Inhaltlich werden folgende Themen betrachtet:
Grundzüge der russischen Sonderpädagogik
Krise der russischen Sonderpädagogik
Tendenzen zur Überwindung der Krise
Zur Situation der sonderpädagogischen Einrichtung in der Stadt Perm
Die Schüler
Die Mitarbeiter
Ausblick für Perm
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundzüge der russischen Sonderpädagogik
- Krise der russischen Sonderpädagogik
- Tendenzen zur Überwindung der Krise
- Zur Situation der sonderpädagogischen Einrichtung in der Stadt Perm
- Die Schüler
- Die Mitarbeiter
- Ausblick für Perm
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit der Situation der Sonderpädagogik in Russland, insbesondere mit den Herausforderungen und der Krise, die das System in den 1990er Jahren durchmachte. Der Fokus liegt dabei auf der Stadt Perm als Fallbeispiel, um die spezifischen Bedingungen und Perspektiven der Sonderpädagogik in Russland zu beleuchten.
- Die historische Entwicklung der russischen Sonderpädagogik und die Auswirkungen des kommunistischen Regimes auf die Integration von Menschen mit Behinderungen.
- Die Krise des staatlichen Systems der Sonderschulischen Bildung in den 1990er Jahren und die Ursachen dafür.
- Die Situation in der Stadt Perm und die Herausforderungen, denen sich die Sonderpädagogische Einrichtung dort stellen muss.
- Tendenzen zur Überwindung der Krise und Perspektiven für die Zukunft der Sonderpädagogik in Russland.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung befasst sich mit der Entstehung und Entwicklung der Sonderpädagogik in Russland und stellt die Bedeutung der Thematik dar. Sie beschreibt die Rechtslage und die unterschiedlichen Möglichkeiten der Schulbildung für Kinder mit Behinderungen in Russland, die es seit 1993 gibt.
Das zweite Kapitel beleuchtet die Situation der russischen Sonderpädagogik und analysiert die Krise des Systems in den 1990er Jahren. Es werden die Ursachen für diese Krise beleuchtet, die sich sowohl aus der historischen Entwicklung als auch aus der sozialpolitischen Situation des Landes ergeben.
Im dritten Kapitel wird ein tieferer Blick auf die Situation der sonderpädagogischen Einrichtung in der Stadt Perm geworfen. Es werden die spezifischen Herausforderungen und die Besonderheiten der Arbeit mit Schülern mit Behinderungen in dieser Region untersucht.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Sonderpädagogik, Russland, Krise, Internatseinrichtungen, Defektologie, Inklusion, Exklusion, Integration, Behinderung, Sonderpädagogische Einrichtungen, Stadt Perm, Korrektionspädagogik.
Häufig gestellte Fragen
Wie entwickelte sich die Sonderpädagogik in Russland?
Lange Zeit war das System durch Exklusion und Internatseinrichtungen geprägt. Seit den 1990er Jahren gibt es Bestrebungen zur Integration und Modernisierung des Systems.
Was war die „Krise der russischen Sonderpädagogik“?
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion fehlte es an staatlichen Mitteln, klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen und modernen pädagogischen Konzepten, was zu einer Verschlechterung der Versorgung führte.
Was versteht man unter „Defektologie“?
Es ist der traditionelle russische Begriff für Sonderpädagogik, der sich auf die Erforschung und Korrektur von Entwicklungsstörungen konzentriert.
Wie ist die Situation der Sonderpädagogik in Perm?
Perm dient als Beispiel für regionale Herausforderungen, wo engagierte Mitarbeiter trotz materieller Engpässe versuchen, moderne Förderkonzepte für Schüler umzusetzen.
Gibt es in Russland heute Inklusion?
Obwohl Internatsschulen immer noch dominieren, gibt es seit 1993 gesetzliche Grundlagen und wachsende Tendenzen, Kinder mit Behinderungen in Regelschulen zu integrieren.
- Arbeit zitieren
- Katrin Niemann (Autor:in), 2001, Sonderpädagogik in Russland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6436