Da die Kleingruppenarbeit in den vorangegangen Stunden eingesetzt wurde, sind die Schülerinnen und Schüler mit dieser Methode vertraut und arbeiten effektiv zusammen. In der letzten Stunde vor den Osterferien haben wir gemeinsam Regeln zum Stationsbetrieb erarbeitet. Vor dem Stationsbeginn werden sie durch das Wiederholen in das Gedächtnis der Kinder gerufen. Die meisten Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert und benötigen wenig Unterstützung. Einige Kinder x haben beim Zielwerfen noch Probleme, daher gebe ich ihnen verbale Bewegungskorrekturen um einen Lernerfolg zu erreichen. Die Schülerinnen und Schüler haben in der vergangenen Stunde Zielwurfstationen kennen gelernt, bei denen die Grobform des Schockwurfes (Überhandwurf) gefördert wurde. Am Ende der Stunde haben wir gemeinsam die wesentlichen Bewegungsmerkmale und Vorteile des Wurfes auf einem Plakat festgehalten. Somit sind die Kinder mit der Beschreibung von Bewegungsmerkmalen vertraut. Zu Beginn der Unterrichtseinheit haben die Schülerinnen und Schüler Wurferfahrungen mit verschiedenen Bällen und Materialien gesammelt. Ich konnte beobachten, dass viele Schülerinnen und Schüler Probleme hatten große Bälle mit einer Hand zu werfen, so dass ich mich beim Zielwerfen für den Einsatz von Tennisbällen entschieden habe. Die Bälle passen in die Handflächen der Kinder und sind vom Gewicht her ideal, um Gegenstände zu treffen und die Wurfkraft dosiert einzusetzen.
Inhaltsverzeichnis
- Die Lerngruppe
- Spezielle Lernvoraussetzungen
- Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit
- Begründungszusammenhang
- Einordnung des Themas in den Rahmenplan Grundschule
- Bedeutsamkeiten des Themas für die Schüler
- Sachanalyse
- Lernziel
- Stundenlernziel
- Feinlernziele
- Didaktisch- methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde
- Literatur
- Verlaufsplan
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Unterrichtsstunde zielt darauf ab, die Wurffähigkeit und Wurfgewandtheit der Schüler durch das gezielte Werfen mit Tennisbällen auf feste Ziele im Stationsbetrieb zu verbessern. Dabei wird die Grobform des Schlagwurfes geschult. Der Unterricht soll die Schüler mit den grundlegenden Bewegungsmerkmalen des Schlagwurfes vertraut machen und ihre Fähigkeiten in Präzision und Kraftdosierung entwickeln.
- Schulen der Grobform des Schlagwurfes
- Zielwerfen mit Tennisbällen auf feste Ziele
- Entwicklung von Präzision und Kraftdosierung
- Vermittlung von grundlegenden Bewegungsmerkmalen des Schlagwurfes
- Integration von Alltagsmaterialien im Sportunterricht
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Lerngruppe: Die Schülerinnen und Schüler sind mit der Kleingruppenarbeit vertraut und arbeiten effektiv zusammen. Sie kennen Regeln zum Stationsbetrieb und die Grobform des Schockwurfes (Überhandwurf). Einige Schüler haben beim Zielwerfen noch Probleme, andere benötigen wenig Unterstützung.
- Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit: Die Stunde ist Teil einer Unterrichtseinheit zum Thema "Werfen", die verschiedene Wurferfahrungen mit unterschiedlichen Bällen und Materialien umfasst. Die Schüler sollen ihre Wurfgewandtheit und -fähigkeit schulen und lernen, präzise auf ein Ziel zu werfen.
- Begründungszusammenhang: Der Unterricht im Werfen trägt zur Entwicklung der Alltagsmotorik bei und verbessert die motorischen Grundeigenschaften der Schüler. Die Schüler erkennen die Bedeutung von Wurftechniken und lernen diese zur Erreichung von Aufgabenzielen anzuwenden. Der Rahmenplan Grundschule betont die Bedeutung von Bewegungserfahrungen und die Förderung von Kreativität und Kooperationsfähigkeit.
- Sachanalyse: Beim Werfen geht es darum, einen Gegenstand zu beschleunigen und auf eine Flugbahn zu bringen. Das Werfen auf Ziele liefert sofort Rückmeldung und fordert Wurfgefühl, Präzision und die richtige Kraftdosierung. Der Schlagwurf ist die zweckmäßigste Form, um möglichst weit- und zielgenau zu werfen und bildet die Grundlage für viele Ballspiele.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf das Thema Werfen in der Grundschule, insbesondere auf die Grobform des Schlagwurfes. Weitere wichtige Schlüsselbegriffe sind Zielwerfen, Präzision, Kraftdosierung, Wurfgewandtheit, Alltagsmotorik, Bewegungserfahrungen, Kreativität und Kooperationsfähigkeit. Die Arbeit betrachtet den Einsatz von Alltagsmaterialien im Sportunterricht und die Förderung von außerschulischem Sporttreiben.
Häufig gestellte Fragen
Welches Lernziel verfolgt die Unterrichtsstunde zum Werfen?
Ziel ist es, die Wurffähigkeit und Präzision der Schüler durch gezieltes Werfen mit Tennisbällen auf feste Ziele im Stationsbetrieb zu verbessern.
Warum werden Tennisbälle statt großer Bälle verwendet?
Tennisbälle passen ideal in die Handflächen von Zweitklässlern und ermöglichen eine bessere Kraftdosierung und Technik beim einhändigen Wurf.
Was ist der Unterschied zwischen Schockwurf und Schlagwurf?
In der Stunde wird die Grobform des Schlagwurfes (Überhandwurf) geschult, da er die effektivste Form für weite und zielgenaue Würfe ist.
Wie funktioniert der Stationsbetrieb im Sportunterricht?
Schüler arbeiten in Kleingruppen an verschiedenen Zielwurfstationen, was die Selbstständigkeit, Kooperation und individuelle Bewegungskorrektur fördert.
Welche motorischen Grundeigenschaften werden gefördert?
Die Alltagsmotorik, das Wurfgefühl, die Auge-Hand-Koordination sowie die Fähigkeit zur Kraftdosierung stehen im Mittelpunkt.
- Quote paper
- Katarina Paul (Author), 2005, Unterrichtsstunde: Werfen auf feste Ziele im Stationsbetrieb (2. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63430