Jahre in den osteuropäischen Ländern, setzten im generellen parallel dazu ablaufende ökonomische, politische und gesellschaftliche Transformationsprozesse ein, die die Umgestaltung der staatlichen, politischen und wirtschaftlichen Institutionen von zentralisierter Planwirtschaft hin zu funktionierender Marktwirtschaft und von einparteien-diktatorischen Systemen hin zu parlamentarischer Demokratie zum Ziel hatten. Retrospektiv betrachtet, kann zum gegenwärtigem Zeitpunkt behauptet werden, dass – obgleich die Staaten Osteuropas in dem Zeitraum 1989 – 1991 relativ äquivalente politische und ökonomische Strukturen aufwiesen – der Transformationsprozess in den jeweiligen Ländern in seinem Modus, Tempo und Kontinuität divergierte.
Die Aufgabe der Hausarbeit wird es sein, einen substanziellen Grund für diese Differenz zu fixieren und sich konkreter auf die Fragestellung zu konzentrieren:
In welchem Zusammenhang stehen Konsolidierung der Demokratie und Genesis von Zivilgesellschaften?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Abhängige Variable

3. Unabhängige Variable

4. Intervenierende Variable

5. Hypothese

6. Operationalisierung

7. Durchführung der Arbeit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen der Konsolidierung demokratischer Systeme und der Genesis bzw. Regenerierung von Zivilgesellschaften in postsozialistischen Staaten, um die unterschiedlichen Transformationsverläufe in Osteuropa zu erklären.

  • Analyse der Konsolidierungsprozesse von Demokratien
  • Definition und Rolle der Zivilgesellschaft im Transformationsprozess
  • Vergleichende Untersuchung der Fallbeispiele Russland und Tschechien
  • Bedeutung politischer und gesellschaftlicher Institutionen
  • Überprüfung der Hypothese zur wechselseitigen Beeinflussung von Demokratisierung und zivilgesellschaftlicher Entwicklung

Auszug aus dem Buch

Abhängige Variable

Bei dem in der Fragestellung implementierten Kausalnexus, ist das in der Hausarbeit zu erklärende Phänomen die Zivilgesellschaft. Diese wird wie folgt definiert betrachtet werden.

Im weitesten Sinne ist demnach die Zivilgesellschaft als „wertfreier Begriff für die Summe bürgerlicher Engagements in einer Gesellschaft zur Umsetzung von non profitablen und zivilen Anliegen außerhalb der staatlich institutionalisierten Entscheidungswege“ zu verstehen und stellt neben dem Staat und dem Markt den dritten Grundpfeiler einer stabilen Demokratie dar. Wobei zu beachten ist, dass sich die drei Komponenten nicht gegenseitig ausschließen, sondern sich vielmehr ergänzen und überlappen.

Im engeren Sinne wird die Zivilgesellschaft als die Vielfalt gesellschaftlicher Gruppen, Initiativen und Bewegungen, die weitgehend unabhängig von staatlichen, parteipolitischen oder privat-wirtschaftlichen Institutionen wirken definiert behandelt werden.

Da die Akzeptanz des demokratischen Rechtsstaates und die damit verbundene Anerkennung nichtautoritärer und undogmatischer institutioneller Strukturen in den zivilgesellschaftlichen Prinzipien implementiert sind, wird in Anbetracht der zu untersuchenden Kausalität, die Zivilgesellschaft in der Hausarbeit nicht als abgeschlossenes Faktum betrachtet, sondern die Ausbildung dieser analysiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Fragestellung: Das Kapitel führt in die Transformationsprozesse nach dem Kollaps der kommunistischen Systeme ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach dem Zusammenhang von Demokratiekonsolidierung und Zivilgesellschaft.

2. Abhängige Variable: Hier wird der Begriff der Zivilgesellschaft sowohl in einem weiten als auch in einem engen Sinne definiert und als zentraler Untersuchungsgegenstand für den Transformationsprozess festgelegt.

3. Unabhängige Variable: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Konsolidierung der Demokratie anhand definierter Phasen und Kriterien wie der politischen Handlungsfähigkeit und institutionellen Autonomie.

4. Intervenierende Variable: Es werden die wesentlichen Einflussfaktoren wie die Art des Systemwechsels und die Institutionalisierung für die Kausalitätsanalyse begrenzt.

5. Hypothese: Das Kapitel formuliert die Annahme, dass eine konsolidierte Demokratie die Entstehung und Regeneration zivilgesellschaftlicher Strukturen aktiv begünstigt oder forciert.

6. Operationalisierung: Hier wird dargelegt, wie das Phänomen anhand von Indikatoren wie NGOs, Gewerkschaften und Demokratiemessgrößen messbar gemacht werden soll.

7. Durchführung der Arbeit: Das abschließende Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, die Anwendung des Phasen-Modells von Perez-Diaz und den Vergleich der Fallbeispiele Russland und Tschechien.

Schlüsselwörter

Demokratisierung, Zivilgesellschaft, Transformation, Osteuropa, Russland, Tschechien, Konsolidierung, Systemwechsel, Institutionen, politische Kultur, politische Partizipation, Transformationsforschung, NGO, Rechtsstaatlichkeit, Demokratieindex.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Transformationsprozessen in osteuropäischen Staaten nach 1990, insbesondere dem Zusammenhang zwischen demokratischer Konsolidierung und der Entwicklung der Zivilgesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung der Demokratiekonsolidierung, die Definition der Zivilgesellschaft sowie die vergleichende Analyse der politischen Transformation in Russland und Tschechien.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den substanziellen Zusammenhang zwischen der Konsolidierung von Demokratie und der Entstehung bzw. Regenerierung von Zivilgesellschaften zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird eine politikwissenschaftliche Vergleichsanalyse gewählt, die theoretische Modelle mit empirischen Indikatoren verknüpft und auf zwei konkrete Fallbeispiele anwendet.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Herleitung der Variablen, die Hypothesenbildung sowie die Operationalisierung mittels Sekundärquellen und Indikatoren zur Auswertung der Fallbeispiele.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Transformationssysteme, Konsolidierung, Zivilgesellschaft, Systemwechsel und institutionelle Autonomie beschreiben.

Welche Rolle spielt das Phasen-Modell von Perez-Diaz?

Das Modell von Perez-Diaz dient als theoretisches Fundament, um das Verhältnis zwischen Staat und Zivilgesellschaft im Kontext der Transformation zu verdeutlichen und zu erklären.

Warum wurden Russland und Tschechien als Fallbeispiele gewählt?

Diese Staaten dienen als komparative Beispiele, um zu zeigen, wie trotz ähnlicher Ausgangslagen nach 1989 die Transformationsprozesse in Modus, Tempo und Kontinuität divergierten.

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Résumé des informations

Titre
Konsolidierung der Demokratie und Genesis von Zivilgesellschaften in postsozialistischen Transformationssystemen in Russland und Tschechien
Sous-titre
Politikwissenschaftliche Vergleichsanalyse
Université
Free University of Berlin
Note
2,0
Auteur
Ljubomir Milev (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
4
N° de catalogue
V64704
ISBN (ebook)
9783638574501
ISBN (Livre)
9783656769118
Langue
allemand
mots-clé
Konsolidierung Demokratie Genesis Zivilgesellschaften Transformationssystemen Politikwissenschaftliche Vergleichsanalyse Fallbeispielen Russland Tschechien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ljubomir Milev (Auteur), 2005, Konsolidierung der Demokratie und Genesis von Zivilgesellschaften in postsozialistischen Transformationssystemen in Russland und Tschechien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64704
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